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Ringen

Wittmann will es noch mal wissen

Der ehemalige Willmeringer kämpft künftig für Kelheim.

Martin Wittmann ringt künftig für Kelheim. Foto: Wittmann
Martin Wittmann ringt künftig für Kelheim. Foto: Wittmann

Willmering.In der kommenden Saison, die im September beginnt, bestreitet der ehemalige Willmeringer Ringer, Martin Wittmann, seine Kämpfe für den Oberligaverein ATSV Kelheim. Der 29-Jährige, der derzeit in der JVA München angestellt ist, nimmt die Sache sehr ernst. Seit Monaten bereitet er sich auf die Saison vor und trainiert so oft wie es ihm die Zeit erlaubt bei seinem neuen Verein in Kelheim, aber auch noch zusätzlich bei einem Bundesliga-Verein in München.

Dass es hart werden wird, sich in der „bayerischen Oberliga“ zu behaupten, ist dem aus Pemfling stammenden Wittmann durchaus bewusst. Aber er will die Chance nutzen, genau so wie er es auch schon in Willmering der Fall war. Mit 19 Jahren stieg er dort erst relativ spät für einen Ringer ins Training ein und erkämpfte sich innerhalb kurzer Zeit über die Reserve einen festen Platz in der 1. Mannschaft.

Mit weniger Talent, dafür aber mit unbändiger Zähigkeit und Härte, so beschreibt ihn Ringertrainer Andy Schegerer, dem er in zahllosen Trainings-, und Sparringskämpfen mit Stoll und Mayer zur Verfügung stand, sei Wittmann gesegnet. Er sei sich für nichts zu schade und rücke auch zwei Gewichtsklassen auf, trainiere zehn Kilogramm ab und stelle sich in beide Stilarten auf die Matte. Und wenn nicht gerade ein Knochen gebrochen sei, dann sei er auch nicht verletzt. Das seien seine Stärken und diese werde er auch bei seinem neuen Verein zeigen.

Mit Helmut Wild habe er einen Trainer an der Seite, der kaum zu toppen ist. Der einstige Bundesligaringer gehörte in den 9oer Jahren lange Zeit zu den erfolgreichsten Ringern Bayerns. Mit einem solch erfahrenen Mann in der Betreuerecke werden die Ringer die entscheidenden Tipps in brenzligen Situationen bekommen.

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