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Rezept

Ein Schokoladen-Traum

Die Triester Torte ist eine Allzweckwaffe: Ihre Zutaten kann man toll variieren –und jedem schmeckt sie.
Von Monika Pöllmann

Triester Torte – ein wunderbar saftiger, nussiger Schokokuchen Foto : Monika Pöllmann
Triester Torte – ein wunderbar saftiger, nussiger Schokokuchen Foto : Monika Pöllmann

Schokoladenkuchen sind bei großen und kleinen Naschkatzen beliebt. Deswegen kann man mit solchen Kuchen auch nichts falsch machen. Ich würde sogar so weit gehen und behaupten, dass der Schokoladenkuchen der beliebteste Kuchen überhaupt ist.

Das Praktische an Schokoladenkuchen ist, dass man nicht viele Zutaten benötigt und deswegen auch spontan backen kann. Im Trend liegen derzeit die Miniatur-Versionen – Schoko-Muffins oder Brownies. Diese kleinen Gebäcke schmecken besonders gut, wenn der Kern noch leicht flüssig ist und die Schokolade regelrecht aus dem Kuchen fließt – für viele das Nonplusultra. Als Schokokuchen-Klassiker gelten bei uns die Sachertorte und der Rehrücken. Meine Allzweckwaffe ist allerdings die Triester Torte: ein saftiger, nussiger Schokokuchen.

Zutaten für 12 Stücke

  • Für den Kuchen:

    250 g Butter oder Margarine; 210 g Zucker; 6 Eier; 1 Prise Salz; 100 g Zartbitter-Schokolade; 225 g abgezogene und gemahlene Mandeln; 5 EL Orangensaft; 100 g Semmelbrösel; 2 1/2 gestrichene TL Backpulver

  • Verzierung:

    1 Päckchen Schoko-Glasur; abgezogene Mandeln

Die Zartbitter-Schokolade wird klein geraspelt. Foto : Monika Pöllmann
Die Zartbitter-Schokolade wird klein geraspelt. Foto : Monika Pöllmann

Rezepte für die Triester Torte gibt es viele. Alle haben eines gemeinsam: Man braucht kein klassisches Mehl. Meist wird es durch Zwiebackbrösel ersetzt oder – wie bei diesem Rezept – durch Semmelbrösel. Das größte Plus der Triester Torte ist die Tatsache, dass man sie unglaublich variieren kann. Als Verzierung passen Mandeln genauso wie geviertelte Walnüsse, Kokosflocken, Pistazien oder für den Kindergeburtstag bunte Smarties.

Die geriebene Schokolade wird unter den restlichen Teig gerührt. Foto : Monika Pöllmann
Die geriebene Schokolade wird unter den restlichen Teig gerührt. Foto : Monika Pöllmann

Das heutige Rezept ergibt zwölf Stücke der Triester Torte. Und so einfach gelingt die Zubereitung: Bevor wir mit dem Rührkuchen beginnen, die Zartbitterschokolade reiben. Die Eier trennen und das Eiweiß mit einer Prise Salz zu Eischnee schlagen und beiseite stellen. Nun das Fett schaumig rühren, den Zucker hinzufügen. Die Eigelbe nach und nach unterrühren. Danach die geriebene Zartbitter-Schokolade, die Mandeln und den Orangensaft einrühren. Die Semmelbrösel und das Backpulver mischen und kurz unterrühren. Zum Schluss das steif geschlagene Eiweiß locker unterheben.

Zum Schluss wird die Torte mit Mandeln verziert. Foto : Monika Pöllmann
Zum Schluss wird die Torte mit Mandeln verziert. Foto : Monika Pöllmann

Jetzt den Teig in eine gefettete Springform füllen und im vorgeheizten Backofen circa 60 Minuten (Stäbchenprobe nicht vergessen!) backen. Gegebenenfalls noch fünf Minuten zugeben. In der Form erkalten lassen.

Den abgekühlten Kuchen mit Schoko-Glasur bestreichen und sofort mit den abgezogenen Mandeln verzieren. Übrigens: Die Schalen der Mandeln lösen sich, wenn man sie kurz in heißes Wasser gibt. Guten Appetit!

Monika Pöllmann ist eine ausgesprochene Kuchen- und Tortenspezialistin. Probieren Sie doch auch ihren Kastanienkuchen:

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