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Der Jahn legt nach gegen Sandhausen

Die Regensburger garnieren die Feierlichkeiten rund um ihr 130-jähriges Jubiläum mit einem Sieg gegen den Ligakonkurrenten.

Das Aufeinandertreffen zwischen Regensburg und Sandhausen stand ganz im Zeichen von Jubiläen. Foto: Johannes Gatzka
Das Aufeinandertreffen zwischen Regensburg und Sandhausen stand ganz im Zeichen von Jubiläen. Foto: Johannes Gatzka

Regensburg.Der SSV Jahn Regensburg bleibt auch nach der Länderspielpause in der Erfolgsspur. 11342 Zuschauer sahen am Samstagnachmittag in der Continental-Arena einen 1:0 (0:0)-Sieg der Oberpfälzer, die damit vorerst auf den fünften Tabellenplatz in der 2. Bundesliga klettern. Kapitän Marco Grüttner erzielte das Tor des Tages und bescherte den Regensburgern den zweiten Sieg in Folge.

Gegen Sandhausen beorderte Jahn-Coach Selimbegovic überraschend Nicolas Wähling in die Startelf. Der Neuzugang, der zuvor noch keine einzige Minute Zweitliga-Luft geschnuppert hatte, spielte für den gelbgesperrten Benedikt Saller als Rechtsverteidiger.

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Jahn-Fans mit beeindruckender Choreo

Vor dem Anpfiff des Heimspiels gegen Sandhausen herrschte bei den Regensburger Anhängern im Stadion Gänsehautfeeling.

Die Feierlichkeiten zum 130-jährigen Bestehen des SSV Jahn wollten die Regensburger mit einem Heimsieg garnieren. Vor Beginn der Partie präsentierten die Fans eine beeindruckende Choreografie. Das komplette Stadion war in Rot und Weiß getüncht. Auf der Hans-Jakob-Tribüne und der Netto-Tribüne waren folgende Banner angebracht: „Tausende von Menschen strömen Wochenende für Wochenende zu seinen Spielen. Sie beweisen damit, dass der Jahn zu einem Stück Leben unserer Stadt geworden ist.“

MZ-Reporter Felix Kronawitter mit einer Analyse zum Spiel:

Chancen sind Mangelware in der Anfangsphase

Mit Benedikt Gimber, Tim Knipping, Marc Lais und Julian Derstroff haben die Oberpfälzer vier ehemalige Sandhäuser in ihren Reihen. Für Letzteren reichte es aber nicht einmal für einen Platz im 20-Mann-Kader.

In der 3. Minute gab es gleich eine Schrecksekunde für die Gastgeber. Der Ball zappelte im Jahn-Tor. Doch SSV-Keeper Alexander war zuvor gefoult worden.

Es war die erwartet umkämpfte Partie zweier zweikampfstarker Mannschaften. Spielfluss kam in der Anfangsphase keiner zustande. In den ersten 25 Minuten gab es keine einzige nennenswerte Torchance auf beiden Seiten. Gefährlich wurde es ein erstes Mal, als sich ein Schuss von Jann George, der wohl eher als Flanke gedacht war, aufs SV-Tor senkte. SV-Keeper Martin Fraisl war aber zur Stelle (29.) Sandhausen setzte fünf Minuten später ein erstes Ausrufezeichen. Der Schuss von Leat Paqarada ging aber drüber. In der 37. Minute fand eine Flanke des agilen Wähling endlich einen Abnehmer. Fraisl parierte klasse gegen Stolze.

Nach der Pause hatten die Regensburger Glück, dass ein Schlenzer von Julius Biada knapp über dem Jahn-Tor landete (54.)

Der Jahn gegen Sandhausen: Die Einzelkritik

Grüttner beschenkt sich selbst nachträglich

Der Arbeitstag von Jann George war nach 54 Minuten beendet. Für ihn kam Andreas Albers ins Spiel. Dann kochte die Continental-Arena. Chima Okoroji flankte auf Grüttner, der per Kopf die Jahn-Führung erzielte. Der Regensburger Kapitän, der am Donnerstag seinen 34. Geburtstag gefeiert hatte, beschenkte sich damit selbst nachträglich.

In der 65. Minute hatten die Regensburger Glück, dass ein Kopfball von Aziz Bouhaddouz nur an der Latte landete. Dann wurde es zwei Mal brenzlig vor dem Gästetor. Doch die Sandhäuser konnten och rechtzeitig klären. 15 Minuten vor Schluss brachte Selimbegovic mit Erik Wekesser für Federico Palacios nochmal einen frischen Offensivmann. In der Schlussphase war der Jahn die aktivere Mannschaft. In der Nachspielzeit gab es aber noch eine Schrecksekunde zu überstehen für die Gastgeber. Alexsandr Zhirov verfehlte das Jahn-Tor mit seinem Schuss nur knapp.

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