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Hochzeit

Ja-Wort im Wartesaal der Könige

Nürnberg bietet ab 2020 standesamtliche Trauungen im DB Museum an – in einem historischen Raum aus dem Centralbahnhof.

Der auch Königssalon genannte Wartesaal aus dem alten Nürnberger Bahnhof. Ab 2020 sind in diesem Saal Trauungen möglich. Foto: Mauro Esposito/DB Museum/dpa
Der auch Königssalon genannte Wartesaal aus dem alten Nürnberger Bahnhof. Ab 2020 sind in diesem Saal Trauungen möglich. Foto: Mauro Esposito/DB Museum/dpa

Nürnberg.Eine Insel im Starnberger See, eine Burg, eine Gärtnerei: Ausgefallene Orte für die Trauungszeremonie liegen im Trend. In der Stadt Nürnberg gibt es nun bereits die fünfte Location mit besonderem Ambiente: Nach Kaiserburg, Tucherschloss, Fembohaus und Schürstabhaus kann ab 2020 nun auch im historischen Wartesaal aus dem ehemaligen Nürnberger Centralbahnhof geheiratet werden. Der von König Max II. 1860 in Auftrag gegebene ehemalige Mittelbau wurde als „angemessene Wartelocalität für Allerhöchste Herrschaften“ gestaltet. Friedrich Bürklein, Architekt unter anderem des Fürther Rathauses, errichtete daraufhin einen neogotischen Saal, der Kaiser, Königen und Adeligen vorbehalten sein sollte.

Als der alte Bahnhof 1906 dem Neubau weichen musste, wurde der prächtige Wartesaal erhalten und 1925 in einem Raum im neugebauten Verkehrsmuseum untergebracht.

Für das kommende Jahr werden fünf Termine für Trauungen angeboten – im Februar, im Mai, Juni, August und Dezember. Allzu groß sollte die Hochzeitsgesellschaft allerdings nicht sein. Im Saal haben nur bis zu 35 Personen Platz. Der Aufpreis für diesen besonderen Raum beträgt 350 Euro. (ig)

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