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Fussball

Der Kader des SSV Jahn ist fast komplett

Verteidiger Asger Sörensen wird für ein weiteres Jahr von Red Bull Salzburg ausgeliehen. Nur ein Angreifer soll noch kommen.
Von Jürgen Scharf

Asger Sörensen bleibt für eine weitere Saison beim SSV Jahn. Foto: Eibner
Asger Sörensen bleibt für eine weitere Saison beim SSV Jahn. Foto: Eibner

Regensburg.Am kommenden Montag startet der SSV Jahn mit dem Trainingsauftakt in die Vorbereitung auf die kommende Saison. In der Umkleidekabine wird dann bereits mächtig was los sein. Der Kader der Fußball-Zweitligisten ist nahezu komplett. Einzig ein Angreifer soll noch kommen. Ansonsten hat Trainer Achim Beierlorzer das Team beisammen, mit dem er in der Liga bestehen will.

Ein wochenlanges Tauziehen hatte am Donnerstag ein Ende. Asger Sörensen kehrt nach seinem Urlaub wieder nach Regensburg zurück. Der Däne wird für eine weitere Saison von seinem Stammverein FC Red Bull Salzburg ausgeliehen. In der vergangenen Saison kam der 22-Jährige 26 Mal für den Jahn zum Einsatz und war ein wichtiger Allrounder in der Defensive. „Asger hat in der abgelaufenen Spielzeit gezeigt, dass er das Niveau für die 2. Bundesliga hat. Wir wollten die Leihe daher unbedingt verlängern, auch weil das Leistungspotential von Asger noch bei weitem nicht ausgeschöpft ist“, sagt Jahn-Geschäftsführer Christian Keller.

So könnte die Stammelf des SSV Jahn in der kommenden Saison aussehen:

Sörensen selbst entschied sich nach eigener Aussage nicht nur wegen der sportlichen Perspektive für ein weiteres Jahr beim Jahn: „Ich kenne die Mannschaft, das Trainerteam und den gesamten Verein und fühle mich beim Jahn einfach sehr wohl. Deshalb glaube ich, dass eine weitere Saison in Regensburg genau der richtige Schritt für meine Entwicklung ist.“

Kommt der Wunschkandidat?

Sörensen ist eines der letzten Teile im Kader-Puzzle. Keller zufolge soll nur noch ein Angreifer verpflichtet werden. Für die insgesamt vier Positionen im offensiven Mittelfeld und im Sturm haben die Regensburger derzeit acht Spieler. Ein Neunter soll noch dazu geholt werden. Er habe dabei auch einen Wunschkandidaten, der stehe allerdings unter Vertrag, sagt Keller. Wer dieser Spieler ist, will er noch nicht verraten. Wohl auch, weil es sich schwierig gestalten dürfte, ihn nach Regensburg zu holen. Die Chancen, dass es mit diesem Spieler klappt, schätzt Keller nämlich zurückhaltend auf 30:70 ein. Bei Joshua Mees scheint der Abschied dagegen endgültig. Der in der vergangenen Saison ausgeliehene Angreifer ist vorerst wieder zu seinem Stammverein, der TSG Hoffenheim, zurückgekehrt. Wo er in der kommenden Saison spielen wird, ist immer noch unklar – aller Voraussicht nach aber nicht beim Jahn: „Ich gehe weiter zu 95 Prozent davon aus, dass er nicht bei uns bleiben wird“, sagt Keller.

Der Kader des SSV Jahn

  • Tor:

    Philipp Pentke, Andre Weis, Alexander Weidinger

  • Abwehr:

    Ali Odabas, Asger Sörensen, Jonas Föhrenbach, Marcel Correia, Benedikt Saller, Sven Kopp, Markus Palionis, Dominic Volkmer, Oliver Hein, Sebastian Nachreiner, Alexander Nandzik

  • Mittelfeld:

    Marc Lais, Albion Vrenezi, Jann George, Maximilian Thalhammer, Sargis Adamyan, Andre Dej, Andy Geipl, Sebastian Stolze

  • Sturm:

    Sebastian Freis, Marco Grüttner, Jonas Nietfeld, Haris Hyseni, Hamadi Al Ghaddioui

Etwas dünn besetzt scheint der Jahn noch auf der rechten Abwehrseite. Dort dürfte Benedikt Saller gesetzt sein. Mit Oliver Hein und Sebastian Nachreiner, der diese Position auch spielen könnte, fallen zwei mögliche Konkurrenten noch länger aus. Einen Vertreter für Saller rekrutieren die Regensburger nun aus dem bestehenden Kader. Sven Kopp, der bereits seit fünf Jahren beim Jahn ist, bislang den Durchbruch aber nicht geschafft hat, soll sich auf dieser Position beweisen. „Wir trauen ihm das zu. Er muss jetzt aber auch dieses Vertrauen mit Leistung zurückzahlen“, sagt Keller.

Konkurrenzkampf erhöht

Wenn der neue Angreifer da ist, wird der Jahn seine Transferaktivitäten für dieses Jahr abschließen: „Dann wäre vorbehaltlich, dass nichts mehr passiert, also beispielsweise ein langfristiger Ausfall eines Spielers, die Kaderplanung abgeschlossen“, sagt Keller. Welcher der Neuzugänge ein Top-Kandidat für die Startelf ist, will der Geschäftsführer nicht sagen: „Ich möchte da kein Ranking aufstellen. Ich freue mich einfach über jeden, der zu uns gekommen ist.“ Zudem freut er sich über einen Konkurrenzkampf in der Mannschaft, der sich „in der Breite“, wie Keller sagt, auf jeden Fall erhöht habe.

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