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Gastrotipp

Sogar was für Allesfresser

Wer die vegan-vegetarische Küche kennen lernen möchte, ist im Regensburger Restaurant„Plan 9“ genau richtig.
Von Julia Bast, Theresa Bergbauer und Annalena Winkler

Das Essen im „Plan 9“ punktet nicht nur durch den Geschmack, auch die Optik stimmt. Foto: Lex
Das Essen im „Plan 9“ punktet nicht nur durch den Geschmack, auch die Optik stimmt. Foto: Lex

Regensburg.Komplett auf tierische Produkte zu verzichten, liegt derzeit im Trend. Vorurteile gegen vegane Ernährung gibt es genug – gerade bei Liebhabern der deftigen bayerischen Küche. Um die Skeptiker zu widerlegen, haben wir das vegan-vegetarische Restaurant „Plan 9“ besucht. Die urige Kneipe liegt direkt am Donauufer und bietet nicht nur überzeugten Vegetariern und Veganern, sondern auch „aufgeschlossenen Allesfressern“ eine Alternative ohne tierische Produkte.

Wir sind als Erste da, doch der Gastraum füllt sich schnell. Ohne Reservierung tut man sich an einem Freitagabend schwer, einen freien Tisch zu ergattern. Das Publikum ist bunt gemischt, von Pärchen über Studenten bis hin zur Familie mit Kind.

Die Auswahl auf der Speisekarte ist vielfältig und zur Orientierung ist jedes vegane Gericht mit einem kleinen Dreieck gekennzeichnet. Ist man trotzdem unschlüssig, berät das Serviceteam des „Plan 9“ mit großer Geduld.

Restaurant Plan 9

  • Adresse:

  • PLAN 9

  • Werftstraße 15

  • 93059 Regensburg

  • (0941) 567 682 9

  • www.plan-neun.de

  • Öffnungszeiten:

  • Montag: Ruhetag; Dienstag - Donnerstag und Sonntag von 17.30 bis 24 Uhr geöffnet; Freitag und Samstag von 17.30 Uhr bis 2 Uhr

  • Besonderheit:

  • Alle vegetarischen Gerichte werden auf Anfrage auch vegan zubereitet.

  • Preise:

  • Speisen: Vorspeisen ab 2,90 Euro; Hauptspeisen ab 4,50 Euro; Burger ab 6,20 Euro

  • Getränke: Mineralwasser 0,4 l für 2,30 Euro; Helles 0,4 l für 2,60 Euro

Wir entscheiden uns für drei verschiedene vegane Gerichte. Als Nicht-Veganer überraschen uns vor allem die hausgemachten Soja-Teriyaki-Nuggets mit Pommes frites, Ketchup und Sweet-Chili-Dip. Sie schmecken tatsächlich wie Hähnchen. Das rote Kichererbsencurry ist vor allem Liebhabern der etwas schärferen Küche zu empfehlen, dazu gibt es gegrilltes Maisbrot. Exotischer sind die Gnocchi mit gebratenen Äpfeln und karamellisierten Zwiebeln von der Wochenkarte. Serviert mit Rauchtofu und Cognac-Sud sorgen sie für eine ungewohnte Süße.

Das Essen im „Plan 9“ punktet nicht nur durch den Geschmack, auch die Optik stimmt. Im Anschluss an die üppige Mahlzeit probieren wir auf Empfehlung ein Dessert nach Art des Hauses und sind begeistert: Der vegane Schoko-Kirsch-Käsekuchen mit Sahnetopping stellt sich geschmacklich als echter Höhepunkt heraus. Die lockere Schoko-Creme ist nicht zu süß und harmoniert mit den saftigen Kirschen.

Im schlichten, unaufgeregten Ambiente des „Plan 9“ fühlt man sich sofort willkommen und wir sind überzeugt: Schlemmen kann man auch vegan.

Verzicht kann auch Genuss sein: Ein Besuch im vegan-vegetarischen Restaurant Plan 9

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