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Kinderschutz

Google erweitert Online-Kindersicherung

Der Internetriese bietet die neue App „Family Link“ an. Eltern sollen beim Online-Schutz ihrer Kinder unterstützt werden.
Von Carola Große-Wilde

Ein Jugendlicher liegt auf einem Sofa und blickt auf sein Smartphone. „Family Link“ soll Eltern dabei helfen, die Kontrolle über die Online-Nutzung ihrer Kinder zu behalten. Foto: Tobias Hase/dpa
Ein Jugendlicher liegt auf einem Sofa und blickt auf sein Smartphone. „Family Link“ soll Eltern dabei helfen, die Kontrolle über die Online-Nutzung ihrer Kinder zu behalten. Foto: Tobias Hase/dpa

Hamburg.Google bietet Eltern künftig mehr Kontrolle über die Internetnutzung ihrer Kinder. „Mit der App „Family Link“ können Eltern die Konten und Geräte ihrer Kinder verwalten“, sagte Sabine Frank, Leiterin Jugend- und Verbraucherschutz bei Google, am Donnerstag in Hamburg. So können die Eltern unter anderem Zeitlimits für die Geräte festlegen oder unangemessene Inhalte blockieren. „Wir möchten den Eltern helfen, ihre Kinder im digitalen Zeitalter im richtigen Umgang mit dem Internet und sozialen Netzwerken zu schulen“, sagte Frank. Family Link wurde in Deutschland im Mai diesen Jahres eingeführt. Die App ist für Android und iOS verfügbar.

Eltern sorgen sich über Gewalt, Pornografie und Mobbing

Der Firmencampus von Google mit einer übergroßen Andriod-Figur. Foto: Christoph Dernbach/dpa
Der Firmencampus von Google mit einer übergroßen Andriod-Figur. Foto: Christoph Dernbach/dpa

Für das vor kurzem gestartete Sicherheitscenter hat Google unter anderem mit dem Verein Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia-Dienstanbieter (FSM) zusammengearbeitet. Hier finden Eltern in einem explizit an sie gerichteten Bereich Tipps, wie Eltern mit Kindern und Teenagern darüber sprechen können, im Internet rücksichtsvoll und online sicher zu sein. „Viele Eltern sorgen sich um die Online-Nutzung ihres Kindes“, sagte Martin Drechsler von FSM. Die meisten hätten Angst vor Kontakt zu Fremden, verstörende Gewalt- und Pornografieinhalte und Cybermobbing. Bei Teenagern sei die größte Sorge, dass sie zu viel Zeit vor dem Computer verbringen.

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