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Ratgeber

So gelingt das Anschnallen der Kinder

Wenn die Kleinen in den Kindersitz sollen, ist das Geschrei oft groß. Expertin Nicola Schmidt hat eine Lösung parat.
Von Claudia Wittke-Gaida

Das Anschnallen ist für viele Eltern ein leidiges Thema. Mit einem einfachen Trick machen die Kleinen aber mit. Foto: Volkswagen/dpa
Das Anschnallen ist für viele Eltern ein leidiges Thema. Mit einem einfachen Trick machen die Kleinen aber mit. Foto: Volkswagen/dpa

Bonn.Viele kleine Kinder hassen es, wenn sie im Auto in einer Schale aus Hartplastik und Styropor festgesetzt werden und auf eine graue Rückenlehne glotzen. Deshalb toben manche Zwerge, brüllen, bis sie heiser und die Nerven der Eltern am Ende sind. Erziehungsexpertin Nicola Schmidt kennt das Problem und hat Lösungen gefunden.

„Wenn die Kinder zwischen zehn Monaten und drei Jahre alt sind, ist es am schlimmsten“, weiß die Buchautorin („Erziehen ohne Schimpfen“). Ihr Ausweg heißt: Einen Partner etablieren. „Egal, ob Kuscheltier oder Feuerwehrmann Sam oder meinetwegen auch eine ganze Feuerwehr-Crew – auch die müssen angeschnallt werden. Da gibt man sich ganz großzügig und sagt ,Du darfst das übernehmen.‘“, erklärt Schmidt.

Das Kuscheltier als Verbündeter beim Anschnallen

Zu der Strategie gehöre es auch, dass das Plüschtier dann natürlich möchte, dass sich auch das Kind anschnallt. „So hat man einen Verbündeten“, begründet der Erziehungsprofi. Die Krönung wäre natürlich, wenn sich das Kind selbst anschnallen darf. „Das dauert zwar, aber dabei gilt: Zeit verlieren, um Zeit zu gewinnen“, erklärt Schmidt.

Bewährt hätte sich auch das Nonsensspiel. Hier schnallt sich keiner an! Auf gar keinen Fall! Wir wollen sowieso nicht losfahren. Wirst du wohl sofort den Gurt loslassen. „Das entspannt nicht nur die Situation, sondern funktioniert auch“, versichert die Fachfrau.

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