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Aufgetischt

Schlemmen und fasten

Selbst wer gerade auf Diät ist, kann hier bedenkenlos zuschlagen: Forelle kombiniert mit Gemüse und leckerer Senfsauce.
Von Lisa Pfeffer

Die zarten Filetstücke harmonieren perfekt mit dem gedünsteten Gemüse und der Senfsauce. Foto: Lisa Pfeffer
Die zarten Filetstücke harmonieren perfekt mit dem gedünsteten Gemüse und der Senfsauce. Foto: Lisa Pfeffer

Zur Zeit bin ich „Low Carb“ unterwegs. Auf Deutsch: Ich esse wenig bis keine Kohlenhydrate, um abzunehmen. Das ist die erste Diät meines Lebens und für jemanden, der sich noch nie mit seinem Essverhalten beschäftigt hat, gar nicht mal so leicht. Nudeln, Kartoffeln, Brot und Reis sind zum Beispiel tabu. Da ist auf Dauer Kreativität gefragt, um Abwechslung auf den Teller zu bekommen.

Von Tag eins der Diät an ist mir der Fisch ein treuer Begleiter. Keine Kohlenhydrate, ganz wenig Kalorien, kaum Fett und reich an Eiweiß und Aminosäuren: die perfekte Low-Carb-Mahlzeit. Dazu Gemüse und eine leckere Sauce – und schon kann bedenkenlos geschlemmt werden. Zugegeben, der Wein, der verkocht und während des Kochens getrunken wird, ist nicht gerade Low Carb. Aber man muss es auch nicht übertreiben.

Die Zutaten: Das meiste davon braucht man für die Sauce.  Foto: Lisa Pfeffer
Die Zutaten: Das meiste davon braucht man für die Sauce. Foto: Lisa Pfeffer

Zuerst werden die Karotten, der Sellerie und der Lauch gewaschen und ungefähr in dieselbe Größe geschnitten. Das Gemüse dann in einem Topf mit geschmolzener Butter dünsten, immer wieder umrühren und etwas später mit Wein ablöschen. Am Ende noch mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Zutaten für vier Personen:

  • Fisch:

    8 Forellenfilets à 100 g, etwas Mehl zum Wenden, Zitronensaft, 3-4 EL geklärte Butter oder Butterschmalz, Thymian, Rosmarin

  • Gemüse:

    2-3 Karotten, ½ Kopf Knollensellerie, 1 Stange Lauch, 100 g Butter, 100 ml Weißwein

  • Senfssauce:

    1 kleine Zwiebel (ca. 90 g), ½ Kartoffel, ½ Petersilienwurzel (ca. 30 g), 500 ml Fischfond, 50 ml Weißwein, 100 ml Sahne, ½ TL Honig, 1 EL grober Senf, 1 EL scharfer Senf, evtl. etwas Prosecco oder Winzersekt zum Aufmixen der Sauce, Salz, Pfeffer

Für die Sauce Zwiebel, Kartoffel und Petersilienwurzel schälen und in feine Würfel schneiden. Je mehr Kartoffel, desto dicker wird die Sauce. Die Würfel in einen Topf mit Fischfond geben und so lange weich kochen, bis man sie pürieren kann. Schließlich etwas Weißwein und Honig dazugeben, einkochen lassen und dann pürieren. Sahne und Senf beifügen, nach Belieben würzen und noch mal kurz aufmixen.

Die Sauce wird kurz vor dem Servieren nochmal aufgeschäumt. Foto: Lisa Pfeffer
Die Sauce wird kurz vor dem Servieren nochmal aufgeschäumt. Foto: Lisa Pfeffer

Jetzt fehlt nur noch die Hauptsache: der Fisch. Die Forellenfilets etwas abtupfen, von allen Seiten mit Salz, Pfeffer, Thymian und Rosmarin würzen, mit Zitronensaft beträufeln. Anschließend kurz in Mehl wenden und in geklärter Butter und Butterschmalz von beiden Seiten kurz anbraten.

Zitrone und Dill aromatisieren den Fisch in der Pfanne. Foto: Lisa Pfeffer
Zitrone und Dill aromatisieren den Fisch in der Pfanne. Foto: Lisa Pfeffer

Am besten mit der Hautseite zuerst, um das Filet vor der Hitze zu schützen. Während dem Braten geben Zitronenscheiben und Dill in der Pfanne dem Fisch zusätzliches Aroma. Tipp: Man kann den Fisch auch ohne Mehl in einer beschichteten Pfanne anbraten – dann ist das Gericht sogar glutenfrei.

Kurz vor dem Anrichten zur Sauce nochmal etwas Prosecco oder Winzersekt geben und mit dem Pürierstab aufschäumen.

Hier sehen Sie ein Video von der Zubereitung:

Aufgetischt: Leichte Forelle für Genießer

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