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Fusilli mit Zitrone und Spinat

Dieses Gericht erinnert unsere Autorin an entspannte Zeiten: Crème fraîche umarmt frische Zitrone und Spinat.
Von Lena Sauerer

Parmesan rundet das Nudelgericht ab. Foto: Leonhard Sauerer
Parmesan rundet das Nudelgericht ab. Foto: Leonhard Sauerer

Das erste Mal, als ich diese Pasta gegessen habe, fühlt sich jetzt an wie ein anderes Jahrhundert. In Wirklichkeit war es Juni oder Juli im letzten Jahr – und ziemlich heiß. Am späten Nachmittag habe ich mit Schweiß auf der Oberlippe eine Freundin angerufen: „Wollen wir was essen?“ Sie: „Ja, habe mir schon was überlegt.“ Eine Stunde später saßen wir mit Sonnenbrillen und Zitronen-Spinat-Fusilli auf ihrem Balkon. Kein anderes Gericht hätte einen heißen, arbeitsreichen Sommertag besser eingefangen. Denn: Die Nudeln schmecken durch die Zitrone herrlich frisch, der mineralische Geschmack des Spinats entfaltet sich in der Crème fraîche perfekt und Parmesan ist sowieso die Feel-Good-Zutat schlechthin. Plus: So leicht, wie es schmeckt, ist dieses Gericht gar nicht – es macht ganz schön satt.

Zutaten für vier Personen

  • Das braucht man alles:

    150 g Spinat; 1 Bio-Zitrone; 2 kleine rote Zwiebeln; Olivenöl; 150 g Crème fraîche

  • 400 g Fusilli; 100 g Parmesan für die Sauce; Salz & Pfeffer; etwas geriebener Parmesan für das fertige Gericht

Für die Zitronen-Spinat-Fusilli braucht man nur wenige Zutaten. Foto: Leonhard Sauerer
Für die Zitronen-Spinat-Fusilli braucht man nur wenige Zutaten. Foto: Leonhard Sauerer

Seit diesem Sommertag habe ich das Rezept etliche Male nachgekocht, vor allem dann, wenn Freunde da waren. Die Nudeln gehen nämlich so einfach und dauern nur in etwa so lange, wie die Pasta kochen muss. Ein weiterer Vorteil: Sie gelingen mir immer. Und das, obwohl ich eine faule und selbstkritische Köchin bin. Rechnet man 20 Minuten ein, kann man nebenher sogar noch ein Glas Wein trinken.

Der Spinat fällt schnell zusammen. Foto: Leonhard Sauerer
Der Spinat fällt schnell zusammen. Foto: Leonhard Sauerer

Also, zuerst die Zwiebeln in einer Pfanne anschwitzen, danach den Spinat zugeben und dünsten. Meistens nehme ich frischen Spinat, gefrorener geht aber auch. Parallel die Fusilli kochen. Crème fraîche mit dem Spinat vermischen, dann eine Zitrone abreiben und die Zesten einrühren. Notiz: In einem meiner vielen Nachkochversuche habe ich auch einmal Sahne anstatt Crème fraîche verwendet, danach aber nie wieder: Die Sahne überlagert den Zitronen- und Spinatgeschmack, während ihn die Crème fraîche hervorhebt. Halbfette Crème fraîche geht aber ganz gut.

Crème fraîche darf nicht fehlen. Foto: Leonhard Sauerer
Crème fraîche darf nicht fehlen. Foto: Leonhard Sauerer

Zurück zur Sauce: Ist alles verrührt, ein bis zwei Schöpfer vom Nudelwasser in die Sauce geben. Das ist wichtig: Lieber anfangs ein bisschen zu flüssig machen, weil die Nudeln später noch eine Menge aufsaugen. Danach die Sauce nach Belieben mit Salz und Pfeffer würzen, bei Bedarf auch noch etwas Zitronensaft reinpressen. Als nächstes die Fusilli abgießen und zur Sauce in die Pfanne kippen.

Zitronenabrieb und -saft aromatisieren die Pasta. Foto: Leonhard Sauerer
Zitronenabrieb und -saft aromatisieren die Pasta. Foto: Leonhard Sauerer

Wer seine Nudeln sehr al dente mag, sollte sie lieber ein bisschen früher aus dem Wasser nehmen, denn sie kochen in der Sauce noch ein wenig nach. Alles verrühren und Parmesan zugeben – so viel, dass die Sauce schön cremig wird, aber nicht dickflüssig. Danach servieren. Vorsicht: Entweder am Anfang alles aufteilen oder den Rest gleich in eine Box packen. Sonst: Überfress-Gefahr!

Im Video sehen Sie, wie schnell diese Pasta fertig ist:

Zitronen-Spinat-Fusilli Video: Leonhard Sauerer

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