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Rezept

Maroni versüßen den Advent

Für den Maronenkuchen verwendet man traditionell geröstete Edelkastanien. Doch es geht auch einfacher.
Von Monika Pöllmann

Der Maronenkuchen schmeckt mit einem Schlag Zimt-Sahne.  Foto: Monika Pöllmann
Der Maronenkuchen schmeckt mit einem Schlag Zimt-Sahne. Foto: Monika Pöllmann

Maroni kennt jeder: Die Esskastanien gibt es im Winter auf jedem Weihnachtsmarkt. Die Früchte haben darüber hinaus eine breite Verwendungspalette. Maroni werden gekocht oder geröstet als Beilage verwendet oder als Salatzutat. Als Süßigkeit werden Edelkastanien glasiert oder zu Creme und Eiscreme verarbeitet.

Die Edelkastanie oder Esskastanie ist der einzige europäische Vertreter der Gattung der Kastanie (Rosskastanien bilden eine eigene Gattung). Sie ist ein sommergrüner Baum und bildet stärkereichen Nussfrüchte. Bereits Hildegard von Bingen schätzte die Edelkastanie als uneingeschränkt gesund und gut für den Menschen. Die Edelkastanien sind glutenfrei, so dass das Mehl bei Unverträglichkeiten auch als Getreideersatz verwendet werden kann.

Zutaten für eine Springform (24 cm)

  • Mürbeteig:

    200 g Mehl; 1 TL Backpulver; 100 g Butter; 75 g Puderzucker; 1 Ei

  • Füllung:

    400 g Maronenpüree (ungesüßt); 150 g weiche Butter; 150 g Zucker; 2 Pck. Bourbon-Vanillezucker; 1 TL Zimt; 2 Eier; 2 Eiweiß; 2 EL Amaretto

Wir machen heute aus den Edelkastanien einen leckeren Maronenkuchen. Und so geht die Zubereitung: Aus Mehl, Backpulver, Puderzucker, Butter und einem Ei wird rasch ein geschmeidiger Teig geknetet.

Die Zutaten für die Füllung werden mit dem Handrührgerät vermengt. Foto: Monika Pöllmann
Die Zutaten für die Füllung werden mit dem Handrührgerät vermengt. Foto: Monika Pöllmann

Das Maronenpüree kann man natürlich selbst machen. Das ist aber eine ziemlich zeitaufwendige Angelegenheit. Man müsste ca. 750 Gramm Maronen am spitzen Ende kreuzweise einschneiden, auf ein Backblech legen und 10 Minuten im Ofen rösten. Die dann etwas abgekühlten Edelkastanien schälen und die darunter liegende braune Haut abziehen. Wenig Wasser in einem Topf zum Kochen bringen und die Maronen darin 20 Minuten dünsten. Die Maronen abgießen, etwas abkühlen lassen und anschließend pürieren. Wir sparen uns diese Arbeit und verwenden fertiges Püree – da reichen 400 Gramm. Das bekommt man im gut sortierten Einzelhandel oder im Internet.

Die Springform wird mit dem Mürbeteig ausgekleidet.  Foto: Monika Pöllmann
Die Springform wird mit dem Mürbeteig ausgekleidet. Foto: Monika Pöllmann

Für die Füllung Butter, Zucker, Vanillezucker und Zimt schaumig rühren. Die Eier trennen. Die Eigelbe unter die Buttermasse rühren. Alle vier Eiweiße zu steifem Schnee schlagen. Das Maronenpüree zusammen mit dem Eischnee unter die Buttermasse mengen.

Die Maronenfüllung wird auf dem bereits vorgebackenen Boden verteilt.  Foto: Monika Pöllmann
Die Maronenfüllung wird auf dem bereits vorgebackenen Boden verteilt. Foto: Monika Pöllmann

Den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Den Mürbeteig ausrollen und die Springform damit auskleiden. Den Rand ca. 3 cm hochziehen und den Teig 10 Minuten vorbacken. Dann die Maronenmasse einfüllen und den Kuchen in weiteren 50 Minuten fertig backen und mit Amaretto beträufeln. Zum Kuchen passt hervorragend ein Klecks Zimt-Sahne. Guten Appetit!

Lust auf mehr Kuchen? Autorin Monika Pöllmann ist unsere Back- und Tortenspezialistin. Hier verrät sie das Rezept ihres Zwetschgenkuchens:

Rezept

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