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Fussball

Slomka will „maximale Leidenschaft“

Der Trainer von Hannover 96 zollt dem SSV Jahn Regensburg höchsten Respekt. Sein Ziel heißt Rückkehr in die Bundesliga.
Von Heinz Gläser

Mirko Slomka (rechts) vor der 1:2-Auftaktniederlage in Stuttgart mit VfB-Cheftrainer Tim Walter Foto: Eibner/Weber
Mirko Slomka (rechts) vor der 1:2-Auftaktniederlage in Stuttgart mit VfB-Cheftrainer Tim Walter Foto: Eibner/Weber

Hannover.Für Mirko Slomka ist der Cheftrainerposten bei Hannover 96 eine Rückkehr zu den Wurzeln seiner Karriere, die einst in der U19 der Niedersachsen begann. Über die Stationen Schalke 04, Hamburger SV und Karlsruher SC führte sein Weg zur neuen Saison zurück in die Heimatstadt. Der 51-Jährige soll Hannover nach dem Abstieg möglichst schnell wieder ins Fußball-Oberhaus führen. Die Mittelbayerische sprach vor dem Zweitliga-Heimspiel von 96 gegen den SSV Jahn Regensburg mit dem 51-Jährigen.

Herr Slomka, was verbinden Sie mit Regensburg und dem SSV Jahn?

Von Regensburg habe ich nur Gutes gehört. Der Jahn beeindruckt mich seit Jahren. Was dort mit akribischer Arbeit und viel Geschick jenseits von großen Budgets geleistet wird, das ist sagenhaft und verdient allergrößten Respekt.

„Alles unter 100 Prozent Einsatz ist keine Option.“

Mirko Slomka

Der Hamburger SV unterlag dem SSV Jahn in der vergangenen Saison zu Hause mit 0:5. Ist das Ihrem Team Warnung genug?

Wer sich mit der 2. Liga intensiv auseinandersetzt, braucht keine besonderen Warnungen vor einzelnen Mannschaften. Am Ende kann jeder jeden schlagen, daher ist alles unter 100 Prozent Einsatz keine Option – und zwar gegen jeden Gegner. Auch wir müssen hochkonzentriert sein, Fehler möglichst vermeiden und unsere Chancen effizient nutzen.

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Jahn: Wir ziehen unser Spiel durch!

Die Regensburger gehen auch das Duell mit Hannover forsch an. Selimbegovic warnt vor individuellen Qualitäten des Gegners.

Was zeichnet Jahn Regensburg aus Ihrer Sicht aus? Stechen einzelne Spieler heraus?

Die Stärke ist die mannschaftliche Geschlossenheit, der Star ist ganz klar das Team. Der Jahn steht für hervorragenden Kampfgeist, da müssen wir entsprechend gegenhalten.

Hannover 96 hat mit Ron-Robert Zieler, Jan Schlaudraff und Ihnen bekannte Gesichter zurückgeholt. Stärkt das auch die Identifikation?

Auf jeden Fall! Leute, die 96 im Herzen tragen, tun dem Verein gut, weil sie nicht nur einen Job machen, sondern mit maximaler Leidenschaft dabei sind.

„Unser Ziel ist es, oben mitzuspielen.“

Mirko Slomka

Wie sehr erschweren die Spannungen im Verhältnis zwischen dem Hauptgesellschafter Martin Kind sowie dem Stammverein und den 96-Fans die sportliche Arbeit? Ist aktuell die Rücknahme des Antrags auf eine Ausnahmegenehmigung von der 50+1-Regel hilfreich?

Meine Aufgabe beschränkt sich auf den sportlichen Bereich. Da habe ich genug zu tun. In jedem Verein gibt es Themen außerhalb des Platzes, damit musst du als Trainer klarkommen, das darf unsere Arbeit mit der Mannschaft nicht tangieren. Wir wollen mit unserem Auftreten positive Schlagzeilen liefern, daran arbeiten wir jeden Tag intensiv.

Ist der direkte Wiederaufstieg ein Muss? Wie groß ist der Druck nach der Auftaktniederlage in Stuttgart?

Unser Ziel ist es, oben mitzuspielen. Und natürlich muss es das Ziel für einen Verein wie Hannover 96 sein, zeitnah wieder in der Bundesliga zu spielen. Zum Auftakt direkt gegen den Top-Favoriten in der Liga zu spielen war natürlich hart, aber unsere Mannschaft hat sich in Summe gut gegen den VfB geschlagen. Nun steht das nächste Spiel an, und wir wollen auf jeden Fall ein besseres Ergebnis erzielen.

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