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2. Bundesliga

Remis gegen türkischen Drittligisten

Der SSV Jahn Regensburg kommt gegen Sariyerspor über ein 1:1 nicht hinaus. Jetzt wollen die Rot-Weißen nochmal auf dem Transfermarkt zuschlagen.
Von Claus Gehr, MZ

Im Test gegen den türkischen Drittligisten taten sich Francky Semolo (Mitte) und Co. schwer. Foto: Webel

Belek. Franz Gerber ist auch im Trainingslager in Belek in diesen Tagen ein vielbeschäftigter Mann. Wenn er nicht gerade am Handy klebt, umlagern den Sportchef des SSV Jahn Regensburg meist die Spielerberater. Bis zum Beginn der Restrückrunde will sich der Regensburger Zweitligist auf alle Fälle noch verstärken. Mit der Verpflichtung des jungen brasilianischen Rechtsverteidigers haben die Rot-Weißen bereits einmal auf dem Markt zugeschlagen. In der zweiten Hälfte des Trainingslagers wird nun die Stunde der Testspieler schlagen.

Einer davon dürfte nach MZ-Informationen mit hoher Wahrscheinlichkeit der fünffache griechische Nationaltorhüter Stefanos Kotsolis sein (die MZ berichtete). Der 33-Jährige ist bei seinem aktuellen Klub Panathinaikos Athen nur zweiter Torhüter. In Regensburg könnte er zum Kandidaten für die Nummer eins werden. Gerber wollte eine Anreise des Griechen gestern noch nicht definitiv bestätigen. Allerdings räumt er ein, dass Kotsolis zu jenen Namen zähle, die man in Betracht ziehe. „Er ist dabei. Ob er noch hierherkommt, hängt auch von seinem bisherigen Verein ab, der die Freigabe erteilen muss“, erklärt Gerber.

Einreisebestimmungen erschweren Probetrainings

Die vielen Unwägbarkeiten sind es vor allem, die bislang den Wunsch, sich noch den einen oder anderen Spieler im Probetraining anzusehen, erschweren. „Es ist zum Teil nicht so leicht, die Spieler kommen zu lassen“, sagt Gerber. Neben der nötigen Freigabe der Klubs seien zum Teil auch die Einreisebestimmungen in die Türkei ein Hindernis.

„Bei zwei interessanten Spielern ist es letztlich daran gescheitert, dass die beiden für die Tükei ein Visum benötigt hätten. In der Kürze der Zeit war das aber nicht zu bekommen“, erklärt der Regensburger Sportchef. Doch die Zeit drängt bei den Rot-Weißen, wenn man die Tage von Belek noch für die Sichtung interessanter Spieler nutzen will. „Wenn jemand kommt, dann muss er spätestens am Samstag mittrainieren können, sonst macht das keinen Sinn“, weiß Gerber.

Wenn überhaupt, dann werden die Kandidaten also im Laufe des heutigen Freitags anreisen müssen. Nicht unwahrscheinlich, dass Kotsolis mit dabei ist – und vielleicht auch noch ein, zwei Feldspieler. Schließlich sucht Gerber ja noch einen Stürmer und einen Innenverteidiger.

Im Testspiel am Donnerstag gegen den türkischen Drittligisten Sariyerspor kam der SSV Jahn Regensburg nur zu einem mageren 1:1 (0:1). Trainer Franz Smuda gab dieses Mal der vermeintlich zweiten Garnitur eine Chance. Diese geriet bereits nach zwei Minuten in Rückstand, hatte aber den Gegner anschließend unter Kontrolle. Der Jahn ließ eine ganze Reihe von Chancen liegen und musste somit bis zur 80. Minute auf den Ausgleich von Abdenour Amachaibou warten. Bereits am Freitag steht der nächste Test auf dem Programm. Gegner ist um 15 Uhr (MESZ) der kasachische Erstligist FC Ordabasy.

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