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Nachwuchs

Bildschirmzeit im Blick behalten

Kinder nutzen heute nicht nur in ihrer Freizeit Smartphones und Co. – auch in der Schule kommen digitale Medien zum Einsatz.
Von Teresa Nauber

Handeln Eltern mit ihren Kindern eine maximale Zeit für die Nutzung von Smartphones und Co. aus, so müssen sie die Bildschirmzeit ihrer Kinder in der Schule dabei nicht mit einrechnen. Foto: SCHAU HIN!/dpa
Handeln Eltern mit ihren Kindern eine maximale Zeit für die Nutzung von Smartphones und Co. aus, so müssen sie die Bildschirmzeit ihrer Kinder in der Schule dabei nicht mit einrechnen. Foto: SCHAU HIN!/dpa

Berlin.Immer mehr Schulen setzen auch auf digitale Lernmethoden. Schließlich gehören Medien wie PCs, Tablets und Smartphones längst zum Alltag. Viele Eltern versuchen zugleich die Zeit, die ihre Kinder vor Bildschirmen verbringen, zu begrenzen. Wie geht das, wenn die Kinder auch in der Schule digitale Medien nutzen?

Die Initiative „Schau hin! Was Dein Kind mit Medien macht“ empfiehlt für Schulkinder bis zehn Jahre nicht mehr als eine Stunde Bildschirmzeit am Stück und für ältere Kinder ein Wochenkontingent. „Die Mediennutzung in der Schule zählt da nicht mit rein“, stellt die Medienpädagogin Kristin Langer von der Initiative klar. Die Bildschirmzeit in der Freizeit muss nicht mit derjenigen in der Schule konkurrieren.

Besorgnis genau erklären

Wird digital gestütztes Lernen gezielt eingesetzt, könne es Schüler motivieren und selbstständiges Lernen fördern. Trotzdem sollten Eltern im Blick behalten, wie viel Zeit ihre Töchter und Söhne insgesamt vor Bildschirmen verbringen. Das gelte vor allem, wenn sie Symptome wie Kopfschmerzen, Müdigkeit oder Verspannungen zeigen.

Dann könnten Eltern zum Beispiel jeweils nachfragen, welche Fächer an dem Tag in der Schule auf dem Plan standen, empfiehlt Langer. „Hatte das Kind eine Doppelstunde Sport und danach Musik, kann man ihm vielleicht am Nachmittag mehr Zeit am Smartphone zugestehen als wenn es schon den ganzen Vormittag am Tablet verbracht hat.“

Langer rät allerdings, dem Kind genau zu erklären, weshalb man als Elternteil wegen der Bildschirmnutzung besorgt ist. Dann gelte es die Bildschirmzeiten partnerschaftlich zu verhandeln. Ziel einer Limitierung von Mediennutzung müsse es immer sein, dass die Kinder und Jugendlichen lernen, dies selbst zu kontrollieren.

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