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Rezept

Ein Löwenzahn-Pesto stärkt den Körper

In kurzer Zeit und mit einer Zutat aus dem Garten lässt sich ein leckeres Pesto machen. Wir haben es für Sie getestet.
Von Michael Sperger

  • Das Löwenzahn-Pesto hält sich im Glas mehrere Wochen. Foto: Sperger
  • Alle Zutaten werden sorgfältigt püriert. Foto: Sperger

Wenn der Magen knurrt und keine Zeit zum aufwendigen Kochen bleibt, sind Nudeln mit Pesto oft eine schnelle und bequeme Lösung. Ein Glas mit fertigem Pesto zu öffnen, ist ein Klacks. Aber in der Zeit, die Nudeln zum Kochen brauchen, kann jeder mit frischen Zutaten und reichlich Vitaminen stattdessen auch sein eigenes Glas Pesto befüllen. Für dieses Rezept für ein Löwenzahn-Pesto braucht es nur einen kurzen Beutezug durch den eigenen Garten oder gegebenenfalls auf einer nahegelegenen Wiese.

Der Löwenzahn ist die Hauptzutat. Foto: Sperger
Der Löwenzahn ist die Hauptzutat. Foto: Sperger

Fast überall wird man die Hauptzutat, den Löwenzahn, finden. Wichtig: An Feldwegen, wo gedüngt wird, oder in der Nähe von vielbefahrenen Straßen sollte der Löwenzahn nicht für den Verzehr gepflückt werden.

Kräuter

Eine Pflanze so stark wie ein Löwe

Der Löwenzahn wird oft als Unkraut abgetan – zu unrecht. Denn als Heilpflanze und in der Küche kommt er wieder in Mode.

Vitaminkick durch den Löwenzahn

Ein Büschel seiner Blätter sorgt für die Würze im Pesto und bringt einen Vitaminkick mit den Vitaminen A, B, C und D. Wer sein Pesto nicht extra bitter haben möchte, sollte darauf achten, möglichst die kleinen Blätter von jungen Löwenzahn-Pflanzen zu sammeln. Die finden sich auch im spätem Frühling noch vereinzelt zwischen den größeren Pflanzen. Die Blätter sind zarter und schmecken weniger intensiv nach den typischen Bitterstoffen des Löwenzahns.

Für das Pesto braucht man nicht viele Zutaten. Foto: Sperger
Für das Pesto braucht man nicht viele Zutaten. Foto: Sperger

Die Zubereitung

Zurück in der Küche werden die Blätter gewaschen und in kleine Streifen geschnitten. Dazu kommen eine gehackte Knoblauchzehe, geriebener Parmesan, Olivenöl, Sonnenblumenkerne und je nach Geschmack Salz und Pfeffer. Zum Schluss alles mit einem Mixer fein pürieren und fertig ist das selbstgemachte Pesto.

Jetzt müssen Sie nur noch warten, bis die Nudeln fertig gekocht sind. Pesto mit den Nudeln vermengen, und dann genießen.

Löwenzahn-Pesto mit Vitaminkick

Das Pesto schmeckt durch den Löwenzahn leicht bitter, ähnlich wie Gerichte mit Rucola. Mit einem Schuss Zitronensaft lässt sich der Geschmack bei Bedarf etwas neutralisieren. In ein Schraubglas gefüllt und mit einer kleinen Schicht Öl bedeckt, hält das Pesto sich im Kühlschrank ein bis zwei Wochen.

Mit Nudeln kann man das Pesto genießen. Foto: Sperger
Mit Nudeln kann man das Pesto genießen. Foto: Sperger

Zutaten für vier Portionen

  • Ein Bund Löwenzahn-Blätter
  • eine Knoblauchzehe
  • eine Prise Salz
  • eine Prise Pfeffer
  • 120 Milliliter Olivenöl
  • zwei Esslöffel Sonnenblumenkerne
  • ein Esslöffel geriebener Parmesan.

Kein Fan von Kräutern? Auch ein Walnuss-Pesto ist nicht schwer zu machen.

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