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Fussball

Der Jahn bleibt in der Erfolgsspur

Die Regensburger nutzen auch gegen Heidenheim ihre Torchancen eiskalt aus. In der Tabelle geht es weiter nach oben.
Von Jürgen Scharf

Den Ball voll im Blick haben Jahn-Verteidiger Jonas Föhrenbach (links) und der Ex-Regensburger Kolja Pusch. Foto: Nickl
Den Ball voll im Blick haben Jahn-Verteidiger Jonas Föhrenbach (links) und der Ex-Regensburger Kolja Pusch. Foto: Nickl

Regensburg.Der SSV Jahn Regensburg bleibt in der Erfolgsspur. Drei Tage nach dem sensationellen Sieg beim Hamburger SV gewannen die Oberpfälzer am Mittwochabend auch ihr Heimspiel gegen den 1. FC Heidenheim. Vor 8728 Zuschauern in der Continental-Arena erzielten Sargis Adamyan und Marco Grüttner beim 2:1 (2:1)-Sieg die entscheidenden Tore für die Regensburger.

Jahn-Trainer Achim Beierlorzer schickte gegen Heidenheim exakt dieselbe Elf auf den Platz, die am vergangen Sonntag 5:0 in Hamburg gewonnen hatte. Diese Entscheidung schien sich auch gleich voll auszuzahlen, denn die Regensburger machten einfach sofort mit dem Toreschießen weiter. Es waren erst sechs Minuten gespielt, als der Jahn einen rasend schnellen Angriff vortrug. Asger Sörensen spielte den Ball nach vorne, direkt in den Lauf von Sargis Adamyan. Der Armenier, der bereits in Hamburg drei Mal getroffen hatte, war von den Heidenheimer Verteidigern nicht mehr einzufangen und schloss am Ende mit traumhafter Sicherheit zum 1:0 für die Regensburger ab.

Die Jahn-Spieler in der Einzelkritik:

SSV Jahn: Die Einzelkritik

Allerdings war die Freude der Regensburger nicht von langer Dauer. Nur drei Minuten später schlugen die Gäste zurück. Robert Glatzel stand urplötzlich völlig frei vor Jahn-Keeper Philipp Pentke und traf mit einem präzise ins Toreck gesetzten Schuss zum Ausgleich. Der Jahn war nun etwas von der Rolle und die Heidenheimer versuchten, dies auszunutzen. Sie gaben mehrere Torschüsse ab, die Regensburger überstanden diese Drangphase aber unbeschadet.

Grüttner zeigt Treffsicherheit

Als sich der Jahn dann selbst mal wieder nach vorne wagte, demonstrierte er eindrucksvoll, was für einen tollen Lauf beim Ausnutzen von Torchancen er derzeit hat. Kapitän Marco Grüttner lief in der 20. Minute über die rechte Seite mit dem Ball in den Strafraum der Heidenheimer und schoss das Spielgerät durch die Beine von Gäste-Keeper Kevin Müller hindurch zum 2:1 für den Jahn ins Tor.

Die Zuschauer kamen in dieser Partie von Beginn an voll auf ihre Kosten. Neben den vielen Toren konnten sie auch beobachten, wie sich ein Rückkehrer präsentierte. Bei den Heidenheimern stand mit Kolja Pusch nämlich einer der Regensburger Aufstiegshelden von 2017 auf dem Platz. Er konnte sich allerdings nicht wirklich in Szene setzen und wurde zur Pause ausgewechselt. Überhaupt baute Heidenheims Coach Frank Schmidt sein Team in der Halbzeit radikal um und brachte gleich drei neue Spieler. Dies tat dem Spiel der Gäste gut. Sie bauten Druck auf und versuchten alles, um irgendwie zum Ausgleich zu kommen. Weil die Abwehr der Regensburger gut stand, kamen die Heidenheimer aber kaum zu echten Torchancen.

Glück hatten die Regensburger allerdings, als 20 Minuten vor Schluss Asger Sörensen der Ball im eigenen Strafraum an die Hand prallte, Schiedsrichter Christof Günsch dies aber nicht als elfmeterreife Szene wertete. Kurz danach hatte dann Grüttner eine Riesenchance für den Jahn, spitzelte den Ball jedoch ein kleines Stück am Heidenheimer Tor vorbei.

Mit großem Kampfgeist

Zum Ende der Partie hin waren die Regensburger überhaupt wieder mehr am Drücker. Erst kurz vor Schluss gaben die Heidenheimer noch einmal Vollgas und belagerten den Regensburger Strafraum. Mit großem Kampfgeist brachte der Jahn den durchaus verdienten Sieg jedoch über die Zeit und arbeitet sich in der Tabelle weiter nach vorne. Er steht nun auf einem tollen neunten Platz. Beierlorzer sprach nach der Partie von einem „intensiven Spiel, nach dem ich einfach froh bin, dass wir als Sieger vom Platz gehen konnten“. Dass sein Team schon wieder drei Punkte eingefahren hat, „tut uns natürlich gut“ – und dürfte auch Rückenwind für die nächste Aufgabe am kommenden Samstag in Duisburg geben.

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