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Transfer

Jim-Patrick Müller verlässt den SSV Jahn

Der 24-jährige Mittelfeldspieler wechselt nach drei Jahren in Regensburg in die 2. Liga zum SV Sandhausen und erhält dort einen Zweijahresvertrag.
Von Henz Reichenwallner, MZ

Jim-Patrick Müller wird nicht mehr für den SSV Jahn Regensburg jubeln. Foto: Eibner

Regensburg.Jim-Patrick Müller verlässt den SSV Jahn Regensburg und geht zum Fußball-Zweitligisten SV Sandhausen. Dies gab der SV am Mittwoch bekannt. Der 24-Jährige erhält in Sandhausen einen Zweijahresvertrag.

Müller kam in der Saison 2011/12 vom Regionalligateam der SpVgg Greuther Fürth zum Jahn. Dort absolvierte er 16 Zweitligaspiele (vier Tore) und hatte insgesamt 73 Drittligaeinsätze (13 Tore, davon sieben in der abgelaufenen Saison). In der Aufstiegssaison gehörte der beidfüßig schießende Flügelspieler zu den absoluten Aktivposten im Jahn-Team. Mit Ronny Philp, der inzwischen für den FC Augsburg spielt, bildete er auf dem rechten Flügel der Regensburger die Schokoladenseite und hatte nicht nur als Torschütze, sondern auch als Flanken- und Vorlagengeber maßgeblichen Anteil am Erfolg.

In der 2. Liga war der 24-jährige Offensivmann mit der Rückennummer 13 vorübergehend nicht mehr erste Wahl. Unter dem damaligen Jahn-Coach Franz Smuda spielte er nur eine Nebenrolle, bis er sich mit starken Trainingsleistungen wieder ins Team zurückkämpfte.

Jahn-Sportchef Christian Keller sagte am Mittwoch der MZ zum Wechsel von Müller: „Wenn er die Chance hat, in der 2. Liga zu spielen, freut es mich, wenn er die Chance nutzt.“ Müllers Vertrag in Regensburg war zum Saisonende ausgelaufen. Bis zuletzt war allerdings spekuliert worden, ob er nicht doch noch beim Regensburger Drittligisten verlängert.

Bei Müller kam am Mittwoch leise Wehmut auf: „Es war eine schöne Zeit in Regensburg.“ Zu seinem Transfer nach Sandhausen meinte er: „Ich hatte auch noch andere Angebote, wusste aber dass mich der SV Sandhausen schon längere Zeit beobachten ließ. Ich hatte ein gutes Gespräch mit Trainer und Manager. Es hat da alles super geklungen. Ich freue mich auf die neue Herausforderung und die Chance, in der 2. Bundesliga zu spielen.“

Mit Müller verliert der Jahn zudem einen offenen und sympathischen Typen, der es zur rechten Zeit aber auch nicht an deutlichen Worten fehlen ließ. „Bei uns gibt es Spieler, die laufen weniger wie der Torwart“, sagte er einmal.

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