MyMz

Forschung

Uni Regensburg sucht Burnout-Betroffene

Psychologen der Universität Regensburg suchen für eine Studie Personen mit und ohne berufsbedingte Erschöpfungssymptome.

Burnout kann jeden treffen. Die Universität Regensburg sucht Probanden für eine Burnout-Studie. Foto: Antonia Pröls
Burnout kann jeden treffen. Die Universität Regensburg sucht Probanden für eine Burnout-Studie. Foto: Antonia Pröls

Regensburg.Überstunden, schwierige Arbeitsbedingungen und Zeitdruck – Stress ist in unserer Gesellschaft weit verbreitet und der Begriff Burnout in aller Munde. Nach Schätzungen der Betriebskrankenkassen sind circa neun Millionen Deutsche von einem Burnout-Syndrom betroffen. Obwohl es bislang noch keine einheitliche Definition des Burnout-Syndroms gibt, so wird es doch vor allem ursächlich mit Stress am Arbeitsplatz in Zusammenhang gebracht.

Aber wie genau entsteht Burnout? Was verändert sich bei Burnout-Betroffenen? Warum entwickeln manche Menschen Burnout und andere nicht? Genau das untersuchen Forscherinnen und Forscher an der Universität Regensburg laut einer Pressemitteilung derzeit in einem Forschungsprojekt.

Die Arbeitsgruppe um Prof. Dr. Brigitte Kudielka vom Lehrstuhl für Medizinische Psychologie, Psychologische Diagnostik und Methodenlehre interessiert sich vor allem dafür, welche psychischen und biologischen Veränderungen mit Belastungs- und Erschöpfungszuständen typischerweise einhergehen. Das langfristige Ziel sei es, zu verstehen, über welche psychobiologischen Mechanismen stressbezogene Gesundheitsprobleme entstehen und wie diese gebessert werden können.

Dazu werden zum Beispiel das Stresshormon Cortisol im Haar, verschiedene Blutwerte, der Anteil an Körperfett, die Gehirnaktivität bei der Bearbeitung von Leistungsaufgaben und das Stresshormon Cortisol im Speichel gemessen.

Mit dem Regensburger Burnout Projekt wenden sich die Forscherinnen und Forscher generell an alle Berufstätigen in der Region Regensburg. Aktuell werden Teilnehmerinnen und Teilnehmer für die Studie „Biopsychologische Stressregulation bei Burnout“ gesucht. Mehr Informationen und Anmeldung zur Teilnahme gibt es laut der Pressemitteilung unter www.go.ur.de/burnout-studie oder per Email an burnout@ur.de

Die Forscher weisen darauf hin, dass an dieser Studie nicht nur Personen mit Erschöpfungssymptomen teilnehmen können, sondern als Vergleichsgruppe auch Menschen, die gar nicht unter Burnout leiden.

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht