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Wissenschaft

Ein Zoo an Nebeln steht am Himmel

Die sommerliche Milchstraße zeigt sich in ganzer Pracht. Vor allem im Schwan, Adler und Schützen tummeln sich Sternenhaufen.

Der August ist Sternschnuppen-Monat. Foto: Peter Komka/MTI/dpa
Der August ist Sternschnuppen-Monat. Foto: Peter Komka/MTI/dpa

Regensburg. Im August zeigt sich die sommerliche Milchstraße in ganzer Pracht. Diese Wochen stehen ganz im Zeichen der Sommersternbilder Leier, Schwan und Adler. Ihre Hauptsterne Wega, Deneb und Atair umschreiben das Markenzeichen dieser Jahreszeit, das sogenannte „Sommerdreieck“. Die Sternkarte zeigt den Anblick des Himmels in Richtung Südsüdost am 15. August um 22 Uhr.

Der Sommerhimmel bietet dem Sternfreund die reichhaltigste und größte Auswahl an verschiedenartigen Beobachtungsobjekten. Vor allem im Schwan, Adler, Schlangenträger und Schützen tummeln sich Sternhaufen, leuchtende Gasnebel und Überreste von Sternexplosionen aller Art. Schon in einem einfachen Fernglas können in dieser Gegend zahlreiche verwaschene „Kleckse“ ausfindig gemacht werden, bei denen es sich dann jeweils um eines der genannten Objekte handelt. Allerdings ist dazu ein dunkler Beobachtungsstandort, abseits der Städte und Ortschaften, unbedingt notwendig. Im Osten machen sich mit dem Aufgang von Steinbock, Wassermann und Pegasus die ersten Vorboten des Herbstes bemerkbar.

Noch bis 13. August werden wie jedes Jahr wieder besonders viele Sternschnuppen auftreten: die „Perseiden“, Staub und Trümmerstücke des Kometen Swift-Tuttle. Zudem kann man im Süden derzeit sehr schön Jupiter und Saturn stehen sehen.

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