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Rezept

Braten mit speziellem Pfiff

Der Zwiebelrostbraten ist ein Klassiker. Kombiniert mit raffinierten Beilagen bekommt er neuen Charme.

Der Clou bei dieser Variante: Die Zwiebeln verstecken sich im Kartoffelstampf. Foto: Pfeffer
Der Clou bei dieser Variante: Die Zwiebeln verstecken sich im Kartoffelstampf. Foto: Pfeffer

Ich bin keine geborene Köchin und ich möchte auch nicht stundenlang in der Küche stehen, bevor ich essen kann. Die Frau, die mir das Kochen beigebracht hat, sagte oft zu mir: „Komm schon, das macht sich doch von selbst.“ Und genau so oft habe ich daraufhin den Kopf geschüttelt. Doch bei diesem Gericht stimmt es: Vieles macht sich wie von selbst und ist wirklich simpel. Während die Kartoffeln kochen, kann man schon mal Zwiebeln schneiden, während das Fleisch im Ofen ist, geht es an die Sauce, während die Sauce köchelt, werden die Bohnen gewickelt. Und dann steht am Ende eine imposante Mahlzeit auf dem Tisch, die sogar eine Überraschung bereithält: Die Röstzwiebeln verstecken sich im Kartoffelstampf. Aber von vorne.

Die Zutaten: Es braucht nicht allzu viel für den Zwiebelrostbraten. Foto: Pfeffer
Die Zutaten: Es braucht nicht allzu viel für den Zwiebelrostbraten. Foto: Pfeffer

Zunächst brät das Roastbeef in einer Pfanne auf beiden Seiten kurz an. Dann kommt es in den vorgeheizten Ofen bei 85 Grad und bleibt dort für etwa 15 Minuten.

Währenddessen machen wir uns an den Kartoffel-Zwiebel-Stampf. Dazu werden Kartoffeln geschält, geviertelt und gekocht. Eine Zwiebel halbieren und in feine Streifen schneiden, diese in einer Pfanne mit Butter und Olivenöl goldbraun anrösten.

Das Fleisch wird erst angebraten und kommt dann in den Ofen. Foto: Pfeffer
Das Fleisch wird erst angebraten und kommt dann in den Ofen. Foto: Pfeffer

Wenn die Kartoffeln weich sind, mit einer Presse in eine Schüssel drücken und mit etwas Milch, Salz und Pfeffer vermischen.

Den Stampf mit den Zwiebeln in der Pfanne verrühren und noch mal leicht erhitzen.

Zutaten für vier Personen

  • Kartoffel-Zwiebel-Stampf:

    600-700 g mehligkochende Kartoffeln; 100 ml Milch; 1 Zwiebel; 1 EL Öl

  • Speckbohnen:

    200 g Stangen- oder Buschbohnen; 8 Scheiben geräucherter Speck; 1 EL Butter; 1 EL Olivenöl

  • Zwiebelrostbraten:

    720 g Roastbeef oder Lende; 1 Zweig Rosmarin; 1 Zweig Thymian; 1 Zehe Knoblauch (je nach gewünschter Intensität); Butter zum Braten

  • Sauce:

    1 Schalotte; 100 ml Rotwein; 2 EL Tomatenmark; 250 ml Kalbsfond, Lorbeerblätter

Die Bohnen in kochendem Salzwasser blanchieren und nach zwei bis drei Minuten in Eiswasser abschrecken. Dann immer ein Sträußchen Bohnen in zwei Scheiben Speck wickeln, in der Pfanne anbraten und würzen.

Die Zwiebeln werden in der Pfanne mit dem Stampf vermengt. Foto: Pfeffer
Die Zwiebeln werden in der Pfanne mit dem Stampf vermengt. Foto: Pfeffer

Die Bohnen behalten durch das Blanchieren ihre Farbe. Foto: Pfeffer
Die Bohnen behalten durch das Blanchieren ihre Farbe. Foto: Pfeffer

Für die Sauce eine Schalotte in kleine Würfel schneiden und in Butter anbraten. Salz, Pfeffer, Lorbeerblätter und zwei Esslöffel Tomatenmark dazugeben und gut vermischen. Das Ganze nach ein paar Minuten mit Rotwein ablöschen. Dann Kalbsfond dazugeben und köcheln lassen. Diese Sauce eignet sich übrigens hervorragend für ganz viele Fleischgerichte – und macht sich irgendwann auch wie von selbst!

Die Zutaten der Sauce. Foto: Pfeffer
Die Zutaten der Sauce. Foto: Pfeffer

Das fertige Fleisch am Ende noch kurz in der Pfanne mit Butter, Knoblauch, Thymian und Rosmarin aromatisieren, und schon sind alle Bestandteile bereit zum Anrichten. Insgesamt muss man dafür auch nicht länger als eine Stunde in der Küche stehen. Es lohnt sich!

Hier sehen Sie ein Video von der Zubereitung:

Zwiebelrostbraten mit Kartoffelstampf, dazu Bohnensträuße. Video: Pfeffer

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