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Radfahren

Mit dem Pedelec durch Herbst und Winter

Auch in der dunklen Jahreshälfte lassen viele Menschen die Gefährte nicht stehen. So gelangen sie sicher ans Ziel.

Auch in der dunklen Jahreshälfte lassen viele Menschen die Gefährte nicht stehen. Foto: Robert Günther/dpa
Auch in der dunklen Jahreshälfte lassen viele Menschen die Gefährte nicht stehen. Foto: Robert Günther/dpa

Göttingen.Hartgesottene Radfahrer lassen sich von schneebedeckten oder von Laub glitschigen Straßen nicht aufhalten. Wer dabei jedoch Motorunterstützung hat, fährt diese auf rutschigen Untergründen lieber ein wenig zurück. „Man sollte nicht im höchsten Modus starten, weil dann das Antriebsrad etwa beim Anfahren leicht durchdrehen kann“, erklärt Thomas Geisler vom Pressedienst Fahrrad (pd-f).

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Außerdem ist zu beachten, dass Pedelecs in der Regel schwerer sind als übliche Fahrräder. Das wirkt sich auf das Bremsverhalten aus. Wer hier unsicher ist, übt etwa die Fahrt auf Schnee lieber zunächst auf einer abgesperrten Fläche, bevor man sich in den Straßenverkehr traut. Bei der Gelegenheit kann man auch das langsame Fahren mit dem schweren Rad üben – denn wenn es rutschig ist, gilt: lieber Tempo rausnehmen.

Vorsicht auf Laub und in den Kurven

Ansonsten gelten die gleichen Tipps wie beim Fahrrad ohne Motorunterstützung: Auf Schnee oder nassem Laub ist vor allem in den Kurven Vorsicht geboten, weil dort die Auflagefläche der Reifen geringer ist und man dadurch leichter wegrutschen kann.

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Generell sollten Pneus für den Wintereinsatz ausgelegt sein – Hersteller setzen hier beispielsweise auf mehr Profil, spezielle Lamellen und besondere Gummimischungen.

So wenig Luft wie möglich

Eine weitere Option: Etwas Luft herauslassen. Das sorgt für mehr Aufstandsfläche. An den Reifenflanken ist eine Spanne angegeben, wie viel Luftdruck minimal und maximal sein darf.

Auf Eis bieten Spikes besonders guten Halt. Allerdings ist zu beachten: „Bei S-Pedelecs sind sie nicht zugelassen“, sagt Geisler. Diese bieten Motorunterstützung bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h und gelten als Kleinkrafträder.

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Für den Akku gibt es im Handel Schutzhüllen, die ihn während der Fahrt vor eisigen Temperaturen schützen sollen. Dies kann aus Sicht von Geisler nicht schaden. Über den tatsächlichen Nutzen des Zubehörs gebe es aber unterschiedliche Meinungen. Die Idee dahinter ist, dass der Schutz die Leistungsfähigkeit des Akkus unterstützt. Sie nimmt bei Kälte nämlich besonders ab.

Was auf jeden Fall und vor allem auch im Winter wichtig ist: Bei längeren Pausen sollte man die Batterie immer abnehmen. Für das Aufladen ist Zimmertemperatur am besten.

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