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Wer wird Jahn-Spieler der Saison?

Wer beerbt Sargis Adamyan? Große Chancen darf sich unter anderem ein Duo ausrechnen. Stimmen Sie ab für Ihren Favoriten!
von Felix Kronawitter

Sargis Adamyan hatte im Vorjahr die Nase vorne.
Sargis Adamyan hatte im Vorjahr die Nase vorne. Foto: Andreas Nickl/Eibner-Pressefoto

Regensburg.Auch in dieser Saison gab es für die Fans des SSV Jahn nichts zu zittern in Sachen Klassenerhalt. Bereits am 32. Spieltag hatten die Regensburger mit dem 2:1 gegen Karlsruhe auch rechnerisch alles klar gemacht. Nach dem 1:1 bei St. Pauli peilen die Oberpfälzer nun zum Saisonende am Sonntag gegen Erzgebirge Aue einen Sieg an, um sich so erneut einen einstelligen Tabellenplatz zu sichern in der 2. Bundesliga.

Auch vor dem 34. Spieltag lässt sich schon festhalten, dass der Jahn zum dritten Mal in Folge eine beeindruckende Saison gespielt hat. Es war zwar nicht immer schön anzusehen, aber letztlich reißt die Erfolgsserie einfach nicht ab. Für den Ligaverbleib gibt es keine Trophäe, eine Auszeichnung wird es beim Saisonfinale aber zumindest für einen Jahn-Spieler geben. Traditionell sucht die Mittelbayerische den „Spieler der Saison“. Bis zum Freitag, 26. Juni, um 12 Uhr, läuft die Abstimmung. Der Gewinner wird beim letzten Heimspiel verkündet.

Setzt sich die kleine Serie aus den Vorjahren fort, dann dürfen Marco Grüttner und Andreas Geipl schon mal zur Sicherheit einen Platz in ihrer Vitrine reservieren. Denn zuletzt sicherten sich jeweils Jahn-Spieler die Trophäe, die sich dann aus Regensburg verabschiedeten. Erik Thommy (2016/2017) zog es zurück nach Augsburg, Marvin Knoll (2017/2018) nach Hamburg zu St. Pauli.

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Enges Rennen im Vorjahr

Im vergangenen Jahr war es ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Die Entscheidung fiel erst am letzten Tag des Abstimmungszeitraums. Die Fans des SSV Jahn kürten Stürmer Sargis Adamyan zum „Spieler der Saison 2018/19“. Auf den armenischen Nationalspieler entfielen bei der traditionellen Publikumswahl der Mittelbayerischen 26,2 Prozent der Stimmen, Kapitän Marco Grüttner verbuchte 24,6 Prozent und landete wie im Vorjahr auf Rang zwei. Auf den dritten Platz wählten die Jahn-Fans Mittelfeldspieler Andreas Geipl (10,3 Prozent).

Adamyan wurde von den Fans für eine starke Saison belohnt. Er ist der Mann für die großen Gegner. Beim sensationellen 5:0 gegen den Hamburger SV im September 2018 erzielte er einen Hattrick. Im Oktober 2019 knöpfte er sich dann im Trikot der TSG Hoffenheim den FC Bayern München in der Bundesliga vor. Beim 2:1 gegen den deutschen Rekordmeister bejubelte er zwei Treffer und trägt seither den Beinamen „Bayern-Schreck“.

SSV Jahn

Sargis Adamyan ist „Spieler der Saison“

Der armenische Nationalspieler triumphiert in der traditionellen Wahl der Mittelbayerischen vor Kapitän Marco Grüttner.

Auch einige Neue überzeugen

Dass sich heuer Grüttner und Geipl gute Chancen ausrechnen dürfen, liegt auf der Hand. Das Duo hat maßgeblichen Anteil daran, dass die Regensburger so erfolgreich unterwegs waren in den vergangenen Jahren. Grüttner kehrt im Sommer zum SGV Freiberg in seine baden-württembergische Heimat zurück. Beim Oberligisten soll er nicht nur Tore schießen, sondern zudem als sportlicher Leiter fungieren. Geipl zieht es in eine ähnliche Richtung. Nicht recht viel weiter entfernt nach Heidenheim, zum Zweitligisten. Oder vielleicht sogar bald Bundesligisten.

Aber auch der eine oder andere Neuzugang dürfte vorne mitmischen. Der Däne Andreas Albers wusste durchaus zu überzeugen in dieser Saison und ist mit acht Treffern bester Jahn-Angreifer gemeinsam mit Sebastian Stolze. Der Flügelflitzer gehörte indes in dieser Spielzeit mit Abstand zu den auffälligsten Jahn-Spielern.

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Hein rettet dem Jahn einen Punkt

Die Regensburger legen bei St. Pauli keine Glanzleistung hin. Einen Lichtblick liefert das Urgestein des Zweitligisten.

Mit Oliver Hein, der seit 2007 in Regensburg spielt und damit dienstältester Profi ist, hat der Jahn einen Mann in seinen Reihen, der 2014 schon mal die Nase vorne hatte. Mit seinem Treffer zum 1:1 bei St. Pauli dürfte Hein, der ohnehin großer Publikumsliebling ist, nochmal weitere Pluspunkte gesammelt haben.

Neben den beiden Abwehrrecken Sebastian Nachreiner und Marcel Correia haben auch die Neuen Alexander Meyer, Chima Okoroji, Max Besuchkow oder Erik Wekesser durchaus auf sich aufmerksam gemacht in ihrer ersten Saison in Diensten des Regensburger Zweitligisten.

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Überraschungen

  • Ausreißer:

    Manchmal haben auch Spieler gewonnen, die nicht alle auf der Rechnung hatten. Der Brasilianer Ramon Machado war 2013 etwa ein überraschender Gewinner.

  • Protest:

    Der Frust der Fans nach dem Abstieg in die Regionalliga war groß. 2015 votierten sie im Rahmen einer Protestaktion für Christoph Rech, der nur zu Saisonbeginn zum Einsatz gekommen war und längst bei einem anderen Verein spielte.

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