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Fussball

MZ-Podium: Jahn-Zukunft im Fokus

Auf die Regensburger wartet das zweite Jahr in der 2. Liga. Wohin geht die Reise des SSV Jahn? Das diskutieren Experten.
von Felix Kronawitter

Die Regensburger (hier Marc Lais zusammen mit Marco Grüttner) wollen auch in der neuen Saison viele Treffer bejubeln. Foto: Nickl
Die Regensburger (hier Marc Lais zusammen mit Marco Grüttner) wollen auch in der neuen Saison viele Treffer bejubeln. Foto: Nickl

Regensburg.Mit dem Klassenerhalt in der 2. Bundesliga haben die Fußballer des SSV Jahn Regensburg im Mai Historisches vollbracht. Der freche Aufsteiger hatte sogar Chancen, den Durchmarsch von der vierten in die erste Liga zu schaffen. Im Saisonendspurt ging der Mannschaft von Trainer Achim Beierlorzer aber etwas die Luft aus. Am Ende landeten die Oberpfälzer auf einem beeindruckenden fünften Platz. So gut stand der Traditionsklub noch nie da.

„Fahrstuhl-Klub oder etablierter Zweitligist? Wohin geht die Reise des SSV Jahn?“ Darüber diskutieren am kommenden Dienstag (19.30 Uhr) Jahn-Geschäftsführer Christian Keller, Jahn-Vorstandsvorsitzender Hans Rothammer und Sportökonom Prof Dr. Tobias Haupt, der als stellvertretender Direktor des Instituts für Fußballmanagement in Ismaning fungiert.

Moderieren werden die Podiumsdiskussion der Mittelbayerischen Zeitung Josef Pöllmann und Evi Reiter. Fanfragen aus dem Publikum wird Sebastian Böhm einspielen. Die Veranstaltung findet in der Continental-Arena statt. Genau dort, wo die Regensburger ihre Fans in der vergangenen Spielzeit mit Tempofußball und beeindruckenden Aufholjagden (4:3 gegen Düsseldorf nach 0:3; 3:2 gegen Ingolstadt nach 0:2) so beeindruckt haben.

Schnell anmelden

  • Anmeldung:

    Wer die Diskussion vor Ort verfolgen will, kann sich ab sofort anmelden. Die Plätze sind auf 150 limitiert. Schicken Sie eine E-Mail (Betreff: Jahn) mit Ihrem Namen und der Zahl der Gäste an folgende Adresse: heike.benedikt@mittelbayerische.de Oder telefonisch unter 0941-207341

  • Termin:

    Die Podiumsdiskussion der Mittelbayerischen Zeitung mit dem Titel „Fahrstuhl-Klub oder etablierter Zweitligist? Wohin geht die Reise des SSV Jahn?“ findet am kommenden Dienstag um 19.30 Uhr im Business-Bereich der Continental Arena statt.

Finanzieller Quantensprung

„Geldgeber weg, Jahn-Fans besorgt: Gerät der Traum vom Profifußball in Gefahr?“ So lautete der Titel der MZ-Podiumsdiskussion im März 2017. Seither hat sich einiges getan bei den Regensburgern. Der Jahn gehört mittlerweile wieder sich selbst. Die Episode zwischen dem Zweitligisten und dem Münchner Investor Philipp Schober ist beendet. Finanziell sieht sich der Verein ordentlich aufgestellt, gehört laut Keller aber immer noch zu den Schlusslichtern in der 2. Bundesliga in Sachen Etat. Der Sprung in das Fußball-Unterhaus bescherte dem Klub einen monetären Quantensprung. Vor allem die TV-Gelder lassen die Jahn-Kassen klingen. Während die Regensburger in der 3. Liga rund 700 000 Euro erhielten, kassierte der Klub in der abgelaufenen Saison rund 6,5 Millionen aus dem TV-Topf. Wie es dem Klub gelingt, die Sponsorenbasis noch weiter zu verbreitern, wird Keller aufzeigen.

Am 4. August startet die Mannschaft von Trainer Achim Beierlozer mit dem Heimspiel-Kracher gegen den FC Ingolstadt in die neue Saison. Der Jahn will dauerhaft im Konzert der Großen mitmischen. „Es heißt ja, dass das zweite Jahr immer viel schwerer ist. Dagegen müssen wir uns jetzt stemmen“, sagt Beierlorzer.

„Es heißt ja, dass das zweite Jahr immer viel schwerer ist. Dagegen müssen wir uns jetzt stemmen.“

Achim Beierlorzer

Die Abschiede von Marvin Knoll, Joshua Mees und Benedikt Gimber waren schmerzhaft. Für die neue Saison haben die Regensburger einen Sechserpack verpflichtet. In der Breite sei sein Team nun besser aufgestellt, sagt Beierlorzer. Auf der Podiumsdiskussion verrät der Jahn-Trainer seinen Masterplan für die Mission Klassenerhalt 2.0.

Welcher Caterer die Fußballfans in der neuen Saison im Stadion bewirtet, ist dagegen noch offen. Die Suche der Stadt nach einem Dienstleister für die Verpflegung in der Continental-Arena läuft. Das Bewerbungsverfahren musste aufgrund von Unregelmäßigkeiten in Teilen neu aufgerollt werden. Der Betreiber versichert, dass auch während dieser Phase die Verpflegung im Stadion gesichert ist.

Luft nach oben

11 080 Zuschauer kamen in der vergangenen Saison im Schnitt zu Jahn-Heimspielen. Da gibt es noch Luft nach oben. Auf der Podiumsdiskussion erklären die Jahn-Verantwortlichen, wie sie noch mehr Anhänger in die 15 224 Zuschauer fassende Continental-Arena locken wollen und welche Maßnahmen sie dabei in der Region ergreifen.

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