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Kommentar

Weg mit dem Videobeweis!

Ein Kommentar von Felix Kronawitter

Eine Fehlentscheidung zuungunsten Wiesbadens vor dem eigenen Tor wird zugunsten Wiesbadens revidiert, was wiederum in der Endabrechnung zuungunsten Wiesbadens führt, weil das reguläre Tor nicht zählt! Alles verstanden? Willkommen beim Videobeweis.

Der Fußball lebt von seiner Einfachheit, seiner Nachvollziehbarkeit und vor allem von Emotionen. Der Video-Assistent (VAR) soll für mehr Gerechtigkeit sorgen. Das ist das Hauptargument der Befürworter. In der Endabrechnung tut er das wahrscheinlich auch. Aber auf welche Kosten? Das Erlebnis in den Stadien ist seit 2017 ein anderes. Was bedeutet es, wenn Schiedsrichter nach einer gefühlten Ewigkeit bestätigen, dass Treffer regelkonform erzielt wurden? Ekstatischer Jubel ist vielerorts weniger euphorischer Erleichterung gewichen. Auch wenn mittlerweile auf den Stadionleinwänden eingeblendet wird, was untersucht wird, fällt es vielen schwer, dem Geschehen zu folgen. „Tor oder kein Tor?“ Das ist die elementare Frage im Fußball. Und für deren Beantwortung reicht die Torlinientechnik aus. Und die funktioniert so wunderbar. So wunderbar wird es mit dem VAR auch in Jahren nicht funktionieren.

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