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Wintersport

Versicherungen für den Skiurlaub?

Ins Gepäck für den Winterurlaub gehören auch die richtigen Versicherungen. Auf drei kommt es besonders an.
Von Falk Zielke

Bald geht es wieder ab auf die Piste. Doch wie sichert man sich am besten ab, wenn etwas passiert? Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa
Bald geht es wieder ab auf die Piste. Doch wie sichert man sich am besten ab, wenn etwas passiert? Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Hamburg.Nicht mehr lange, dann starten die Wintersportgebiete in die neue Saison. Viele Wintersportler zieht es dann wieder in die Berge.

Allzu oft endet der Skiurlaub allerdings im Krankenhaus. Wichtig deshalb: die richtigen Versicherungen schon vor dem Start abschließen.

Gesetzliche Versicherung reicht nicht immer aus

„Wer ins Ausland fährt, sollte auf jeden Fall eine Auslandsreisekrankenversicherung abgeschlossen haben“, rät Kim Paulsen vom Bund der Versicherten in Hamburg im Gespräch mit dem dpa-Themendienst. Der Grund: „Die gesetzliche Krankenversicherung kommt nicht immer für alle entstehenden Kosten auf.“

Wichtig ist diese Police aus einem weiteren Grund: „Die Krankenkassen kommen grundsätzlich nicht für Kosten auf, die für den Rücktransport nach Hause entstehen“, erklärt Paulsen. Hier springt die Auslandsreisekrankenversicherung aber ein. „In den Bedingungen sollte nicht nur der medizinisch notwendige, sondern auch der medizinisch sinnvolle Rücktransport abgesichert sein.“ Die Kosten belaufen sich für eine Familie auf etwa 18 bis 28 Euro im Jahr.

Elementar – nicht nur auf der Piste

Ebenfalls wichtig: die private Haftpflichtversicherung. Der Grund: „Jede Person, die einer anderen einen Schaden zufügt, ist ihr zum Ersatz des Schadens verpflichtet“, erklärt Paulsen. Verbraucher haften mit ihrem gesamten Vermögen für den angerichteten Schaden. Die Versicherung kümmere sich auch um die Abwehr von unberechtigten Ansprüchen.

Man ist nicht allein auf den Skiern unterwegs. Zusammenstöße können immer passieren. Foto: Benjamin Nolte/dpa
Man ist nicht allein auf den Skiern unterwegs. Zusammenstöße können immer passieren. Foto: Benjamin Nolte/dpa

Wer also auf der Piste mit jemandem zusammenstößt, und diese Person verletzt wird, übernimmt die Versicherung mögliche Kosten. „Dieser Schutz ist aber nicht nur im Wintersport wichtig, sondern gehört zu den elementaren Versicherungen, die jeder haben sollte.“

Im Falle eines Unfalls

Sinnvoll im Skiurlaub kann auch eine Unfallversicherung sein: „Die gesetzliche Unfallversicherung leistet nur bei Unfällen beispielsweise am Arbeitsplatz, auf dem Weg dorthin oder bei Berufskrankheiten“, erläutert Paulsen.

Die private Unfallversicherung leiste hingegen, wenn der Versicherte durch einen Unfall einen bleibenden körperlichen Schaden erlitten hat. „Die private Unfallversicherung ist daher eine wichtige Ergänzung.“

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