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Freizeitgestaltung

Ausflugstipps für Familien am Wochenende

Tristes Wetter heißt nicht, dass man nicht raus kann! Wir zeigen, was Familien am Wochenende in Ostbayern machen können.
Von Susanne Wolf

Am Wochenende können Familien beispielweise ins Junge Theater in Regensburg gehen und zusammen „Die kleine Hexe“ anschauen. Foto: Jochen Quast
Am Wochenende können Familien beispielweise ins Junge Theater in Regensburg gehen und zusammen „Die kleine Hexe“ anschauen. Foto: Jochen Quast

Regensburg.Auch wenn es draußen fröstelt und das Wetter trist ist, braucht man sich am Wochenende nicht den ganzen Tag mit einer Decke auf der Couch verkriechen. Schließlich möchten die jüngsten Familienmitglieder unterhalten werden – und das geht auch bei Wind und Wetter. Und es gibt einen kleinen Lichtblick: Obwohl es eventuell schon schneien soll, wird auch die Sonne ein bisschen vorbeischauen. Wir haben einen Überblick, welche Unternehmungen sich am zweiten Adventswochenende lohnen.

1. Schwimmen gehen

Wenn es die Wetterfee am Wochenende doch nicht gut mit uns meint, dann sollten Familien ihre Badesachen packen und einen entspannten Tag in einem Hallenbad oder einer Therme in der Region verbringen.

Einen erholsamen Familien-Plansch-Tag kann man beispielsweise im Westbad Regensburg, Bulmare in Burglengenfeld, Kurfürstenbad in Amberg, Chamer Hallenbad, Erlebnisbad Aquafit in Waldmünchen, Keldorado in Kelheim, Schwandorfer Hallenbad sowie in der Kaiser-Therme Bad Abbach oder in der Limes-Therme in Bad Gögging erleben.

Positiver Nebeneffekt: Während sich die Kinder auspowern, können sich die Eltern erholen und Kraft für die neue Woche tanken. Nur nicht vergessen: Die Kinder im Wasser immer beaufsichtigen!

2. Sammeln und basteln

Wenn es das Wetter zulässt, können Familien am Wochenende einen Spaziergang durch Wald und Flur machen – vielleicht hat Frau Holle dann die Gegend schon ein bisschen gezuckert. Die Kleinsten können durch die Natur toben und dabei wunderbare Sachen entdecken. Dafür sollten die Eltern eine Tasche mitnehmen, damit winterliche Deko wie Tannenzapfen und -zweige oder einen Vogelbeerenast gesammelt und mitgenommen werden können.

Zu Hause angekommen kann man sich gemeinsam an den Tisch setzen und mit den Kindern basteln. Aus Tannenzapfen und -zweigen sowie getrockneten Orangenscheiben und Zimtstangen kann mit dem Nachwuchs zum Beispiel einen schönen Weihnachtszweig basteln und dabei Weihnachtsstimmung in die eigenen vier Wände bringen.

Positiver Nebeneffekt: Die Kinder können sich an der frischen Luft austoben und man kann sich gleich die passende Deko mit nach Hause nehmen.

Hüpfen und toben

Indoorspielplätze versprechen Spaß für die Kleinsten. Foto: Friso Gentsch/dpa
Indoorspielplätze versprechen Spaß für die Kleinsten. Foto: Friso Gentsch/dpa

Den Kindern fällt daheim die Decke auf den Kopf? Aus lauter Langeweile stellen sie dabei den halben Haushalt auf den Kopf, weil sie draußen spielen möchten. Das lässt aber das nasskalte Wetter nicht zu. Kein Problem: In Ostbayern warten einige Indoorspielplätze darauf, entdeckt zu werden. Hier können sich die Kinder beim Spielen, Hüpfen und Toben so richtig auspowern.

Möglich ist das zum Beispiel im „Wölpiland“ in Neumarkt, im „Ghupft wia Gsprunga“ in Bad Abbach, im „Nabba Dabba Doo Kinderland“ in Nabburg, im „Family Aktivpark“ in Grünthal, im „3D Funhouse Schwarzlicht Minigolf“ in Neutraubling, im „Tobiwelt Indoorspielplatz“ in Cham oder auf dem „Indoor-Fußballplatz“ auf der Kelheimer Sportinsel.

Positiver Nebeneffekt: Nach diesem aufregenden Ausflug sind die Kleinen sicher platt. Daheim wird dann noch schnell gemeinsam gegessen und schon verkriechen sie sich freiwillig schnell ins Bett. Dadurch bleibt noch Zeit für ein bisschen Paarzeit für Mama und Papa.

4. Drachen steigen lassen

Wenn sich die Sonne wieder etwas zeigt, kann man sich und seine Kinder der Jahreszeit entsprechend schön warm einpacken und auf einer Anhöhe gemeinsam einen Drachen steigen lassen.

Prädestiniert für dieses Anliegen sind beispielsweise die Tremmelhauser Höhen bei Lappersdorf, der Münchshofener Berg in der Gemeinde Teublitz, die Wiesen zwischen Wildgarten und Chamb hinter dem Freibad in Furth im Wald oder der Krähentisch nahe des Wolfsteins bei Neumarkt.

Positiver Nebeneffekt: Die ganze Familie ist draußen an der frischen Luft und kann den Tag in vollen Zügen genießen.

5. Film schauen

Popcorn darf beim Familienkinotag nicht fehlen! Foto: Caroline Seidel/dpa
Popcorn darf beim Familienkinotag nicht fehlen! Foto: Caroline Seidel/dpa

Es bleibt doch neblig und trist oder schneit sogar? Na dann nichts wie ab ins nächste Kino. Hier kann man sich eine Familienpackung Popcorn gönnen und gemeinsam einen schönen – natürlich kindgerechten – Film anschauen.

Am Wochenende laufen „Die Eiskönigin 2“ (FSK 0, Cinemaxx Regensburg, Cine-World Cham, Kinocenter Kelheim, Cineplex Neumarkt, Kino Schwandorf), „Maleficent: Mächte der Finsternis“ (FSK 12, Cinemaxx Regensburg, Cine-World Cham), „Die Addams Family“ (FSK 6, Cinemaxx Regensburg, Cine-World Cham, Cineplex Neumarkt), „Shaun das Schaf – Der Film: UFO-Alarm“ (FSK 0, Cinemaxx Regensburg, Regina Kino Regensburg, Cineplex Neumarkt), „Angry Birds 2 – Der Film“ (FSK 0, Cinemaxx Regensburg), „Bayala – Das magische Elfenabenteuer“ (FSK 0, Cinemaxx Regensburg), „Unsere Lehrerin, die Weihnachtshexe“ (FSK 6, Cinemaxx Regensburg, Regina Kino Regensburg, Cine-World Cham), „Als ich mal groß war“ (FSK 0, Garbo-Kino Regensburg), „Dr. Döblingers geschmackvolles Kasperltheater: Kasperl und die Brotzeit“ (FSK 0, Osterntorkino Regensburg), „Latte Igel und der magische Wasserstein“ (FSK 0, Regina Kino Regensburg, Cineplex Neumarkt), „Rotschühchen und die sieben Zwerge“ (FSK 6, Cine-World Cham, Kino Schwandorf), „Pets 2“ (FSK 0, Cine-World Cham), „Bo und der Weihnachtsstern“ (FSK 0, Cine-World Cham), „Dora und die goldene Stadt“ (FSK 6, Kinocenter Kelheim, Cineplex Neumarkt), „Der kleine Rabe Socke – Suche nach dem verlorenen Schatz“ (ab 0 Jahren, Regina Kino Regensburg, Kinocenter Kelheim), „Die Weihnachtsgeschichte der Augsburger Puppenkiste“ (FSK 0, Cineplex Neumarkt), „Everest – Ein Yeti will hoch hinaus“ (FSK 6, Cineplex Neumarkt), „Alles steht Kopf“ (FSK 0, Cineplex Neumarkt), „Der Grinch“ (FSK 0, Cineplex Neumarkt), „Morgen, Findus, wird’s was geben“ (FSK 0, Cineplex Neumarkt), „Der kleine Eisbär“ (FSK 0, Cineplex Neumarkt), „Benjamin Blümchen“ (FSK 0, Cineplex Neumarkt) und „Der Polarexpress“ (FSK 6, Cineplex Neumarkt).

Will die Familie den Tag lieber in den eigenen vier Wänden verbringen, dann kann man sich auch gemeinsam auf die Couch kuscheln und einen Film im Fernsehen oder über einen Streaming-Dienst anschauen.

Positiver Nebeneffekt: In dieser Zeit können sowohl Erwachsene als auch Kinder mental einfach mal vom Alltagsstress abschalten und sich voll und ganz auf das Filmgeschehen konzentrieren.

6. Theater besuchen

Ob Kasperl oder Räuber Hotzenplotz: Marionettentheater erfreut die Kleinen ungemein. Foto: Marijan Murat/dpa
Ob Kasperl oder Räuber Hotzenplotz: Marionettentheater erfreut die Kleinen ungemein. Foto: Marijan Murat/dpa

Theater ist nur etwas für Erwachsene? Diese Ansicht ist längst überholt. Denn Kinder werden nicht nur im Kasperltheater, sondern auch in anderen Einrichtungen richtig gut unterhalten.

Das Junge Theater Regensburg zeigt „Die kleine Hexe“ (ab 6 Jahren, Sonntag, 8. Dezember, 14 und 16 Uhr, Velodrom). Das Akademietheater Regensburg präsentiert „Cinderellas Schuhe“ (ab 4 Jahren, Sonntag, 8. Dezember, 14 und 16.30 Uhr, Akademietheater). Das Regensburger Theater Larifari spielt „Kasperl und der Plätzchendieb“ (ab 0 Jahren, Sonntag, 8. Dezember, 15, 16 und 17 Uhr, Haus der Begegnung). Das Schwandorfer Marionettentheater bietet „Aufregung im Zirkus Balbini“ (ab 3 Jahren, Samstag, 7. Dezember, 14.30 Uhr, und Sonntag, 8. Dezember, 14.30 und 16 Uhr, Oberpfälzer Künstlerhaus) dar. In Neumarkt wird „Scrooge – Eine Weihnachtsgeschichte“ (ab 6 Jahren, Samstag, 7. und Sonntag, 8. Dezember, jeweils 17 Uhr, Turnerheim) inszeniert. Die Stadtbücherei Roding führt „Der Kasperl und das verschwundene Weihnachtsgeschenk“ (ab 3 Jahren, Sonntag, 8. Dezember, 15 Uhr, Stadtbücherei) auf. Die Stadt Abensberg lädt zur Vorstellung „Cinderella“ (Samstag, 7. und Sonntag, 8. Dezember, jeweils 16 Uhr, Theater am Bahnhof) ein.

Positiver Nebeneffekt: Ein Theaterbesuch ist nicht nur ein toller Zeitvertreib, sondern regt auch die Fantasie an. So kann man abends gleich zusammen eine Gute-Nacht-Geschichte über den Kasperl oder König Karotte spinnen.

Wetter

Es wird wieder wärmer in Ostbayern

Am Wochenende steigen die Temperaturen in Teilen Bayerns über 0 °C. Für Freitag besteht noch eine Warnung vor Frost.

7. Zusammen spielen

Kinder lieben es, wenn die ganze Familie am Tisch sitzt und gemeinsam isst oder spielt. Wie wäre es also mit einem Spielenachmittag oder -abend? Bei Brett- oder Kartenspielen haben Jung und Alt großen Spaß – sie können beispielsweise ihre Kreativität zeigen, ihre Geschicklichkeit unter Beweis stellen oder auch ihr Wissen miteinander messen.

Positiver Nebeneffekt: Ein Spielenachmittag bereitet allen Freude – und man ist nicht abhängig vom Wetter.

8. Plätzchen backen

Plätzchenbacken oder das Helfen beim Schmücken des Christbaumes gehört für die Kleinen zu den schönsten Beschäftigungen in der Vorweihnachtszeit. Foto: Patrick Pleul/lbn/dpa
Plätzchenbacken oder das Helfen beim Schmücken des Christbaumes gehört für die Kleinen zu den schönsten Beschäftigungen in der Vorweihnachtszeit. Foto: Patrick Pleul/lbn/dpa

Typisch für die Vorweihnachtszeit ist der Duft nach Plätzchen, der in der Luft liegt. Doch will man nicht an Nachbars Haus vorbeigehen und den Duft frisch gebackener Plätzchen in der Nase haben, der einem das Wasser im Mund zusammenlaufen lässt. Nein – man will selbst Plätzchen naschen. Dafür ist es jetzt höchste Eisenbahn!

Natürlich muss Mama nicht alleine backen – das Ganze kann als Familienevent zelebriert werden. Der Nachwuchs verbringt mit seinen Eltern ein paar Stunden in der Küche: Erst wird gemeinsam der Teig gemacht, geknetet und ausgerollt. Danach kann man zusammen verschiedene Plätzchenformen ausstechen. Ab geht’s mit dem Backblech in die Röhre – und kurz darauf duftet es nach dem süßen Gebäck. Sind die Plätzchen fertig, kann man sie noch mit Perlen, Marzipan, Lebensmittelfarbe und Zuckerstreuseln verzieren.

Positiver Nebeneffekt: Mal ganz ehrlich: Muss man hierzu noch etwas sagen? Wer freut sich nicht über leckere Plätzchen in der Vorweihnachtszeit? Wenn sie dann noch selbst gebacken sind, dann sind sowohl kleine als auch große Naschkatzen glücklich.

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