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Der „Oma-Kuchen“ aus Italien

Zum Muttertag gibt es eine Torta della nonna: Der „Kuchen nach Großmutters Art“ stammt aus der Toskana.
Von Monika Pöllmann

Die „Torta della nonna“ ist zwar eigentlich ein Winterkuchen. Sie wird in Italien aber das ganze Jahr über gegessen. Foto: Monika Pöllmann
Die „Torta della nonna“ ist zwar eigentlich ein Winterkuchen. Sie wird in Italien aber das ganze Jahr über gegessen. Foto: Monika Pöllmann

Die „Torta della nonna“ ist ein wunderbares Beispiel italienischer Patisserie-Kunst. Der Name „Oma-Kuchen“ lässt einen an ein altes Familienrezept denken, nach dem schon Generationen von Großmüttern mit Liebe backten. Zur Namensgebung gibt es allerdings unterschiedliche Theorien. Fest steht aber, dass das Rezept ursprünglich aus der Toskana stammt.

Zutaten für eine Springform (24 cm):

  • Für den Mürbeteig:

    300 g Dinkelmehl; 100 g geschälte Mandeln, fein gemahlen; 1/4 TL Salz; 5 EL Zucker; 200 g Butter (kalt); 1 Ei; 1 Eigelb (Eiweiß zum Bestreichen zur Seite stellen)

  • Für die Füllung:

    350 ml Milch; 5 EL Dinkelmehl; 1/2 Vanilleschote, davon das Mark; 4 Eigelbe; 75 g Zucker; Abrieb einer Bio-Zitrone; 50 g Pinienkerne; Puderzucker

Die Füllung unter Rühren aufkochen lassen Foto: Monika Pöllmann
Die Füllung unter Rühren aufkochen lassen Foto: Monika Pöllmann

Die Zubereitung der „Torta della nonna“ ist etwas aufwendiger. Aber das Ergebnis lohnt die Anstrengung. Aus dem Dinkelmehl, den gemahlenen Mandeln, Salz, Zucker, Butter, einem ganzen Ei, sowie einem Eigelb rasch mit den Händen einen geschmeidigen Mürbeteig herstellen. Zur besseren Verarbeitung zwei Stunden kühl stellen. Das übrige Eiweiß wird später zum Bestreichen verwendet.

Zuerst wird ein geschmeidiger Mürbeteig zubereitet.  Foto: Monika Pöllmann
Zuerst wird ein geschmeidiger Mürbeteig zubereitet. Foto: Monika Pöllmann

In der Zwischenzeit kann die Füllung zubereitet werden. Vorab den Zucker, die vier Eigelbe und die Zitronenschale mit dem Handrührgerät zu einer schaumigen Masse rühren und zur Seite stellen. Jetzt die Milch in einen kleinen Topf geben. Fünf Esslöffel Mehl sowie das Vanillemark dazugeben und unter Rühren mit dem Schneebesen aufkochen lassen. Hitze reduzieren und unter Rühren ca. 5 Minuten weiter köcheln lassen. Die Masse wird sehr schnell zäh, daher muss kräftig gerührt werden. Nun die Ei-Zucker-Zitronenabrieb-Masse dazugeben und nochmals ca. 2 Minuten weiterrühren. Die warme Füllung abkühlen lassen.

Auf den Deckel Pinienkerne streuen und leicht andrücken  Foto: Monika Pöllmann
Auf den Deckel Pinienkerne streuen und leicht andrücken Foto: Monika Pöllmann

Jetzt den Teig halbieren und mit einer Hälfte die Springform auskleiden und einen Rand von ca. 2 cm hochziehen. Den Boden einige Male mit einer Gabel einstechen. Die zweite Hälfte des Teigs, also den Kuchen-Deckel, zwischen Frischehaltefolie in der Größe der Springform (24 cm) ausrollen. Die ausgekühlte Creme auf dem Teigboden verteilen und glatt streichen.

Rezept

Geheimtipp Buchweizen-Torte

Das Pseudo-Getreide sorgt für den nussigen Geschmack der Torte, die Preiselbeeren bringen Frische mit.

Jetzt den Deckel vorsichtig auf die Füllung legen und ringsum andrücken. Mit Eiweiß bestreichen, die Pinienkerne darüber streuen und leicht festdrücken. Den Kuchen bei 180 Grad (Ober-/Unterhitze) 40 Minuten im vorgeheizten Backofen backen (Stäbchenprobe!). Herausnehmen und vollständig erkalten lassen. Die „Torta della nonna“ schmeckt nach einem Tag im Kühlschrank am Besten. Vor dem Servieren mit (wenig) Puderzucker bestäuben. Guten Appetit!

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