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Gesundheit

Kreuzweh und Gelenkschmerz

Unter dem Titel „Orthopädie bewegt“ haben drei Chefärzte und ein Oberarzt der Klinik Lindenlohe in Regenstauf referiert.

Prof. Dr. Heiko Graichen, Ärztlicher Direktor der Asklepios Orthopädischen Klinik Foto: H.C. Wagner
Prof. Dr. Heiko Graichen, Ärztlicher Direktor der Asklepios Orthopädischen Klinik Foto: H.C. Wagner

Schwandorf.Mehr als 250 Besucher folgten den Vorträgen der Spezialisten mit großem Interesse und hatten die Möglichkeit, ein persönliches Gespräch mit den Ärzten zu führen. Regenstaufs Bürgermeister Siegfried Böhringer, selbst ein zufriedener ehemaliger Hüft-Patient der Schwandorfer Spezialklinik, ließ es sich nicht nehmen, die interessierten Zuhörer zu begrüßen. Marius Aach, Geschäftsführer der Klinik, stellte die Klinik für Allgemein- und Sportorthopädie mit Wirbelsäulenzentrum vor. Mit den Top-Bewertungen aus der Behandlung von 4000 stationären und 10 000 ambulanten Patienten pro Jahr schaffen es Klinik und Ärzte immer wieder in die Focus-Bestenlisten. Zahlreiche Qualitätssiegel und Zertifizierungen sowie die Auszeichnung als „Olympiastützpunkt Bayern“ unterstreichen den eigenen Anspruch.

Die Reihe der Vorträge eröffnete Privat-Dozent Dr. Konstantinos Kafchitsas, Chefarzt und Leiter des Wirbelsäulenzentrums in Lindenlohe unter dem Titel „Das Kreuz mit dem Kreuz“. Im Fokus standen Ursachen, Präventions- und Behandlungsmöglichkeiten des Rückenschmerzes. Entscheidend sei bei der Behandlung neben umfassender Diagnostik stets die Ausschöpfung aller konservativen Behandlungsmethoden. Falls eine Operation beispielsweise bei der Verengung des Wirbelkanals, Wirbelgleiten, Bandscheibenschmerz oder Wirbelgelenk-Arthrose unumgänglich sein sollte, spiele die Erfahrung der Operateure eine entscheidende Rolle. Ein Teil seines Vortrags widmete der Chefarzt auch der „Volkskrankheit“ Osteoporose, die primär auf die fehlende Mobilität zurückzuführen sei und durch minimal-invasive Eingriffe gut zu behandeln sei.

Schmerztherapie

  • Operationsnachsorge:

    Statistisch verspüren in den ersten 48 Stunden nach der Operation bis zu 83 Prozent der Patienten Schmerzen. Diese können in Lindenlohe jedoch durch sogenannte Katheterverfahren ausgeblendet werden.

  • Endoprothetik:

    Ziele sind die langfristige Schmerzfreiheit, gute Beweglichkeit, Alltags- und Sporttauglichkeit sowie die Wiederherstellung der korrekten Anatomie.

Bewegung bzw. Bewegung trotz Beschwerden stand auch im Mittelpunkt des Vortrages von Dr. Markus-Johannes Rueth, Chefarzt für Sportmedizin und Sportorthopädie. Neben der Behandlung von akuten Sportverletzungen, die über die Notfallambulanz rund um die Uhr gewährleistet sei, stehe in der Lindenloher Sportklinik die Therapieplanung bei Sportschäden im Mittelpunkt. Nach dem Zusammenführen von Befunden und Beschwerden müsse eine sinnvolle Entscheidung zwischen konservativen und operativen Behandlungsoptionen getroffen werden, so der Sport-Experte – immer verbunden mit der Zielsetzung, die Patienten nach der klinischen Behandlung über komplexe Übungsprogramme wieder zur ursprünglichen Leistungsfähigkeit zurückzuführen.

„Eine Anästhesie in unserem Haus ist mindestens genauso gut überwacht wie eine Raumfahrtmission“, erläuterte Oberarzt Martin Wallinger, der für den erkrankten Chefarzt Dr. Franz-Jürgen Unterburger, eingesprungen war. Mit zahlreichen Bildern beschrieb Wallinger die im Haus durchgeführten zentralen und regionalen Anästhesieformen, von denen die Patienten in der Regel nichts mitbekommen.

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