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Wechsel

Jim-Patrick Müller ist der erste Neue beim SSV Jahn

Der 21-jährige Stürmer unterschreibt in Regensburg einen Zwei-Jahres-Vertrag. In der letzten Saison erzielte er für Fürth II neun Tore in der Regionalliga.
Von Heinz Reichenwallner, MZ

Neu in Regensburg: Offensivspieler Jim-Patrick Müller Foto: SSV Jahn

REGENSBURG. Der SSV Jahn kann den ersten Neuzugang für die kommende Saison präsentieren: Stürmer Jim-Patrick Müller wechselt von der SpVgg Greuther Fürth II zum Regensburger Fußball-Drittligisten. Der 21-Jährige bestritt in der abgelaufenen Saison 31 Spiele für das Regionalligateam des Fürther Zweitligisten und erzielte dabei neun Tore.

Insgesamt hat es der 1,82 Meter große Angreifer bislang auf 97 Regionalligaspiele (16 Tore) gebracht. Der gebürtige Münchner gehörte seit 2007 den „Kleeblättern“ aus Fürth an. Zuvor spielte er in der Jugend beim TSV Roth und dem SC 04 Schwabach. Der Abiturient hat einen Zwei-Jahresvertrag bis zum 30. Juni 2013 unterschrieben und kommt ablösefrei nach Regensburg.

Jim-Patrick Müller sei ein sehr talentierter Spieler, so Sport-Geschäftsführer Franz Gerber. „Wir sind über seine Verpflichtung sehr glücklich.“ Er freue sich auf die neue Herausforderung Dritte Liga, sagte Müller. Der beidfüßige Offensivmann, der auch im Mittelfeld eingesetzt werden kann, nannte als seine Ziele, „Stammspieler zu werden und mit der Mannschaft Erfolge zu feiern“.

Derweil wurde beim SSV Jahn noch einmal die abgelaufene Saison in Erinnerung gerufen – auf ziemlich unangenehme Art. Denn das DFB-Sportgericht hat den Verein wegen eines nicht ausreichenden Ordnungsdienstes mit einer Geldstrafe in Höhe von 1500 Euro belegt. Grund dafür waren die Vorkommnisse beim letzten Heimspiel gegen Hansa Rostock am 7. Mai. Dort seien vor dem Anpfiff im Rostocker Zuschauerblock mindestens fünf bengalische Feuerwerk gezündet und zeitgleich eine Leuchtrakete in Richtung des Spielfelds geschossen worden, hieß es in dem Verfahren.

Darüber hinaus hätten Rostocker Zuschauer zwei Minuten vor Spielschluss den Zaun zum Stadioninnenraum überstiegen und später das Fluchttor im Bereich des Gästeblocks gewaltsam geöffnet. Dabei wurden zwei Personen des Ordnungsdiensts der Regensburger verletzt. Dazu stürmten Hansa-Anhänger das Spielfeld, konnten dort aber noch durch den Ordnungsdienst und die Polizei gestoppt werden. Der Jahn hat dem DFB-Urteil bereits zugestimmt.

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