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Verhütung

Billy Boy ruft Kondome zurück

Bei den betroffenen Chargen könnte die Schutzwirkung beeinträchtigt sein. Kunden sollen die Produkte keinesfalls verwenden.
von Heike Haala

Die Kondommarken Billy Boy und Fromms informieren über einen freiwilligen Produktrückruf einiger Chargen verschiedener Artikel / Verpackungsvarianten. Foto: Oliver Berg dpa/lnw
Die Kondommarken Billy Boy und Fromms informieren über einen freiwilligen Produktrückruf einiger Chargen verschiedener Artikel / Verpackungsvarianten. Foto: Oliver Berg dpa/lnw

Zeven.Bei den Kondommarken Billy Boy und Fromms läuft gerade eine in der Unternehmensgeschichte einmalige Rückrufaktion. Darüber informiert der Hersteller Billy Boy auf seiner Homepage. Betroffen sind demnach einige Chargen verschiedener Artikel und Verpackungsvarianten. Das Unternehmen fordert seine Kunden dazu auf, betroffene Produkte einzusenden. Das Geld dafür wird erstattet.

Der Grund für die Rückrufaktion ist, dass es laut Billy-Boy-Homepage zu „mechanischen Beschädigungen einzelner Kondome“ gekommen sein könnte. „Dies kann zu einer Beeinträchtigung der Schutzwirkung führen. Die Produkte dürfen daher nicht verwendet werden“, heißt es auf der Seite weiter. Es bestehe aber kein unmittelbares Risiko für die Sicherheit oder Gesundheit der Verbraucher.

Welche Kondome sind betroffen?

Mit dem bloßen Auge seien diese Beschädigungen nicht zu erkennen. Die in Frage kommenden Artikel und Verpackungsvarianten wurden laut Billy-Boy-Homepage im Zeitraum Juni bis August 2019 an den Handel ausgeliefert. Die betreffenden Verpackungsvarianten sind an der „IDENT-Nummer“ auf der Verpackung zu identifizieren. In einer Verpackungsvariante können verschiedene Kondomsorten enthalten sein, wobei nicht alle betroffen sind. Die betroffenen Kondomsorten sind anhand der LOT-Nummer auf der Kondom Einzelverpackung identifizierbar.

Hier finden Sie eine Liste mit den LOT-Nummern der betroffenen Chargen.

Persönliche und anonyme Telefonberatung zum Thema Safer Sex und Verhütung gibt es bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) täglich ab 10 Uhr unter 01805/555444, telefonberatung@bzga.de oder www.aidsberatung.de.

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