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Fussball

SSV Jahn geht in Düsseldorf leer aus

Regensburg kassiert die zweite Niederlage in Folge. In einer flotten Partie lässt Emir Kujovic die Fortuna jubeln.
Von Felix Kronawitter, MZ

Der SSV Jahn – hier Joshua Mees (links) – hatte gegen spielbestimmende Düsseldorfer das Nachsehen. Foto: Eibner
Der SSV Jahn – hier Joshua Mees (links) – hatte gegen spielbestimmende Düsseldorfer das Nachsehen. Foto: Eibner

Düsseldorf.Die Auswärtsfahrt des SSV Jahn nach Düsseldorf war nicht von Erfolg gekrönt. Nach der 0:2-Heimniederlage gegen Dynamo Dresden setzte es gestern Abend trotz einer couragierten Leistung die zweite Pleite in Folge. Die Oberpfälzer rutschen damit in der 2. Liga auf den 16. Tabellenplatz ab. Emir Kujovic (54.) schoss die Fortuna dagegen vor 19 380 Zuschauern zu einem 1:0 (0:0)-Sieg und damit zurück an die Spitze.

„Ich habe meine Mannschaft gelobt, für die Art und Weise, wie wir hier aufgetreten sind. Leider haben wir keine Punkte“, resümierte Achim Beierlorzer nach dem Spiel.

Rund 100 Regensburger Fans hatten den Jahn auf die 550 Kilometer weite Auswärtsfahrt in die Landeshauptstadt Nordrhein-Westfalens begleitet. Und dort bekamen sie Akteure zu sehen, die sich zuletzt noch hinten anstellen mussten. Mit Marc Lais, Benedikt Saller und Jonas Nietfeld beorderte Beierlorzer gleich drei frische Spieler in die Startelf. Sebastian Nachreiner, Bendikt Gimber und Sargis Adamyan verfolgten das Geschehen erst mal von der Bank aus. Lais agierte neben Andy Geipl auf der Sechs, Marvin Knoll rückte dafür zurück in die Innenverteidigung.

Nach der überraschenden 1:3-Pleite gegen Fürth war Düsseldorf gefordert, vor heimischer Kulisse in die Erfolgsspur zurückzukehren und sich in der Spitzengruppe festzusetzen. „Auswärts konnten die Regensburger bisher für Furore sorgen“, hatte Coach Friedhelm Funkel seine Schützlinge aber vor den Oberpfälzern gewarnt.

Jahn setzt auf Gegenstöße

In der Düsseldorfer Arena, in der 2024, sofern Deutschland den Zuschlag erhält, EM-Spiele stattfinden werden, gaben zu Beginn die Gastgeber den Ton an. Die Mannschaft um Kapitän Oliver Fink, der von 2002 bis 2004 nach der Fusion mit der SG Post/Süd das Trikot der Jahn-Profis getragen hatte, präsentierte die ersten aussichtsreichen Offensivaktionen.

Florian Neuhaus fasste sich ein Herz, Philipp Pentke sah den Ball zu spät und konnte nur abklatschen lassen. Kaan Ayhan drückte den Ball über die Linie. Schiedsrichter Robert Kempter entschied jedoch auf Abseits (12.). Nur vier Minuten später hatten die Oberpfälzer erneut Glück. Nach einem Freistoß von Niko Gießelmann versuchte Ayhan den Ball mit der Hacke ins Tor zu befördern, verfehlte das Regensburger Gehäuse aber knapp.

Der Jahn igelte sich aber nicht hinten ein, sondern lauerte auf Gegenstöße. Nietfeld probierte es aus der Distanz, stellte Fortuna-Keeper Raphael Wolf damit aber vor keine großen Probleme (20.).

Gleich im Gegenzug schüttelte Benito Raman Alexander Nandzik ab und drang in den Strafraum ein. Pentke brachte aber gerade noch seine Finger dazwischen.

Nun fand die Beierlorzer-Elf immer besser ins Spiel, ein schöner Schuss von Joshua Mees, den ein Düsseldorfer noch ablenkte, aber nicht den Weg ins Tor (37.).

Partie nimmt Fahrt auf

Die Partie nahm immer mehr Fahrt auf. Auch Düsseldorfs Raman fehlte es an Präzision (41.). Marco Grüttner setzte den Schlusspunkt in einer unterhaltsamen ersten Halbzeit (45.).

Zum zweiten Durchgang brachte Beierlorzer mit Adamyan einen frischen Offensivmann. Der Armenier war nur wenige Minuten auf dem Platz, als Geipl die bis dato beste Regensburger Chance hatte. Der Jahn-Sechser zog in den Strafraum ein, schoss aber drüber (47.). In der 54. Minute wurde es kurios: Nach einem Freistoß landete der Ball vom Rücken von Lais vor den Füßen von Emir Kujovic, der nur noch einschieben brauchte.

Beide Mannschaften offerierten den Zuschauern weiter ein flottes Spiel, bei dem sich die Regensburger nicht aufgaben – und bei einem Kopfball von Mees nah dran am Ausgleich waren (68.). Der Jahn warf in der Schlussphase noch mal alles nach vorne – aber ohne Erfolg.

Am Samstag wartet im Heimspiel mit Braunschweig derweil schon der nächste Brocken.

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