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Tipps

So meistern Kinder die Langeweile

Was ist, wenn alle Bücher gelesen sind? Was ist, wenn das Training im Verein ausfällt? Es gibt zum Glück noch vieles zu tun.

Basteln hilft gegen die Langweile: Aus Papier, Kleister und Luftballons kann man beispielsweise Masken machen. Foto: M. Brichta/dpa
Basteln hilft gegen die Langweile: Aus Papier, Kleister und Luftballons kann man beispielsweise Masken machen. Foto: M. Brichta/dpa

Regensburg.An der Coronakrise kommt keiner vorbei – auch nicht Kinder und Jugendliche. Der Kinderschutzbund Regensburg hat daher reagiert und einen Anti-Langeweile-Guide entwickelt mit Tipps zum Zeitvertreib für die Zeit zu Hause.

Bildung

So läuft es in der Schule daheim

Lehrer drehen Clips, Schüler komponieren Jingles. Jakob Müller von der Pindl Realschule gibt Tipps für gefrustete Eltern.

Schaffe Ordnung: Jetzt kann man endlich Zeug aussortieren – wie Klamotten, Stifte, Bücher, PC-Spiele, Schminke. Die aussortierten Sachen kann man dann zum Beispiel über Kleiderkreisel oder Ebay Kleinanzeigen verkaufen oder an Second-Hand Laden und Bedürftige verschenken. Oder man gründet eine WhatsApp-Gruppe und macht mit Freunden eine virtuelle Tauschparty. Außerdem kann man Handy-Fotos ausmisten und sichern – und zum Beispiel daraus ein Fotobuch machen. Wer Lust auf Abwechslung in seinen vier Wänden hat, kann Möbel im Zimmer umstellen oder hilft dabei, den Keller aufzuräumen.

Opa und Oma freuen sich über einen Anruf

Man kann aber auch was für andere machen: Zum Beispiel hat man jetzt genug Zeit, um eine Liste für Geburtstags- und Weihnachtsgeschenke zu machen oder die Eltern mit einer aufgeräumten Küche oder einem ordentlichen Wohnzimmer zu überraschen. Außerdem freuen sich Opa und Oma immer über einen Anruf. Man kann ihnen – ganz altmodisch – auch einen Brief oder eine Karte schicken. Auch das Haustier will beschäftigt werden: Vielleicht kann man Hund oder Katze ja ein paar neue Tricks beibringen. Gerade jetzt ist Kreativität gefragt: Etwas basteln, kochen oder backen geht immer. Wer geschickt mit den Händen ist, kann sich auch eine Nähmaschine leihen und einfache, kleine Sachen nähen. Wer Gesellschaftsspiele liebt, kann ein eigenes Brettspiel erstellen: Male das Spielfeld, knete die Figuren, schreibe Ereigniskarten und und und… Die Möglichkeiten sind unbegrenzt.

„Kopfhoch“ berät zuhause

  • Telefon:

    Für junge Menschen und für Familien in der Oberpfalz gibt es eine Hotline. Sie ist unter 0800/5458668 (6 bis 22 Uhr) erreichbar.

  • Internet

    : Auch auf der Website www.kopfhoch.de beraten ehrenamtliche Fachkräfte rund um die Uhr.

Wer seine Freunde vermisst, kann mit ihnen eine Geschichte schreiben: Jeder schreibt einen Satz und gibt dann weiter. Das geht per WhatsApp ganz einfach. Wer sich lieber bewegt, kann ein Musikvideo drehen: Man sucht sich einen Song aus, jeder nimmt einen kleinen Ausschnitt auf und tanzt dazu, am Ende schneidet man das Video zusammen. Eine Tanz-Choreographie kann man dafür lernen: Auf TikTok oder YouTube gibt es zahllose Videos zur Inspiration. Apropos YouTube: Etwas Neues zu lernen, ist immer sinnvoll – wie zum Beispiel: ein Fahrrad reparieren, Makramee oder Sport-Übungen für zuhause. Auf der Videoplattform wird jeder fündig.

Warum nicht eine neue Sprache lernen?

Es lohnt sich auch immer, ein paar Worte in einer neuen Sprache zu lernen. Dafür gibt es kostenlose Apps – aber auch in alten Reiseführern wird man fündig. Wer schon immer mal lernen wollte, ein Instrument zu spielen, kann jetzt damit anfangen. Noch mehr Tipps gibt es unter www.kopfhoch.de .

Sport

Witzige Fitness-Ideen der Profisportler

Rumhängen ist für Sportler ein No-Go, trotz Corona. In einer Zeit vieler Verbote nutzen sie ungewöhnliche Trainingsmethoden.

Wer eine brennende Frage hat, sich allein fühlt und jemanden zum Reden braucht, für den bietet der Kinderschutzbund (in Kooperation mit dem MGH Amberg) mit der Online- und Telefonberatung „Kopfhoch“ jungen Menschen und vorübergehend auch den Eltern Hilfe und Unterstützung. Ehrenamtliche Fachkräfte stehen hier täglich von 6 bis 22 Uhr unter Tel. (08 00) 5 45 86 68 zur Seite. Der ausgerufene Katastrophenfall und die damit einher gehenden geschlossene Schulen, gestrichenen Freizeit- und Bildungsangebote, viele falsche Informationen die in sozialen Netzwerken kursieren, die Aufforderung zu Hause zu bleiben/soziale Kontakte zu meiden, die unsichere finanzielle Situation, leere Supermarktregale, Homeoffice und plötzlich viel Zeit auf engem Raum mit der Familie verbringen - Das ist die aktuelle herausfordernde Situation. Sie bedeutet für Familien Angst, Stress, Ungewissheit und viele Fragen.

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