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Theater

Deftige Gaudi für’s Gemeindehaus

In Martinsneukirchen wird wieder Theater gespielt. Dieses Mal aber nicht von „Spätzündern“, sondern erstmals von Vereinen.
Von Anneliese Fuchs

  • Die Landjugend Martinsneukirchen bei ihren ProbenFotos: Fuchs
  • Die FFW Martinsneukirchen mit ihrem Theaterstück Fotos: Fuchs
  • Die Frauen- Union Martinsneukirchen/Zell auf der Bühne

Zell. In Martinsneukirchen wird wieder Theater gespielt. Dieses Mal aber nicht von der Theatergruppe „Spätzünder“, sondern erstmals von Vereinen zum Erhalt des Gemeindehauses. Die Landjugend Martinsneukirchen, die Frauen-Union Martinsneukirchen/Zell und die Freiwillige Feuerwehr Martinsneukirchen werden die Besucher jeweils mit einem Einakter erfreuen und hoffen natürlich auf einen zahlreichen Besuch. Derzeit sind alle schon fleißig am Proben der Stückl, die wieder einen ganz tollen, humorvollen und fernsehfreien Abend versprechen.

„Maß für Maß“ der Landjugend

„Maß für Maß“ heißt der Schwank in einem Aufgang von Mark Dressel, den die Katholische Landjugend Martinsneukirchen spielt. Den Vinzenz Hochreiter (Wirt) verkörpert Robin Kürzinger, Barbara Hochreiter (Wirtin) Verena Fuchs, Julia (Wirtstochter) Teresa Fries, Klaus (Bauernbursch) Dominik Fichtl, Ludwig (Bauernbursch) Matthias Daschner, Peter (Stammgast beim Wirt) Rudi Stangl, und der Pfarrer wird in Szene gesetzt von Thomas Gabler.

Ein Blick in den Einakter: Beim „Hochreiter-Wirt“ soll die einzige Tochter Julia (Teresa Fries) endlich verheiratet werden. Dafür braucht’s natürlich ein g’standenes Mannsbild, das ordentlich was verträgt und auch sonst alle wichtigen Eigenschaften eines richtigen Wirts mitbringt. Dies ist zumindest die Überzeugung des Vinzenz Hochreiter (Robin Kürzinger), Wirt im Gasthof „Zum Bären“, und seiner Frau Barbara (Verena Fuchs). Es gibt zwei aussichtsreiche Kandidaten und so entschließt man sich zu einem Wetttrinken, dessen Sieger letztendlich der Wirts-Nachfolger werden soll. Allerdings steht der trinkfeste und in Führung liegende Ludwig (Matthias Daschner) nicht sonders in der Gunst der Wirtstochter, sondern vielmehr ist sie dem „Mitbewerber“ Klaus (Dominik Fichtl) zugetan, welcher aber im „Saufwettbewerb“ schon leichte Schwächen zeigt. Um das junge Glück zu retten, greifen der Dorfpfarrer (Thomas Gabler) und Peter (Rudi Stangl), der „Hausl“ beim Bärenwirt, zu einer List. Na dann Prost! .

Die Frauenunion Martinsneukirchen-Zell spielt „Die dappige Verwandtschaft“, eine Posse in einem Akt von Sepp Faltermaier. Die Liesl (Sabine Nebel) ist unsterblich in Fritz verliebt. Ihr „Auserwählter“ aber wird von ihrem Vater Kaspar (Bernadette Hecht) und ihrer Mutter Nanni (Maria Weber) vehement abgelehnt um nicht zu sagen verabscheut, gilt der vermeintlich Zukünftige ihrer Tochter doch als allseits bekannter Weiberheld, Trinker und Spieler.

Turbulenzen um Hochzeiter

Auch Liesl’s Bruder Anderl (Gisela Kulzer) glaubt schon allerlei Schandtaten von diesem Typen gehört zu haben. Da aber Liesl nicht von ihrem Liebsten lassen will, greift die Familie mit Hilfe des Knechts Hias (Steffi Zimmermann) zu einem turbulenten aber folgenschweren Plan. Sichtlich geschockt und um sein Leben fürchtend flüchtet der Hochzeiter Fritz (Silvia Fleischmann) vom Hof, als er um die Hand der Tochter anhalten will. Zum Glück kommt der leutkundige Viehhändler Simmerl (Kerstin Baumer) auf den Hof, um seine Geschäfte zu machen. Kann er die Situation aufklären?

Die Freiwillige Feuerwehr Martinsneukirchen tritt ebenfalls auf die Bühne mit dem Stück „Das sündhafte Glöckerl“, eine Bauernposse in einem Aufzug nach dem Theaterstück „Die Wallfahrt“ von Richard Manz und Afra Schulz eingerichtet von Fritz Zötsch.

Der „Hofwirt“ (Franz Dietlmeier) und seine Frau Marianne (Manuela Herzog) warten schon seit Jahren vergebens auf den so ersehnten Kindersegen. Nichts ließen die beiden unversucht und um so „ärgerlicher“ ist es, als bei der letzten Wallfahrt um den Kindersegen, die die Hofwirtin mit ihrer Schwester Emerenz (Maria Heuberger) unternahm, auch noch unerwarteter Weise die Emerenz in gute Hoffnung kommt. Nicht ganz unschuldig dabei der Knecht Vestl (Stefan Daschner). Der aber ist für den angesehenen Hofwirt eine zu geringe Partie und überhaupt hat dieser schon die Heirat der Emerenz mit dem reichen Bauernsohn Tamerl (Christian Handl) in die Wege geleitet. So kommt es, dass der etwas einfältige Tamerl zur „Brautschau“ kommt und so manche Überraschung erlebt, die sein Ansinnen nochmals in Frage stellt.(rsu)

Aufführungstermine für die drei Einakter im Gemeindehaus in Martinsneukirchen sind: Am Samstag, 21. März, Sonntag, 22. März und Samstag, 28. März, jeweils um 19.30 Uhr. Einlass ab 18.30 Uhr. Am Sonntagnachmittag, 22. März, um 14 Uhr wird für die Senioren eigens eine Theateraufführung anberaumt (mit Bewirtung). Der Erlös kommt ausschließlich dem Gemeindehaus Martinsneukirchen zugute. Alle Vereine des Gemeindehauses laden ein und freuen sich auf einen zahlreichen Besuch!

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