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Hochzeitsmode

Das trägt der Bräutigam 2019

Bunte Socken und tintenblauer Anzug: In der kommenden Saison darf Mann am Altar nicht nur Farbe bekennen.
Von Jana Illhardt

2019 darf der Bräutigam Farbe bekennen – wie hier in angesagtem Blau aus dem Hause Digel. Foto: Digel/dpa
2019 darf der Bräutigam Farbe bekennen – wie hier in angesagtem Blau aus dem Hause Digel. Foto: Digel/dpa

Münster.An so einem Tag darf der Mann mal auffallen: Geht es nach den Modedesignern, kann der Bräutigam von 2019 an seinem Hochzeitstag Farbe vertragen. Für Susan Lippe-Bernard vom Magazin Braut & Bräutigam in Münster ist ein Anzug in dunklem Weinrot „absolut angesagt“. „Das bordeauxrote oder burgunderfarbene Hemd rundet den Ton-in-Ton-Look ab.“ Weniger auffällig, aber immerhin farbig ist Tintenblau die angesagte Alternative zum schwarzen Anzug. Denn davon gebe es kaum noch Modelle, so die Expertin für Hochzeitsmode.

Die Passform bleibt körperbetont. „Wir sehen perfekt geschneiderte Anzüge mit schmaler Passform für einen sexy Gentlemen-Look“, berichtet Kerrin Wiesener vom Bund deutscher Hochzeitsplaner. „Grundsätzlich ist die Passform jedes Anzugs 2019 darauf ausgelegt, die maskulinen Vorzüge von breiten Schultern und schmaler Hüfte zu betonen.“

Brautmode

Die Braut trägt 2019 A-Linie

„Dirty-White“ trifft auf den Prinzessinnenstil: Verspielt, aber zugleich erwachsen lässt sich die Brautmode 2019 beschreiben.

Passende Accessoires

Binder, also Krawatten, bleiben aktuell das Accessoire Nummer eins. „Sie werden farblich passend auf das Brautkleid abgestimmt“, seien aber dennoch ausgefallen, erklärt Sonja Schulz von der Seite Hochzeitsportal24. Es gebe sogar Varianten aus Holz mit Gravuren. Passende Einstecktücher, Manschettenknöpfe und eine schöne Uhr runden das Outfit ab.

Mal kein Schwarz: Tziacco präsentiert eine Kombination für den Bräutigam im dunklem Marineblau. Foto: Tziacco/dpa
Mal kein Schwarz: Tziacco präsentiert eine Kombination für den Bräutigam im dunklem Marineblau. Foto: Tziacco/dpa

„Aber es gibt noch viel mehr Möglichkeiten, seinem Stil Ausdruck zu verleihen“, sagt Wiesener. „Socken müssen zum Beispiel nicht nur langweilig schwarz sein.“ Insgesamt sind zu Anzügen derzeit bunte, wenn nicht gar mit fröhlichen Mustern und Motiven bedruckte Socken beliebt – gemeinhin ist dafür der Markenname „happy socks“ auch schon in den Sprachgebrauch übergegangen.

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