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Tag des EU-Notrufs

Im Notfall immer die 112 wählen

Heute lernen schon kleine Kinder, dass man im Notfall die Nummer 112 wählt. Aber wie verhält man sich während eines Notrufs?

Europaweit einheitlich: Schnelle Hilfe im Notfall gibt es unter der Telefonnummer 112. Foto: Jens Kalaene/dpa
Europaweit einheitlich: Schnelle Hilfe im Notfall gibt es unter der Telefonnummer 112. Foto: Jens Kalaene/dpa

Berlin.Am 11. Februar ist „Tag des Europäischen Notrufs“. Dieses Datum wurde gewählt, weil es sich auf die europäische Notrufnummer 112 bezieht: „11“ steht für den 11. Tag des Monats, „2“ für Februar. Bei Unglücken, Bränden und anderen Notfällen wählen Hilfesuchende die 112. Diese Nummer, auch „Euronotruf“ genannt, ist europaweit kostenlos.

Wenn man die Nummer gewählt hat, dann ist es wichtig, so viele Informationen wie möglich zu übermitteln: Wer braucht Hilfe? Was ist passiert? Und wo? Denn so können die Einsatzkräfte am besten helfen.

Nicht gleich wieder auflegen

Den Fragenkatalog muss sich aber niemand merken, erklärt der Deutsche Feuerwehrverband (DFV). Denn die Empfänger des Anrufs stellen die entscheidenden Fragen von sich aus. Wichtig ist nur, dass Hilfesuchende dranbleiben und nicht sofort wieder auflegen.

Der Anruf bei der 112 ist kostenlos und funktioniert nicht nur in Deutschland, sondern auch in anderen Ländern der Europäischen Union sowie in weiteren Ländern wie der Schweiz oder Norwegen. In Deutschland gibt es darüber hinaus den Notruf 110 für die Polizei und die 116 117 für den ärztlichen Bereitschaftsdienst. Dieser hilft bei medizinischen Problemen, die kein akuter Notfall sind. Alle Notrufnummern funktionieren im Mobilfunknetz ebenso wie im Festnetz.

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