MyMz

Aktionstag

Die Klassiker der italienischen Küche

Am 17. Januar ist der internationale Tag der italienischen Küche. Hier gibt es die beliebtesten Rezepte im Überblick.
Von Susanne Wolf

Die italienische Küche ist ein wahrer Gaumenschmaus! Foto: norikko/stock.adobe.com
Die italienische Küche ist ein wahrer Gaumenschmaus! Foto: norikko/stock.adobe.com

Regensburg.Pasta, Pizza, Pesto, Risotto, Tiramisu: Einfach nur lecker! Die wohl bekannteste und beliebteste ausländische Küche in Deutschland ist die der Italiener. Mit meist wenigen frischen Zutaten und viel Amore werden in den italienischen Restaurants Pizza, Pasta und Co. zubereitet – was einen authentischen Geschmack garantiert. Und auch zu Hause stehen mehrmals im Monat Spaghetti, Lasagne und andere Gerichte aus dem Stiefelstaat auf dem Speiseplan.

Diesen Leibgerichten wird einmal pro Jahr gebührend gehuldigt, wenn am 17. Januar der internationale Tag der italienischen Küche stattfindet.

Wir haben im Folgenden eine Übersicht über die beliebtesten Kulinarikklassiker aus Italien zusammengestellt. Natürlich gibt’s gleich die passenden Rezepte dazu. Übrigens: Es geht nicht nur deftig zu – auch Naschkatzen kommen auf ihre Kosten.

Minestrone

Die Minestrone ist eines der ältesten Gerichte Italiens. Foto: nesavinov/stock.adobe.com
Die Minestrone ist eines der ältesten Gerichte Italiens. Foto: nesavinov/stock.adobe.com

Die wohl bekannteste – und auch älteste – Suppe Italiens ist die Minestrone. Die Hauptzutaten der Minestrone sind verschiedene saisonale Gemüsesorten. Von Region zu Region werden teilweise noch Sättigungsbeilagen wie Nudeln oder Reis hineingegeben. Oft wird geröstetes Weißbrot dazu gereicht. Die Suppe ist sehr gehaltvoll und zählt vor allem in den Wintermonaten zu den täglichen Vorspeisen in Italien. Das i-Tüpfelchen auf der Minestrone ist frisch geriebener Parmesan.

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

Winterzeit ist Suppenzeit Probiert doch mal eine leckere Minestrone mit viel frischem Gemüse und einem grossen Schuss Tomate-Chili Saft für den extra Pfiff! Das heizt schön auf Hier findet ihr das Rezept: Zutaten: 2 kleine Stangen Staudensellerie 2 Karotten 1 kleine Zucchini 3 Tomaten 1 große Knoblauchzehe 1 Schuss Weißwein 1 Schuss Olivenöl 1 Schuss Leinöl 600 ml Gemüsebrühe 400 ml Tomate-Chili Saft 20 ml Zitronensaft etwas Tomatenmark Basilikum Salz Pfeffer Oregano Thymian Nach belieben: Sardellenfilets . Zubereitung: . Knoblauchzehen und Gemüsezwiebeln schälen, Knoblauch in grobe Stücke hacken, Zwiebeln halbieren und in große Scheiben schneiden. Die Möhren in Scheiben schneiden. Die Gemüsebrühe vorbereiten und beiseite stellen. . Öl in einem ausreichend großen Topf heiß werden lassen und darin nacheinander die Zwiebeln, den Knoblauch und die Möhrenscheiben anschwitzen, bis sie ein wenig Farbe genommen haben. Wer mag, kann den Staudensellerie in Scheiben schneiden und mit anschwitzen. 3 ca. 5 cm lange Streifen vom Tomatenmark dazugeben und ebenfalls mit anschwitzen – das Ganze mit dem Weißwein ablöschen und die heiße Brühe dazugeben. Die Hitze reduzieren. . #saftwerk #eingutessaftwerk #minestrone #suppe #minestronerezept #suppenrezept #fitdurchdenwinter #gesundundlecker #gesundeküche #gesundesuppe #gemüsesuppe #saft #saftmalanders #tomatensaft #chilisaft #tomatenchilisaft #tomatenchillisaft #saftsuppe #suppensaft #winterlichesessen #winterwarm #suppenliebe #einechtessaftwerk

Ein Beitrag geteilt von Saftwerk (@saftwerk) am

Gegrillte Antipasti

Ein leckeres Türmchen aus gegrilltem Gemüse. Abgerundet wird das Ganze mit einer Creme aus Ziegenkäse und Kräuteröl. Foto: Julia Uehren/loeffelgenuss.de/dpa
Ein leckeres Türmchen aus gegrilltem Gemüse. Abgerundet wird das Ganze mit einer Creme aus Ziegenkäse und Kräuteröl. Foto: Julia Uehren/loeffelgenuss.de/dpa

Ein absolutes Highlight der italienischen Küche sind Antipasti (italienisch für Vorspeise). Häufigster Bestandteil gemischter Antipasti-Platten sind gegrillte Gemüsesorten. Oft werden auch nur gegrillte Antipasti wie Zucchini, Auberginen, Paprika und Artischocken kredenzt. Die Zubereitung ist einfach: Das Gemüse in Scheiben oder Stücke schneiden, etwas in Olivenöl und nach Belieben mit etwas Knoblauch sowie Rosmarin, Oregano und Thymian einlegen. Danach wird das Gemüse kurz gegrillt und am besten lauwarm serviert.

Bruschetta

Bruschetta auf neapolitanische Art – mit fruchtigen Kirschtomaten und frischem Basilikum. Foto: Susanne Wolf
Bruschetta auf neapolitanische Art – mit fruchtigen Kirschtomaten und frischem Basilikum. Foto: Susanne Wolf

In Mittel- und Süditalien war Bruschetta früher ein sogenanntes Arme-Leute-Essen. Heute sind die gerösteten und mit einer frischen Knoblauchzehe eingeriebenen sowie mit Olivenöl beträufelten Brotscheiben eine beliebte Vorspeise. Als Topping kann man Tomaten und Basilikum verwenden oder andere Variationen wie gegrilltes Gemüse. Wie klassische Tomaten-Bruschetta zubereitet werden, erfährt man hier.

Vitello Tonnato

Vitello Tonnato ist eine beliebte Vorspeise aus Italien. Foto: Susanne Wolf
Vitello Tonnato ist eine beliebte Vorspeise aus Italien. Foto: Susanne Wolf

Eine typisch italienische Vorspeise ist Vitello Tonnato. Das ist in dünne Scheiben geschnittenes Kalbsfleisch mit einer cremigen Thunfischsoße. Dieser Antipasto hat seinen Ursprung im Piemont. Das Kalbsfleisch wird traditionell mit Weißwein und Gemüse gekocht. Danach lässt man es erkalten und schneidet es in haudünne Scheiben. Für die Thunfischsoße gibt es verschiedene Rezepturen. Wichtiger Bestandteil neben dem Fisch sind Kapern.

Insalata Caprese

Auf Tomate und Mozzarella (Caprese) darf dunkler Balsamico-Essig nicht fehlen. Foto: Andrea Warnecke/dpa
Auf Tomate und Mozzarella (Caprese) darf dunkler Balsamico-Essig nicht fehlen. Foto: Andrea Warnecke/dpa

Simpel angerichtet, aber auch einfach lecker ist der Insalata Caprese. Das ist ein italienischer Vorspeisensalat aus Mozzarella- und aromatischen Tomatenscheiben sowie Olivenöl und Basilikum. Nicht fehlen sollten eine Prise Salz und etwas Pfeffer sowie ein Schuss cremiger Balsamico. Hier gibt’s ein Leserrezept für Insalata Caprese.

Pastasorten

  • Allgemein:

    Wie viele Nudelsorten es weltweit genau gibt, ist nicht gesichert. Geschätzt werden zwischen 350 und 400 verschiedene Nudelformen. Die Nudeln unterscheiden sich sowohl in ihrer Größe als auch in ihrer Form.

  • Klassiker:

    Die wohl bekanntesten und beliebtesten Nudelsorten sind: Spaghetti, Penne, Maccheroni, Tagliatelle, Ravioli, Tortellini, Fusilli, Gnocchi, Farfalle, Linguine, Fettuccine, Cannelloni, Rigatoni, Pappardelle und Lasagne.

Spaghetti Bolognese

Spaghetti Bolognese ist eines der beliebtesten Gerichte aus der italienischen Küche. Foto: Susanne Wolf
Spaghetti Bolognese ist eines der beliebtesten Gerichte aus der italienischen Küche. Foto: Susanne Wolf

Ein Klassiker schlechthin der italienischen Küche sind Spaghetti Bolognese. In Italien wird die Soße Ragù alla bolognese genannt. Hierzulande hat sich die meist verwendete Nudelsorte vor ihren Namen geschlichen. Die beliebte Hackfleischsoße ist nach ihrer Herkunft benannt: Sie kommt ursprünglich aus dem norditalienischen Bologna. Übrigens ist sie auch Bestandteil von Lasagne. In diesem Leserrezept gibt’s eine Anleitung, wie man Spaghetti Bolognese zubereiten kann.

Spaghetti Carbonara

Spaghetti Carbonara mit Parmesan, Ei und Pancetta Foto: George Dolgikh/stock.adobe.com
Spaghetti Carbonara mit Parmesan, Ei und Pancetta Foto: George Dolgikh/stock.adobe.com

Die Carbonara-Soße besteht aus Pancetta (Schweinebauchspeck), Pfeffer, Ei und Pecorino (Käse). Dazu werden meist Spaghetti gekocht. Es eignen sich aber auch andere Pastasorten wie Rigatoni, Linguine oder Fettuccine. Diese Soße stammt aus der Region Latium. Wie Sie Spaghetti Carbonara richtig kochen, finden Sie in diesem Leserrezept.

Teigwaren

Pasta „alla Mamma Melina“

Nudeln zählen zu unseren Leibspeisen. Anlässlich des Weltnudeltags waren wir in der Sinzinger Pastamanufaktur Il Golosone.

Spaghetti mit Tomatensoße

Nicht nur bei Kindern beliebt: Nudeln mit Tomatensoße mag fast jeder. Foto: Franziska Gabbert/dpa
Nicht nur bei Kindern beliebt: Nudeln mit Tomatensoße mag fast jeder. Foto: Franziska Gabbert/dpa

Nicht nur bei Kindern, sondern auch bei Erwachsenen äußerst beliebt sind Spaghetti mit Tomatensoße. Das ist ein simples Gericht, das – richtig zubereitet – durch seine wenigen Zutaten überzeugt. Die fruchtig-aromatische Tomatensoße kann man im Handumdrehen selbst herstellen. Wie das funktioniert, lesen Sie hier. Das ist authentische italienische Küche!

Lasagne

Lasagne Bolognese ist ein beliebtes Gericht aus Italien. Foto: Victoria Bonn-Meuser/dpa
Lasagne Bolognese ist ein beliebtes Gericht aus Italien. Foto: Victoria Bonn-Meuser/dpa

Die Lasagnenudeln haben ihren Ursprung wohl bei den Römern. Diese haben flache Teigblätter hergestellt und gekocht. Als Lasagne werden sowohl die breiten Nudeln selbst als auch der aus mehreren Nudelplattenschichten sowie Bolognese- und Bechamelsoße bestehende Auflauf bezeichnet. Leckere Lasagne nach einem traditionell italienischen Rezept gibt es hier.

Video: Susanne Wolf

Pesto

Nudeln sind der klassische Partner von Pesto – die würzige Soße lässt sich aber durchaus auch als Brotaufstrich verwenden oder mit Tomaten und Mozzarella kombinieren. Foto: Mascha Brichta/dpa
Nudeln sind der klassische Partner von Pesto – die würzige Soße lässt sich aber durchaus auch als Brotaufstrich verwenden oder mit Tomaten und Mozzarella kombinieren. Foto: Mascha Brichta/dpa

Pesto gibt es in den verschiedensten Variationen und es ist in jeder schnell zubereitet. Die bekannteste Variante ist wohl Pesto Genovese, dessen Hauptbestandteile Basilikum, Pinienkerne und Parmesan sind. Das Besondere am Pesto ist, dass es sich dabei um eine eher dicklichere Soße handelt, die ungekocht zubereitet wird. Man kann sie in Gläser abfüllen und für ein paar Wochen lagern oder sogar einfrieren – und dann je nach Bedarf über die frisch gekochte Pasta geben, Hier gibt es das Rezept für Walnuss-Pesto.

Pizza

In einer Pizzeria liegen fertige Pizzen auf Tellern. Pizza ist für viele die Leibspiele schlechthin. Foto: Arno Burgi/dpa
In einer Pizzeria liegen fertige Pizzen auf Tellern. Pizza ist für viele die Leibspiele schlechthin. Foto: Arno Burgi/dpa

Wer liebt sie nicht? Die Pizza! Ob ohne Belag, mit Gemüse, Fleisch, Fisch oder Meeresfrüchten: Den Geschmäckern sind hier keinerlei Grenzen gesetzt. Wo genau sie ihren Ursprung hat, ist immer noch nicht zu 100 Prozent nachgewiesen. Sicher ist, dass bereits Mitte des 18. Jahrhunderts in Süditalien ein mit Olivenöl beträufelter, mit Tomatenscheiben belegter sowie mit Basilikum und Oregano bestreuter Hefeteig gebacken wurde. Als „richtige“ Pizza wird heute die neapolitanische Pizza bezeichnet: Der Hefeteig wird mit einer fruchtigen Tomatensoße bestrichen und mit Käse bestreut. Darauf kommt ein beliebiger Belag.

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

¤ Difficilmente ti tradisco..Margherita !!! E voi che pizza preferite ??? #pizzamargherita #italyfoodedrink @antica_cantina_ ?

Ein Beitrag geteilt von Mario Saviano (@italyfoodedrink) am

Ossobuco

Ein Schmorgericht mit tollem Aroma: Ossobuco. Für den frischen Geschmack sorgt selbst gemachte Gremolata. Foto: Doreen Hassek/dekoreen.blogspot.de/dpa
Ein Schmorgericht mit tollem Aroma: Ossobuco. Für den frischen Geschmack sorgt selbst gemachte Gremolata. Foto: Doreen Hassek/dekoreen.blogspot.de/dpa

Die italienische Küche kann auch Fleischgerichte. Eine beliebte Speise ist Ossobuco, das aus Mailand stammt. Dabei handelt es sich um eine geschmorte Kalbshachse. Nach dem kurzen Anbraten wird die dicke Beinscheibe langsam in Brühe oder Weißwein sowie gehackten Tomaten geschmort. Als Beilage eignet sich zum Beispiel Risotto. Hier gibt es ein Leserrezept für den italienischen Klassiker zum Nachkochen.

Piccata alla Milanese

Piccata alla Milanese Foto: cki
Piccata alla Milanese Foto: cki

Ein weiteres fleischiges Schmankerl aus Italien, genauer aus Mailand, ist Piccata alle Milanese. Das panierte Kalbsfleischkotelett wird gebraten. Es ähnelt von der Zubereitung dem Wiener Schnitzel. Häufigste Beilage sind Bratkartoffeln. Hier finden Sie ein Rezept für Picatta alla Milanese.

Saltimbocca alla Romana

Salbei passt perfekt zu Saltimbocca alla romana, einem Kalbsrücken mit Parmaschinken. Foto: Nina C. Zimmermann/dpa
Salbei passt perfekt zu Saltimbocca alla romana, einem Kalbsrücken mit Parmaschinken. Foto: Nina C. Zimmermann/dpa

Saltimbocca alla Romana hat seinen Ursprung – wie es schon der Name verrät – bei den Römern. Es ist ein Kalbsschnitzel mit luftgetrocknetem Schinken wie Parmaschinken und Salbei, das gebraten wird. Eine Variante ist, das Schnitzel mit dem Schinken und Salbei zu belegen und zu rollen, sodass sich beides im Inneren der Rolle befindet. Gebraten wird das Schnitzel in Butter, abgelöscht wird es mit Weißwein. Wie man Saltimbocca zubereitet, erfahren Sie hier.

Risotto

Köstliches Kürbisrisotto Foto: Lea Passian
Köstliches Kürbisrisotto Foto: Lea Passian

Das Risotto ist ein Reisgericht, das seinen Ursprung im Norden Italiens hat. Es ist dann gut gekocht, wenn es sämig bzw. schön „schlotzig“ ist. Dafür werden Mittelkornreis und Zwiebeln in Butter oder Fett angedünstet und in Brühe weitergegart. Ob mit Käse, Fisch oder Gemüse: Das Risotto kann ich den verschiedensten Varianten zubereitet werden. Hier finden Sie das Rezept für cremiges Risotto mit Kürbis.

Panna Cotta

Panna Cotta auf einem Himbeerspiegel, mit frischen Himbeeren und Minzblättern Foto: Anton Petrus/stock.adobe.com
Panna Cotta auf einem Himbeerspiegel, mit frischen Himbeeren und Minzblättern Foto: Anton Petrus/stock.adobe.com

Man nehme etwas Schlagsahne, Gelatine und Zucker – und dann ist das Panna Cotta auch schon fast fertig. Für dieses traditionelle italienische Dessert wird die Sahne mit dem Zucker erst aufgekocht und dann einreduziert. Anschließend gibt man die vorher eingeweichte Gelatine hinzu und rührt die Masse so lange, bis sich die Gelatine aufgelöst hat. Die Kunst ist, ein Mittelmaß an Gelatine zu verwenden: Die Panna Cotta muss nach dem Erkalten und Stürzen zwar ihre Form behalten, darf aber auch nicht zu fest werden.

Tiramisu

Erdbeer-Tiramisu ist eine Abwandlung des beliebten italienischen Desserts. Foto: Susanne Wolf
Erdbeer-Tiramisu ist eine Abwandlung des beliebten italienischen Desserts. Foto: Susanne Wolf

Tiramisu, das wohl bekannteste italienische Dessert, hat seinen Ursprung in der Region Venetien. Bei der Zubereitung des traditionellen Tiramisus wird abwechselnd Löffelbiskuit und eine Creme aus Mascarpone, Zucker und Eigelb geschichtet. Die Biskuits werden mit Kaffee beträufelt. Auf die letzte Cremeschicht wird Kakao gestreut. Von dem beliebten Klassiker gibt es mittlerweile viele Abwandlungen. Und die sind auch einfach nur köstlich! Hier gibt’s das Rezept für eine garnierte Erdbeer-Tiramisu-Rolle.

Weitere interessante Tipps, News und Artikel rund ums Thema „Genuss“ gibt es hier.

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht