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Montag, 18. Juni 2018 26° 3

Fussball

Zumindest der Jahn-Torhüter überzeugte

Weis als starker Pentke-Vertreter, Lieberknecht als Jahn-Fan: Fünf Geschichten rund um die Niederlage in Braunschweig
von Felix Kronawitter

Die Regensburger um André Weis (rechts) waren bedient nach Schlusspfiff. Am Ersatzkeeper lag es nicht, dass der Jahn leer ausging.Foto: Sascha Janne
Die Regensburger um André Weis (rechts) waren bedient nach Schlusspfiff. Am Ersatzkeeper lag es nicht, dass der Jahn leer ausging.Foto: Sascha Janne

Ersatzkeeper André Weis glänzt mit Paraden

Die einzige positive Erkenntnis aus dem dürftigen Auftritt bei der 1:2-Niederlage in Braunschweig ist, dass der SSV Jahn Regensburg auf der Torhüter-Position bestens aufgestellt ist. André Weis überzeugte mit starken Paraden als Vertreter des frischgebackenen Vaters Philipp Pentke. „Ich habe mich darüber gefreut, dass ich mal wieder spielen durfte, aber das Ergebnis ist nicht so, wie ich mir das vorgestellt hätte“, sagte der vom 1. FC Kaiserslautern ausgeliehene Keeper, der am Sonntag zum zweiten Mal in dieser Saison ran dufte – erneut gegen Braunschweig – und als einziger Regensburger eine wirklich gute Leistung ablieferte. „André hat ein gutes Spiel gemacht. Er hat das gehalten, was er halten konnte. Bei den Gegentreffern war er machtlos“, lobte Marco Grüttner seinen Teamkollegen, der sich aber künftig wieder hinten anstellen muss.

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Torsten Lieberknecht gratuliert dem Jahn schon vor dem Anpfiff

Vor Saisonbeginn noch als einer der Abstiegskandidaten gehandelt, hat sich der Jahn dank seiner forschen Spielweise längst Respekt in der 2. Liga erarbeitet. „Ich habe Achim Beierlorzer vor dem Spiel schon gratuliert für die Saison. Jahn Regensburg ist eine Mannschaft, die zu Recht die 2. Liga so rockt“, sagte Braunschweigs Trainer Torsten Lieberknecht, mit dem der Regensburger Coach aber noch etwas Gesprächsbedarf hatte nach dem Schlusspfiff. „Ich verstehe mich außerordentlich gut mit Torsten Lieberknecht. Ich kann mir vorstellen, dass seine Situation, mit 29 Punkten dagestanden zu haben, auch nicht sonderlich förderlich war für dieses Spiel. Ich habe ihm aber auch gesagt, dass ich manche Reaktionen von ihm an der Seitenlinie nicht so gut finde“, erklärte Beierlorzer.

Jahn Regensburg ist eine Mannschaft, die zu Recht die 2. Liga so rockt.“

Torsten Lieberknecht

Lesen Sie hier: Stimmen zur Jahn-Pleite in Braunschweig

„Braunschweig ist keine Laufkundschaft“

Mit dem 2:1-Sieg feierte die Lieberknecht-Elf einen Befreiungsschlag im Kampf um den Klassenerhalt. Der Klub, der in der vergangenen Saison nur knapp in der Relegation gegen Wolfsburg scheiterte, hinkt seinen Ansprüchen diese Spielzeit hinterher. „Wir spielen ja nicht gegen irgendwelche Kindermannschaften. Das muss man jedem mal bewusstmachen. Braunschweig hat letzte Saison noch um den Aufstieg mitgespielt“, versuchte Marvin Knoll zu unterstreichen, mit welchen Kalibern sich die Regensburger in dieser Saison messen. Da stimmte Grüttner seinem Teamkollegen zu. „Wir dürfen nicht vergessen, wo wir herkommen. Braunschweig ist keine Laufkundschaft“, sagte der Kapitän und richtete seinen Blick gleich wieder nach vorne: „Wir freuen uns alle, in der 2. Liga zu spielen. Und deswegen gilt es das zu verteidigen – und das machen wir nächste Woche wieder.“

Nette Geste: Eintracht bedankt sich bei Jahn-Fans

Das 2:1 im Hinspiel zwischen dem SSV Jahn und Braunschweig war durch einen schweren Unfall überschattet worden. Ein Eintracht-Fan, der auf einen Zaun im Gästeblock geklettert war, hatte sich schwer verletzt. Am Sonntag verfolgte der junge Mann erstmals wieder ein Spiel im Stadion. Als symbolisches Dankeschön für die große Anteilnahme, die vielen Genesungswünsche sowie die angebotene Hilfe schenkte Braunschweig jedem der rund 300 mitgereisten Anhänger aus der Oberpfalz einen Verzehrgutschein für ein Getränk.

Mees und George fehlen auch in Braunschweig

Wie schon beim 4:3 gegen Düsseldorf war für Jann George und Joshua Mees auch in Braunschweig kein Platz im Jahn-Kader. Warum die beiden Offensivspieler, die in dieser Spielzeit eigentlich regelmäßig in der Startelf standen, erneut fehlten, erklärte Jahn-Trainer Beierlorzer kurz und knapp: „Wir haben den 18er-Kader mehr oder weniger (Lerch und Lais für Pentke und Hofrath; Anm. d. Red.) beibehalten aus dem Düsseldorf-Spiel, weil die Mannschaft sich das auch verdient hat.“

Es geht weiter richtig eng zur Sache in der 2. Liga:

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