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Ringen

SCO hofft weiter auf Platz drei

Die Oberölsbacher Oberliga-Staffel setzt sich mit 28:8 gegen den SC Nürnberg durch. Jugend- und Landesliga-Team gewinnen auch.

Der Ölsbacher Bashir Kartojew (in Rot) besiegte seinen Kontrahenten mit 16:0.  Foto: Hans STEPPER
Der Ölsbacher Bashir Kartojew (in Rot) besiegte seinen Kontrahenten mit 16:0. Foto: Hans STEPPER

Oberölsbach.Zum letzten Heimkampf der Wettkampfrunde 2019 ließen es die Ringer des SC Oberölsbach noch einmal richtig krachen. Vor rund vierhundert begeisterten Zuschauern holten sich alle drei Ölsbacher Teams ihren Sieg gegen die Staffeln des SC 04 Nürnberg. Mit einem klaren 40:21-Erfolg legte die Jugend schon mal gut vor, ehe das Landesligateam mit einem ungefährdeten 25:17-Sieg nachzog. Mit ihrem 28:8-Kantersieg über die letztplatzierten Nürnberger sorgte dann aber die Oberliga-Staffel erst recht für den perfekten Übergang zur anschließenden Fan-Party.

Der SCO hat damit seine Hausaufgaben gemacht und sich die Chance weiter offen gehalten, am letzten Kampftag in einer Woche mit einem weiteren Sieg beim ATSV Kelheim noch den dritten Tabellenplatz der Oberliga zu erreichen. Die Ölsbacher Reserve hat sich mit ihrem Punktgewinn bereits vorzeitig den Vizemeister der Landesliga Nord gesichert und die Schülermannschaft steht sicher auf dem vierten Rang der Jugendbezirksliga Mittelfranken.

Klarer Sieg für Kartojew

57 kg, GR: Mit dem Nürnberger Julian Edel hatte Bashir Kartojew keinerlei Schwierigkeiten. Nach mehreren Durchdrehern und einem guten Wurf zum Abschluss stand der Ölsbacher schon nach knapp zweieinhalb Minuten als 16:0-Abbruchsieger fest.

130 kg, Freistil: Nach einem taktischen Schlagabtausch in einer harten ersten Runde drehte Ölsbachs Patrik Fanderl im zweiten Durchgang gegen Balazs Czimre ordentlich auf. Nach einem Takedown und zwei Beinschrauben gewann Fanderl mit 7:2 Punkten.

61 kg, Freistil: Leichtes Spiel hatte Ölsbachs Magomed Kartojew mit dem Nürnberger Michael Welz. Der ohnehin mit Übergewicht angetretene Franke ließ sich wegen einer Verletzung einfach per Kopfzug schultern.

98 kg, GR: Einen klasse Auftritt legte Ölsbachs Etienne Wyrich aufs Parkett. Nachdem er gegen Jakob Piotr Struczynski kurzzeitig in Rückstand geraten war, gelangen ihm nach einer Minute ein erstklassiger Wurf und der Schultersieg.

66 kg, GR: Technisch und konditionell auf Augenhöhe begegneten sich Ölsbachs Jugendtrainer Christian Gregor und Jonas Edel. Gregor, von Beginn an aktiver, schaffte es immer wieder, sich im Standkampf zu behaupten und Wertungen am Mattenrand zu sammeln. Nach sechs Kampfminuten stand es 4:0 für den Ölsbacher.

86 kg, Freistil: Obwohl Thomas Kleesattel vehement fightete und sogar zweimal punkten konnte, musste er am Ende doch die technische Überlegenheit des ehemaligen Potsdamer Freistilspezialisten Rashidkham Khizirev anerkennen. Nach knapp über vier Minuten stand es 4:19 für den Turkmenen.

71 kg, Freistil: Gegen den bundesligaerfahrenen Nürnberger Trainer, Andre Bordihn, hatte Martin Kölbl trotz vehementer Gegenwehr keinen Auftrag. Noch in der 3. Minute schaffte der starke Nürnberger es, den SCO-Mann per Zangengriff zu schultern.

Erste Aktion ist erfolgreich

80 kg, Freistil: Dem Ölsbacher Sieggaranten Petr Novak war erneut kein Kampf vergönnt. Nürnberg ließ seine Gewichtsklasse unbesetzt.

75 kg B, GR: Mit einem Kopfzug gleich in der ersten Aktion konnte Daniel Sittel den Nürnberger Alexander Drozdek auf die Schultern legen.

75 kg, Freistil: Mehr und mehr zum Publikumsliebling entwickelt sich Ölsbachs Majid Dadashi. Mit seiner überaus fairen und niveauvollen Kampfweise motiviert er inzwischen den gesamten Ölsbacher Block zu Fangesängen. Mit einem 18:0-Überlegenheitssieg in der 4. Minute unterstrich er dann gegen Nikolai Isaev auch seine Klasse eindrucksvoll. (nrp)

Oberliga-Staffel

  • Ausblick:

    Zum letzten Saisonkampf am kommenden Samstag in Kelheim setzt der SCO Fanbusse ein. Abfahrt für die angemeldeten Fans ist um 16.30 Uhr an der SCO-Halle.

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