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Geburt

Schwandorfer benennen gegen den Trend

711 Babys sind 2018 in Schwandorf zur Welt gekommen. Spitzenreiter sind nicht Emma und Ben, sondern Laura und Luis.

Hanna(h) zählte zu den beliebtesten Vornamen für Mädchen, die 2018 in Schwandorf zu Welt kamen. Eine von ihnen ist die kleine Hanna aus Nittenau, die seit dem 1. September zur Familie Hochmuth gehört. Foto: Claudia Seitz
Hanna(h) zählte zu den beliebtesten Vornamen für Mädchen, die 2018 in Schwandorf zu Welt kamen. Eine von ihnen ist die kleine Hanna aus Nittenau, die seit dem 1. September zur Familie Hochmuth gehört. Foto: Claudia Seitz

Schwandorf.An der Spitze der deutschen Vornamen-Hitparade gab es 2018 keinen Wechsel. „Emma“ und „Ben“ haben den ersten Platz jeweils erfolgreich verteidigt. Aber Schwandorf ist nicht München, Hamburg oder Berlin: Die meisten Jungs, die im vergangenen Jahr im Krankenhaus St. Barbara zur Welt kamen, heißen Luis/Louis, Jakob/Jacob, Lukas oder Jonas. Diese Namen wurden elf-, zehn- und neunmal vergeben. Bei den Mädchen fanden die Namen Laura, Hanna(h), Anna und Lena den größten Zuspruch. Je zehn bzw. neun junge Damen wurden so benannt.

711 neue Erdenbürger wurden im Geburtenbuch des Krankenhauses 2018 erfasst – elf weniger als im Vorjahr. Wie auch schon in den Vorjahren hatten dabei die Jungs mit 51,9 Prozent (369 Geburten) die Nase leicht vorn. Ebenfalls beliebt bei den Eltern von Söhnen waren die Vornamen Simon (achtmal vergeben), Alexander, Ben, Maximilian, Luca/Luka und Ludwig (jeweils siebenmal gewählt). Angesagt bei Mädchen waren auch die Namen Emma, Lea, Lina, Sofia/Sophia/Sophie und Theresa, sie alle wurden achtmal ausgewählt.

Seltene Namen

  • Wahl:

    Sowie jede Geburt einzigartig ist, so sind es auch einige der 2018 ausgewählten Vornamen für Kinder, die im Schwandorfer Krankenhaus St. Barbara zur Welt gekommen sind.

  • Jungen:

    Nur je einmal haben sich die Eltern zum Beispiel für die Vornamen August, Laurenz, Otto, Hektor oder Pepe entschieden.

  • Mädchen:

    Und auch Amanda, Annemarie, Milena, Tilda oder Zita tauchen in der Neugeborenen-Statistik des Schwandorfer Krankenhauses für 2018 nur jeweils einmal auf.

Berücksichtigt für diese Statistik wurden jeweils nur die ersten Vornamen. Um die werdenden Mütter kümmern sich neben den Ärztinnen auch 13 freiberuflich für das Krankenhaus St. Barbara tätige Hebammen. Eine von ihnen ist stets vor Ort, eine zweite Geburtshelferin hat Bereitschaftsdienst und kann im Bedarfsfall binnen kürzester Zeit hinzugeholt werden, heißt es in einer Pressemitteilung des St. Barbara-Krankenhauses.

Menschen

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Die meisten Mütter, die im vergangenen Jahr zur Geburt in das Schwandorfer Krankenhaus St. Barbara kamen, waren zwischen 26 und 30 Jahre alt (36,99 Prozent) – gefolgt von den 31 bis 35 Jahre alten Gebärenden (31,65 Prozent). 16 Lebensjahre zählte die jüngste Mutter bei der Geburt. 44 Jahre war die älteste Frau alt, die 2018 im Krankenhaus St. Barbara in Schwandorf entbunden hatte.

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