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Fussball

Jahn und Ried trennen sich unentschieden

Hamadi Al-Ghaddioui trifft im Testspiel für die Regensburger. Adrian Fein feiert sein Debüt im Jahn-Trikot.
Von Heinz Gläser

Hamadi Al-Ghaddioui traf zum Ausgleich. Foto: Nickl
Hamadi Al-Ghaddioui traf zum Ausgleich. Foto: Nickl

Regensburg.Der SSV Jahn hat die Länderspielpause genutzt, um seiner zweiten Garde Spielpraxis zu verschaffen. In einer Testpartie am Donnerstagabend trennte sich der Regensburger Fußball-Zweitligist vom SV Ried mit 1:1 (0:0). Der zur Halbzeit eingewechselte Stefano Surdanovic brachte den Tabellenführer der zweiten österreichischen Liga in Führung (53. Minute). Für die Mannschaft von Trainer Achim Beierlorzer traf Hamadi Al-Ghaddioui per Kopfballabstauber (59.).

Gutes Spielverständnis

Rund 200 Zuschauer auf dem Jahn-Trainingsgelände am Kaulbachweg sahen zudem das Debüt des Last-Minute-Neuzugangs Adrian Fein im Regensburger Trikot. Der 19-Jährige aus dem Nachwuchs des FC Bayern München deutete seine starke Ballbehandlung und sein gutes Spielverständnis an, fand aber im defensiven Mittelfeld zumindest vor dem Wechsel nur schwer Bindung.

Achim Beierlorzer war indes mit dem Testspiel rundum einverstanden. „Alle Spieler waren sehr motiviert. Ich bin super zufrieden. Gegen einen sehr guten Zweitligisten aus Österreich, der fast mit seiner Stammformation angetreten ist, haben wir uns vor allem in der ersten Halbzeit sehr viele Chancen erspielt. Unsere Mannschaft hat ja noch niemals in dieser Besetzung gespielt, aber sie ist kompakt, mit guter Absprache und positiver Energie aufgetreten“, bilanzierte der 50-Jährige. Blieb als Manko die Chancenverwertung, wie auch Beierlorzer monierte. Man müsse weiterhin intensiv daran arbeiten, vor dem Tor die richtigen Entscheidungen zu treffen. Trotzdem: „Wir wollten auch sehen, dass der zweite Anzug passt – und das haben wir gesehen.“

Dem Neuzugang Fein, der den Konkurrenzkampf im defensiven Mittelfeld des SSV Jahn zusätzlich anheizen wird, zollte der Jahn-Coach bereits Anerkennung: „Es gefällt mir unheimlich gut, wie er die Räume erkennt, die sich auftun.“ Der 19-Jährige habe sich „technisch fein und aggressiv in den Zweikämpfen“ präsentiert.

Die Regensburger Gastgeber hatten im ersten Durchgang ein eindeutiges Chancenplus. Die beste einer Vielzahl von Möglichkeiten war gleich eine doppelte. Doch sowohl der agile Albion Vrenezi (Beierlorzer: „Er hat heute vieles gezeigt. Er hätte sich nur mit einem Tor belohnen müssen“) als auch Jonas Nietfeld im Nachschuss scheiterten am reaktionsschnellen SV-Torhüter Filip Dimitrovic. Al-Ghaddioui, Julian Derstroff und Sebastian Stolze hatten ebenfalls die Führung auf dem Fuß, scheiterten aber jeweils knapp.

Nach dem Wechsel forcierten die Gäste aus Österreich ihren Vorwärtsdrang und kamen nach vagen ersten Möglichkeiten zur überraschenden Führung. Die Jahn-Innenverteidigung mit Dominic Volkmer und Maximilian Thalhammer ließ sich von einem Pass in die Schnittstelle der Abwehr düpieren, Rieds Surdanovic hatte anschließend wenig Mühe, Andre Weis im Regensburger Tor zu überwinden.

Den Ausgleich sechs Minuten später legte Stolze mit einer überlegten Kopfballablage auf. Al Ghaddioui verwandelte aus kürzester Distanz. Im Verlauf des zweiten Durchgangs kamen Sven Kopp, Ali Odabas und Haris Hyseni für Derstroff, Andre Dej und Jonas Nietfeld.

Ruhiges Wochenende

Auch wenn der Coach nicht mit Lob sparte, bleibt offen, ob sich die Jahn-Ersatzspieler in diesem Testspiel für Ligaeinsätze aufdrängen konnten. Am kommenden Freitagabend, 14. September (18.30 Uhr), gastiert Dynamo Dresden in Regensburg.

Nach dem Training an diesem Freitag genießen die Jahn-Profis ein weitgehend ruhiges Wochenende. Am Samstag steht Heimtraining auf dem Programm, der Sonntag ist frei.

Lesen Sie hier: Neue Jahn-Termine sind fix

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