MyMz

Gasthaus

Eine kulinarische Reise nach Peru

Das Pacasmayo in Donaustauf bietet südamerikanische Genüsse. Wer sie probieren will, sollte sich beeilen.
Von Louisa Knobloch

Rosana Gallmeier, Wirtin des „Pacasmayo“, serviert Ceviche vom Victoriabarsch mit Paprika, Süßkartoffeln, Mais und als Deko Bananen. Foto: Tino Lex
Rosana Gallmeier, Wirtin des „Pacasmayo“, serviert Ceviche vom Victoriabarsch mit Paprika, Süßkartoffeln, Mais und als Deko Bananen. Foto: Tino Lex

Donaustauf.Das „Pacasmayo“, ein gemütliches kleines Lokal in der Donaustaufer Maxstraße, serviert authentische peruanische Küche. Wer sich davon überzeugen möchte, sollte sich allerdings beeilen: Kurz vor Redaktionsschluss erfuhren wir, dass das Restaurant Ende September schließt – zumindest vorerst. Inhaberin Rosana Gallmeier ist schon auf der Suche nach einem neuen Standort.

Geboren wurde Gallmeier in den peruanischen Anden, lange wohnte sie in der Hauptstadt Lima. Die Liebe verschlug sie schließlich ins beschauliche Donaustauf, wo Gallmeier ihr Lokal eröffnete. An diesem Samstagabend bedient uns die Chefin persönlich. Den ersten Pluspunkt bekommt das „Pacasmayo“ für die Kinderfreundlichkeit: Es gibt Hochstühle, Alpaka-Servietten und Spielzeug für die kleinen Gäste.

Als Gruß aus der Küche stellt Gallmeier zwei Schälchen mit „Canchita“, geröstetem Mais, auf den Tisch – ein toller Snack! Als Vorspeisen bestellen wir „El Tamal“ – einen mit Schweinefleisch gefüllten Knödel aus Mais – und „Causa de Pollo“ – eine Art Türmchen aus kaltem Kartoffel-Limetten-Püree, Avocado und einer Hähnchencreme mit Mayonnaise. Ein guter Start, finden wir. Erfrischend schmeckt dazu ein Mango-Ananas-Smoothie mit einer angenehmen Ingwer-Note.

Wir kommen sicher auch am neuen Standort wieder!

Die Speisekarte ist überschaubar, bietet aber mit Fleisch-, Fisch- und vegetarischen Gerichten für jeden Geschmack etwas. Mein Begleiter entscheidet sich für „Tacutacu a la cubana“ – eine Art mit Bohnen vermischter Reiskuchen, bedeckt von einem Spiegelei. Dazu gibt es ein Rindersteak und gebratene Banane. Die für den europäischen Gaumen eher ungewohnte Kombination schmeckt aber wunderbar. Ich wähle das „Pollo a las finas hierbas con pure rustico“ – Hähnchen in einer sämigen Sauce mit Estragon, Rosmarin und Thymian. Dazu wird ein herrliches Kartoffelpüree mit Paprika und Kräutern serviert – und eine Portion Reis.

Eigentlich sind wir pappsatt, aber die Dessertkarte ist verlockend. Während der „Ensalada de Frutas“ – Obstsalat mit Eis – nach Sommer schmeckt, wäre der „Arroz con Leche“, ein mit Nelken, Zimt und Rosinen verfeinerter Milchreis, doch eher etwas für den Winter. Wir kommen sicher auch am neuen Standort wieder!

Weitere Gasthaus-Tipps unserer Aufgetischt-Redaktion finden Sie hier.

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht