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Montag, 28. Mai 2018 29° 2

2. Liga

SSV Jahn freut sich auf volle Hütte

Die Regensburger peilen den nächsten Heimsieg an. St. Pauli steht gehörig unter Druck im Kampf um den Klassenerhalt.

Trainer Achim Beierlorzer will seine Mannschaft auch am Samstag zu einem Sieg dirigieren. Foto: Nickl

Regensburg.Wenn am Samstag um 13 Uhr der Anpfiff ertönt in der Continental-Arena, wird das Regensburger Stadion zum zweiten Mal in dieser Zweitliga-Saison bis auf den letzten Platz gefüllt sein. „Die Mannschaft freut sich riesig, gegen St. Pauli vor ausverkauftem Haus antreten zu dürfen“, sagt Trainer Achim Beierlorzer. Gegen den Traditionsklub aus Hamburg kann der Coach des so furios aufspielenden Aufsteigers nahezu aus dem Vollen schöpfen. „Die Personalsituation schaut gut aus“, erklärt Beierlorzer vor dem vorletzten Heimspiel. „Das wird ein ganz schweres Spiel“, prophezeit der Jahn-Coach und fügt hinzu: „Wir können jetzt frei aufspielen – ohne Druck. Wir werden alles daran setzen, diesen Dreier in Regensburg zu behalten. Ausverkauftes Haus, tolles Wetter: Da wollen wir unseren Fans etwas zurückgeben.“

Asger Sörensen wird wegen einer Oberschenkelzerrung, die er sich beim 2:1-Sieg gegen Greuther Fürth zugezogen hatte, noch nicht mitwirken können. Auch Sebastian Freis wird nur als Zuschauer mit dabei sein. Den Offensivmann hat eine Bauchmuskelzerrung. Benedikt Gimber ist nach Gelbsperre wieder spielberechtigt. Auch Sebastian Nachreiner ist nach Kahnbeinbruch an der Hand wieder einsatzbereit.

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Während sich der Blick der Oberpfälzer nur noch nach oben auf den Aufstiegsrelegationsplatz richtet, steckt der FC St. Pauli mitten im Abstiegskampf. Die Mannschaft von Trainer Markus Kauczinski reist bereits am Donnerstag in die Domstadt. „Wir haben uns bewusst dazu entschieden, etwas früher nach Regensburg zu fahren“, erklärt Kauczinski und fügt hinzu: „Das minimiert nicht nur den Reisestress, sondern wir können uns auch als Gruppe voll auf das Spiel fokussieren. Das wird der Mannschaft guttun.“ Den Tabellensechzehnten plagen vor dem so wichtigen Duell allerdings Personalprobleme. Neben den Langzeitverletzten fallen Kapitän Bernd Nehrig, Luca Zander (nach Muskelfaserriss jeweils noch im Aufbautraining) und Waldemar Sobota (Riss der Plantarfaszie) auf jeden Fall aus. Und die Hamburger bangen um weitere Leistungsträger. Der Einsatz von Lasse Sobiech, Johannes Flum und Aziz Bouhaddouz sei fraglich, erklärt Kauczinski. Mitmischen kann dafür mit Philipp Ziereis auf jeden Fall ein Oberpfälzer. „Wir haben in den letzten vier Spielen alles selbst in der Hand – und werden uns da unten wieder raus kämpfen“, sagte der Defensivmann aus Schwarzhofen (Landkreis Schwandorf) im Gespräch mit der Mittelbayerischen.

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Und so schaut es derzeit in der Tabelle aus:

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