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Jahn-Nachrichten
Sonntag, 24. Juni 2018 20° 4

Fussball

Dresden stoppt den SSV Jahn

Trotz couragierter Leistung kassieren die Regensburger in Dresden die erste Niederlage in der Rückrunde.

  • Sargis Adamyan (SSV #23) gegen Manuel Konrad (Dynamo #5) beim Spiel Dynamo Dresden vs SSV Jahn Regensburg Foto: Eibner-Pressefoto
  • Jann George und sein SSV Jahn konnten die Erfolgsserie in Dresden nicht fortsetzen. Foto: Nickl
  • Andreas Geipl (SSV #8) gegen Lucas Röser / Roeser (Dynamo #9) Foto: Eibner-Pressefoto

Dresden.Die Erfolgsserie des SSV Jahn Regensburg ist gerissen. Am 23. Spieltag in der 2. Fußball-Bundesliga setzte es eine 0:1 (0:0)-Niederlage bei der SG Dynamo Dresden – die erste Pleite in der Rückrunde. In einer Partie, in der die Gäste im ersten Durchgang deutlich mehr vom Spiel hatten, nach der Pause die Sachsen aber aufwachten, avancierte Erich Berko (65.) zum Mann des Tages.

„Es ist schon bitter, wenn man so viel investiert und dann am Schluss mit leeren Händen dasteht.“

Jahn-Trainer Achim Beierlorzer

„Es ist schon bitter, wenn man so viel investiert und dann am Schluss mit leeren Händen dasteht“, sagte ein sichtlich enttäuschter Jahn-Trainer Achim Beierlorzer. Seine Mannschaft habe das Spiel in der ersten Halbzeit verloren. Da seien in aussichtsreichen Situationen die falschen Entscheidungen getroffen worden, monierte der Regensburger Coach, dass der Jahn zu wenig aus seiner Überlegenheit machte.

Symptomatisch für Jahn-Spiel

Die Regensburger legten los wie die Feuerwehr, kamen im Dresdner Strafraum aber nicht zum Abschluss. Nach vier Minuten war Jahn-Keeper Philipp Pentke, der in der Jugend mehrere Jahre bei den Sachsen spielte, gefordert. Der herausgeeilte Pentke und Marvin Knoll stoppten Lucas Röser noch rechtzeitig. Die 25 003 Zuschauer, darunter rund 800 Regensburger Anhänger, sahen eine flotte Anfangsphase, in der der Jahn immer mehr das Zepter in die Hand nahm. Andy Geipl setzte einen Warnschuss ab. (12.). Sargis Adamyan konnte nur durch ein Foul gestoppt werden (18.). Der von Knoll getretene Freistoß brachte aber nichts ein. Das Pressing der Regensburger zeigte Wirkung. Nach 20 Minuten quittierten einige Dresdner Anhänger Ballverluste ihres Teams mit Pfiffen. Aussichtsreiche Chancen fehlten aber bis dato. Adamyan legte per Kopf im Strafraum quer auf Marco Grüttner, doch der Jahn-Kapitän erreichte den Ball nicht mehr (28.). Symptomatisch für das Jahn-Spiel: Die Oberpfälzer legten sich Dresden zurecht, vorne fehlte aber die Durchschlagskraft.

Dann trat Knoll zu einem Freistoß an – 18 Meter vor dem Tor. Doch der Schuss des Regensburger Standardspezialisten landete in der Dynamo-Mauer (36.). Kurz vor der Halbzeitpause erspielten sich die Regensburger ihre bis dato dickste Torchance. Adamyan tauchte vor Markus Schubert auf, aber der SG-Keeper reagierte glänzend per Fußabwehr (44.). „Wir haben uns nicht belohnt für eine überragende erste Halbzeit“, kritisierte auch Pentke.

So bewertet die MZ-Redaktion die Leistungen der Regensburger:

Jahn-Spieler in der Einzelkritik

Dresden wacht auf

Dresdens Coach Uwe Neuhaus schien in seiner Halbzeitansprache die richtigen Worte gefunden zu haben. Die Sachsen waren jetzt viel präsenter – und gefährlicher. Moussa Koné, der für den Ex-Regensburger Aias Aosman ins Spiel gekommen war, hatte gleich eine aussichtsreiche Torgelegenheit. Sein Schuss strich aber haarscharf am Regensburger Tor vorbei (48.). Auch Röser hatte bei seinem Kopfball sein Visier noch nicht richtig eingestellt (59.). Zwei Minuten später wurde es erneut brenzlig für den Jahn. Koné schüttelte Knoll ab, aber Pentke war gerade noch rechtzeitig herausgeeilt, um zu klären. Und dann war es so weit. Die Regensburger brachten den Ball nicht aus dem Strafraum. Berko sagte Danke und markierte das 1:0 (65.). Die Gäste sahen zuvor ein Foulspiel eines Dresdners – warteten aber vergeblich auf einen Pfiff des Schiedsrichters Daniel Siebert.

Der Jahn drückte auf den Ausgleich. Grüttner hatte das 1:1 auf dem Fuß, doch Dresdens Keeper Schubert reagierte erneut glänzend (80.). Die Regensburger warfen nun alles nach vorne – ohne Erfolg. „Es hat heute nicht sollen sein“, sagte Beierlorzer. „Die Niederlage wird uns nicht umwerfen, wir werden unseren Weg weitergehen“, blickte der Coach gleich wieder nach vorne.

Hier können Sie die Partie im Ticker nachverfolgen:

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