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Fussball

SSV Jahn holt Punkt beim Club

Die Regensburger spielen in Nürnberg stark und erkämpfen sich im Derby durch Tore von Lais und Grüttner ein 2:2.
Von Jürgen Scharf

Die Torschützen Marc Lais (links) und Marco Grüttner freuen sich über einen Punkt aus Nürnberg. Foto: Nickl
Die Torschützen Marc Lais (links) und Marco Grüttner freuen sich über einen Punkt aus Nürnberg. Foto: Nickl

Nürnberg.Der SSV Jahn kann sich über einen gelungenen Start ins neue Fußball-Jahr freuen. Im bayerischen Derby der 2. Liga erkämpfen die Regensburger am Dienstagabend beim 1. FC Nürnberg ein 2:2 (1:2). Nach Toren von Marc Lais und Marco Grüttner lagen die Oberpfälzer zur Pause sogar in Führung, fingen sich vor 26 231 Zuschauern im Max-Morlock-Stadion dann aber noch den Ausgleich ein.

Beide Mannschaften schienen nach der Winterpause richtig Lust auf Fußball zu haben. Vom Anpfiff weg drängten sie mit Vollgas aufs Tor des Gegners. Und als Erster hatte der Jahn Erfolg damit. Die Regensburger ließen den Ball in der sechsten Minute blitzschnell durchs Mittelfeld laufen. Am Ende der Hochgeschwindigkeits-Kombination stand Marc Lais. Der packte einen wunderschönen Schuss aus, der zum 1:0 für die Regensburger im Tor der Gastgeber landete.

Für die Jahnelf (hier Jann George) wurde es ein harter Kampf. Foto: Nickl
Für die Jahnelf (hier Jann George) wurde es ein harter Kampf. Foto: Nickl

Blöd für den Jahn war nur, dass der Club postwendend zurückschlug. Vier Minuten später belagerten die Nürnberger den Strafraum der Oberpfälzer. Beim ersten Torschuss reagierte Keeper Philipp Pentke noch glänzend, beim zweiten ließ er den Ball dann aber direkt vor die Füße von Hanno Behrens prallen. Der konnte locker zum Ausgleich abstauben.

Viel Dampf in der Partie

Einmal auf jeder Seite hatte es geklingelt, ausgetobt hatte sich aber noch keines der zwei Teams. Ganz im Gegenteil war weiter viel Dampf in der Partie, mit der die Zuschauer bestens unterhalten wurden. Der Aufstiegskandidat aus Nürnberg bereitete seine Aktionen dabei meist von langer Hand vor. Mit vielen Pässen wurde der Ball bis zum Regensburger Strafraum bugsiert. Den verteidigte der Jahn aber clever. Und wenn sie den Ball hatten, versuchten die Oberpfälzer überfallartig nach vorne zu kommen.

Trainer Achim Beierlorzers Taktik ging auf. Foto: Nickl
Trainer Achim Beierlorzers Taktik ging auf. Foto: Nickl

Als knapp eine halbe Stunde gespielt war, klappte das auch wunderbar. Albion Vrenezi, der für den gesperrten Sargis Adamyan ins Team gerückt war, startete auf der rechten Seite durch und schlug aus vollem Lauf einen hohen Ball vors Nürnberger Tor. Marco Grüttner schraubte sich dort hoch und köpfte den Ball zum 2:1 für den Jahn ins Tor.

Die Jahn-Spieler in der Einzelkritik:

Der Jahn gegen Nürnberg - Einzelkritik

Danach schafften es die Regensburger, den Club immer wieder im Mittelfeld in Zweikämpfe zu verwickeln, so dass die Nürnberger bis zur Halbzeit keine gefährlichen Angriffe mehr starten konnten. Die letzte dicke Chance vor der Pause hatte sogar der Jahn selbst. Vrenezi wurde toll freigespielt. Bei seinem Spurt aufs Nürnberger Tor ging ihm am Ende aber etwas die Luft aus. So blieb es bei der 2:1-Führung, mit der die Regensburger stolz in die Kabine spazieren konnten.

Kaum wieder auf dem Platz, mussten sie aber den Nürnbergern beim Jubeln zuschauen. In der 49. Minute flankte Kevin Möhwald in den Strafraum. Edgar Salli stand dort frei und köpfte zum 2:2 ein.

2500 Jahn-Fans mit dabei

Danach erhöhten die Nürnberger den Druck und drängten auf ein weiteres Tor. Die rund 2500 Jahn-Fans, die nach Nürnberg gereist waren, spürten, dass ihr Team nun etwas in Bedrängnis geriet und feuerten es lautstark an.

2500 Jahnfans begleiteten ihre Mannschaft unter der Woche nach Nürnberg. Foto: Nickl
2500 Jahnfans begleiteten ihre Mannschaft unter der Woche nach Nürnberg. Foto: Nickl

Auf dem Rasen stemmten sich die Regensburger umso leidenschaftlicher gegen die Angriffe des Club – und das auch mit Erfolg.

Jahn-Coach Achim Beierlorzer sprach später von einem „sehr intensiven Spiel“. Mit dem Ergebnis sei er letztlich auch zufrieden. Sein Kollege, Club-Trainer Michael Köllner, lobte die Gäste dafür, dass „sie einem keine Ruhe lassen“. Auch er fand, dass das Remis ein durchaus gerechtes Ergebnis war: „Und ein Punkt ist grundsätzlich auch nicht so schlecht.“

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