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Donnerstag, 24. Mai 2018 26° 2

Fussball

Bittere Pille für den SSV Jahn

Für drei Regensburger ist die Saison vorzeitig beendet. Gegen Duisburg fehlt zudem ein weiterer Spieler gelbgesperrt.
von Felix Kronawitter

Sebastian Nachreiner hat sich schwer am Knie verletzt. Foto: Eibner

Regensburg.Schlechte Nachrichten für den SSV Jahn Regensburg: Den Fußball-Zweitligisten plagen Verletzungssorgen im Saisonendspurt. Für Philipp Pentke, der sich am Freitag im Abschlusstraining vor dem 31. Spieltag einen Rippenbruch zugezogen hatte, ist die Saison beendet. Sebastian Nachreiner wird den Oberpfälzern noch länger fehlen.

Beim 3:1-Heimsieg gegen den FC St. Pauli musste der Innenverteidiger bereits in der 18. Minute ausgewechselt werden. Bei eingehenden Untersuchungen stellte sich seine Blessur als starker Anriss des rechten vorderen Kreuzbandes heraus, der wahrscheinlich zeitnah operativ behandelt wird, teilte der Klub am Montag mit. Nachreiner wird damit für mehrere Monate ausfallen – der nächste schwere Rückschlag für den 29-Jährigen, der in den vergangenen Jahren verletzungsbedingt oft zum Zuschauen gezwungen war und zuletzt erst einen Kahnbeinbruch an der Hand auskuriert hatte..

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Auch Kevin Hoffmann erlitt am Wochenende eine Knieverletzung. Der 22-Jährige zog sich am Sonntag beim 2:0-Sieg der U21 gegen Waldkirchen, durch den die Regensburger die Meisterschaft in der Landesliga Mitte feierten, einen Riss des linken Innenmeniskus zu und soll ebenfalls noch diese Woche operiert werden.

Zudem wird den Regensburgern beim kommenden Auswärtsspiel am Sonntag beim MSV Duisburg Marvin Knoll wegen einer Gelbsperre fehlen. Der Defensivmann ist eine Bank bei den Regensburgern und hat bisher nur am 3. Spieltag gegen Ingolstadt wegen einer Hüftprellung gefehlt.

„Ich bin überzeugt davon, dass wir eine Innenverteidigung stellen werden, die auch in Duisburg richtig schlagkräftig sein kann“, hatte Jahn-Trainer Achim Beierlorzer bereits am Samstagnachmittag angekündigt.

Mit Markus Palionis, Benedikt Gimber, Asger Sörensen und Sven Kopp hat der Regensburger Coach Alternativen in der Hinterhand. Vor allem der Litauer hat zuletzt gezeigt, dass trotz wenig Spielpraxis auf ihn Verlass ist. „Markus ist in einer richtig tollen Form“, lobte Beierlorzer nach dem Heimsieg gegen die Hamburger, bei dem Palionis erneut in die Bresche gesprungen war und eine solide Leistung gezeigt hatte.

„Ich bin überzeugt davon, dass wir eine Innenverteidigung stellen werden, die auch in Duisburg richtig schlagkräftig sein kann.“

Achim Beierlorzer

Beierlorzer ist zudem guter Dinge, dass auch Sörensen, der sich beim 2:1 gegen Fürth eine leichte Oberschenkelzerrung zugezogen hatte, wieder mitmischen kann.

Andre Weis wird in Duisburg wieder im Jahn-Tor stehen. Zum vierten Mal in dieser Saison. Seine Premiere im Regensburger hatte der von Schlusslicht Kaiserslautern ausgeliehene Keeper in der Hinrunde beim 2:1-Sieg gegen Braunschweig gefeiert. In der Rückrunde musste Weis erneut für Pentke gegen die Eintracht (1:2) einspringen. Auch am Samstag gegen St. Pauli gab er eine gute Figgur ab. Die 2. Liga ist für den 28-Jährigen ohnehin kein Neuland. Aktuell stehen 44 Einsätze zu Buche (34 für den FSV Frankfurt, vier für Kaiserslautern, drei für Ingolstadt, drei für den SSV Jahn).

Und so sieht es in der Tabelle aus:

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