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Speedway

Smolinski hält den Teufeln die Treue

Das deutsche Speedway-Ass unterschreibt für weitere zwei Jahre in Landshut. Leon Madsen steigt in den Grand-Prix-Zirkus um.

Martin Smolinski (vorne) fährt weitere zwei Jahre für den 19-fachen Deutschen Meister. Foto: Michael Eder
Martin Smolinski (vorne) fährt weitere zwei Jahre für den 19-fachen Deutschen Meister. Foto: Michael Eder

Landshut.Nachdem man sich Anfang Oktober Titel Nummer 19 in der deutschen Speedway-Bundesliga gesichert hat, steckt der AC Landshut schon wieder mitten in den Vorbereitungen auf die Saison 2019. Am Grundsatz „Kontinuität“ hat sich nichts geändert, und die langfristigen Personalplanungen bestätigen dies mit einem dicken Ausrufezeichen.

Am Freitagabend setzten im Rahmen der offiziellen Meisterschaftsfeier im Beisein von rund 200 geladenen Gästen sowohl Martin Smolinski, der auch für den MSC Abensberg fährt, als auch Mark Riss, Valentin Grobauer und Sandro Wassermann ihre Unterschrift unter einen Zweijahresvertrag. Auch Stephan Katt wird für ein weiteres Jahr das rote Teufelshemd überstreifen, während Nachwuchstalent Jonas Wilke erstmals einen Bundesligavertrag erhält.

Gegenseitiges Vertrauen

„Die gesamte Mannschaft harmoniert seit Jahren bestens, warum also sollte man da etwas umstellen?“, meint Teamchef Klaus Zwerschina. „Die Kernmannschaft hat für zwei Jahre verlängert, was die Verbundenheit mit dem ACL, aber auch unser Vertrauen ins Team unterstreicht. Mit dem Vertrag für Jonas setzen wir unser Ziel um, unseren eigenen Nachwuchs an die Bundesliga heranzuführen.“

Der dänische Speedway-Profi Leon Madsen darf im Grand Prix antreten. Damit ist er in der Bundesliga nicht mehr startberechtigt. Foto: Archiv
Der dänische Speedway-Profi Leon Madsen darf im Grand Prix antreten. Damit ist er in der Bundesliga nicht mehr startberechtigt. Foto: Archiv

Auch ACL-Vize Gerald Simbeck freut sich, dass so viele Fahrer dem Verein die Stange halten: „Seit Jahren setzen wir auf Identifikation und Teamgeist. Wir wollen eine regionale Bindung und so dafür sorgen, dass sich der Zuschauer mit dem Team besser identifizieren kann. Außerdem entsteht so auch ein enormer Teamgeist, der in der Vergangenheit nicht unwesentlich für unsere Erfolge verantwortlich war. Es freut uns daher natürlich sehr, dass wir durch die Zweijahres-Verträge diesen Weg weiter fortsetzen können.“

Wildcard für die WM-Serie

Verzichten müssen die Devils in der kommenden Saison auf ihren Star-Ausländer Leon Madsen, der sich in der Vergangenheit als sichere Bank präsentiert hatte. Nachdem er verdient eine der begehrten Wildcards für den Grand Prix erhalten hat, darf er laut Reglement nicht mehr in der Bundesliga starten. Hier verhandeln die Verantwortlichen gerade mit einem Nachfolger. Ebenfalls nicht mehr im Devils-Kader wird in der neuen Saison Erik Riss sein, der sich für einen Wechsel innerhalb der Bundesliga entschieden hat.

Neben der Ersten Bundesliga hat sich der AC Landshut auch entschieden, wieder eine Mannschaft für den Speedway-Teamcup zu stellen. Diese wird wiederum komplett auf die Jugend setzen. Und eine erneute Teilnahme an der Nachwuchsliga, dem Bayerncup, rundet das Nachwuchsförderungskonzept der Devils ab.

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