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Veranstaltungen

Wissen von Ostbayerns Ärzten

Hypochonder-Alarm: Von 4. bis 17. März referieren Experten in der Region über Themen aus dem Gesundheitssektor.
Von Susanne Wolf

Die Gestaltung der pflegerischen Arbeitsbeziehung und die Erhaltung der Lebensqualität von Demenzkranken kann man in einem Seminar lernen. Foto: Arno Burgi/dpa
Die Gestaltung der pflegerischen Arbeitsbeziehung und die Erhaltung der Lebensqualität von Demenzkranken kann man in einem Seminar lernen. Foto: Arno Burgi/dpa

Region.Benötigen ältere Menschen andere Medikamente als jüngere? Was tun, wenn sich die Brust in der Stillzeit entzündet? Was kommt auf einen zu, wenn man ein künstliches Gelenk braucht? Welche Möglichkeiten bietet die Palliativmedizin? Von Montag, 4. bis Sonntag, 17. März ist in den Kliniken und Krankenhäusern der Region sowie an anderen Veranstaltungsorten wieder einiges geboten: Ärzte und weitere Fachreferenten referieren über eine Vielfalt an Gesundheitsthemen.

Abensberg

Infos zum Familienessen: Das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Abensberg lädt Eltern mit Kindern bis zu drei Jahren sowie Großeltern und Tagespflegepersonen zur Familienküche mit dem Thema „Ich will essen wie die Großen – vom Brei zum Familienessen“ ein. Ernährungsfachfrau Veronika Hirsch hat viele praktische Tipps, wie der Übergang vom Brei zum Familienessen gelingen kann. Gemeinsam werden geeignete Gerichte für die Familienküche hergestellt und verkostet. Es fällt ein Lebensmittelbeitrag für die Kostproben von maximal drei Euro an. Eine Onlineanmeldung ist erforderlich und bis 6. März über diesen Link möglich.

Mittwoch, 13. März, 19 bis 21.30 Uhr, Landwirtschaftsschule

Irgendwann ist der Zeitpunkt gekommen, wo Kinder keinen Brei mehr essen, sondern das Gleiche wie der Rest der Familie. Foto: Jens Büttner/dpa
Irgendwann ist der Zeitpunkt gekommen, wo Kinder keinen Brei mehr essen, sondern das Gleiche wie der Rest der Familie. Foto: Jens Büttner/dpa

Infos zu Lebensmitteln für Kleinkinder: Das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Abensberg lädt Eltern mit Kindern bis zu drei Jahren sowie Großeltern und Tagespflegepersonen zur Familienküche mit dem Thema „Brauchen Kinder spezielle Lebensmittel?“ ein. Lebensmittel für Kinder werden mit besondern Attributen beworben. Müssen Eltern beim Einkauf ein schlechtes Gewissen haben? Gibt es einfache Alternativen, die man selbst zubereiten kann? Svea Petersen zeigt einen Weg durch den Dschungel der Kinderlebensmittel. Es fällt ein Lebensmittelbeitrag für die Kostproben von maximal drei Euro an. Eine Onlineanmeldung ist erforderlich und bis 8. März über diesen Link möglich.

Freitag, 15. März, 18.30 bis 21 Uhr, Landwirtschaftsschule

Amberg

Vortrag zum Darmkrebs: Jährlich erkranken allein in Deutschland rund 70 000 Menschen an Darmkrebs. Heilbar ist diese Krebsart in frühen Stadien. Darum spielt die Vorsorge eine bedeutende Rolle. Und auch die Prävention ist wichtig – vor allem, wenn die Familie vorbelastet ist. Doch mittlerweile kann Darmkrebs ebenso in fortgeschrittenen Stadien gut behandelt werden. Im Rahmen der Reihe „Ratgeber Gesundheit“ referieren PD Dr. Marc Dauer, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin II, und Dr. Wolfram Schief, Chefarzt der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie, über das Thema „Vorsorge, Diagnostik und Therapiemöglichkeiten bei Darmkrebs“. Der Vortrag ist kostenlos.

Dienstag, 12. März, 18 Uhr, Speisesaal im Klinikum St. Marien Amberg

Burglengenfeld

Oft benötigen ältere Patienten eine etwas andere Medizin als jüngere. Foto: Daniel Bockwoldt/dpa
Oft benötigen ältere Patienten eine etwas andere Medizin als jüngere. Foto: Daniel Bockwoldt/dpa

Vortrag zur Altersmedizin: Im Rahmen der Reihe „Klinik im Dialog“ halten Dr. Josef Zäch, Chefarzt der Inneren Medizin, und Paula Loibl, Leitende Oberärztin der Inneren Medizin, den Vortrag „Junge Patienten – Alte Patienten. Was bedeutet Altersmedizin? Warum benötigen ältere Patienten eine etwas andere Medizin?“. Im Anschluss stehen die Experten für eine Diskussionsrunde mit den Besuchern zur Verfügung. Der Vortrag ist kostenlos.

Montag, 11. März, 19 Uhr, Vortragsraum in der Asklepios Klinik im Städtedreieck

Mainburg

Vortrag zur Endoprothetik: Die Gelenke vieler Menschen haben Verschleißerscheinungen. Die Betroffenen möchten einerseits wieder schmerzfrei leben, haben andererseits aber auch Angst vor einem künstlichen Gelenk. Dr. Thomas Pausch, Chefarzt der Abteilung Orthopädie und Unfallchirurgie, will den Besuchern seines Vortrags „Endoprothetik – Keine Angst vor einem künstlichen Gelenk“ die Angst nehmen. Er referiert über mögliche Ursachen des Gelenkverschleißes und stellt aktuelle Behandlungsmöglichkeiten, Implantattypen und Operationstechniken vor. Am Ende des Vortrags beantwortet er Fragen aus dem Publikum. Der Vortrag ist kostenlos.

Montag, 4. März, 17 Uhr, Personalspeisesaal im Krankenhaus Mainburg

Ziel der Palliativmedizin ist die Beachtung aller Bedürfnisse der Patienten und deren Angehöriger, eine möglichst effektive Linderung der Beschwerden sowie die Verbesserung der Lebensqualität. Foto: Jens Wolf/dpa
Ziel der Palliativmedizin ist die Beachtung aller Bedürfnisse der Patienten und deren Angehöriger, eine möglichst effektive Linderung der Beschwerden sowie die Verbesserung der Lebensqualität. Foto: Jens Wolf/dpa

Vortrag zur Palliativmedizin: Schwer erkrankte Menschen mit einer nur noch kurzen Lebenserwartung sowie deren Angehörige befinden sich in einer Grenzsituation und fühlen sich hilflos. Hier setzt die Palliativmedizin an: Ziel ist die Beachtung aller Bedürfnisse der Patienten und deren Angehöriger, eine möglichst effektive Linderung der Beschwerden sowie die Verbesserung der Lebensqualität. Elisabeth Haimerl, Leitende Ärztin für Palliativmedizin, stellt im Vortrag „Lebensqualität bis zuletzt – was Palliativmedizin leisten kann“ die Möglichkeiten der Palliativmedizin dar. Danach können die Teilnehmer Fragen stellen. Der Vortrag ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Montag, 11. März, 17 bis 18.30 Uhr, Personalspeisesaal im Krankenhaus Mainburg

Neumarkt

Infos zum Milchstau und zu Brustentzündungen: Beim „Still-Treff“ am Klinikum Neumarkt geht es dieses Mal ums Thema „Milchstau und Brustentzündungen in der Stillzeit“. In angenehmer Runde können sich sowohl werdende als auch frisch gebackene Mütter austauschen. Sie erhalten zudem Beratung und Infos rund ums Thema „Baby“ – und natürlich auch zum Thema „Stillen“. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Für Fragen steht das Team der Wöchnerinnenstation unter Telefon (0 91 81) 4 20 38 00 zur Verfügung.

Dienstag, 5. März, 9.30 bis 11 Uhr, Aufenthaltsraum der Station 2C im Klinikum Neumarkt

Regensburg

Zum Schutz vor einigen Kinderkrankheiten wird zu Impfungen geraten. Foto: Ralf Hirschberger/dpa
Zum Schutz vor einigen Kinderkrankheiten wird zu Impfungen geraten. Foto: Ralf Hirschberger/dpa

Vortrag zu Säuglings- und Kleinkinderkrankheiten: Was mache ich, wenn mein Baby Durchfall hat? Wie sehen eigentlich Windpocken aus? Was ist das Dreitagesfieber? Wann muss ich zum Arzt gehen? Diese und viele weitere Fragen rund um die häufigsten Erkrankungen des Kindes sowie die wichtigsten Impfungen werden im Vortrag „Die häufigsten Krankheiten von Säuglingen und Kleinkindern – Impfungen“ beantwortet. Eine Onlineanmeldung ist erforderlich und über diesen Link möglich.

Montag, 4. März, 19.30 bis 21 Uhr, Hörsaal in der Klinik St. Hedwig

Kurs zur Geburtsvorbereitung: Auch wenn eine Geburt als freudiges Ereignis gilt, haben viele Schwangere und oft auch deren Partner Angst vor dem, was auf sie zukommt. Schmerzen die Wehen? Was ist, wenn es zu Komplikationen kommt? Verliert man als Frau die Kontrolle über den eigenen Körper? Im Kurs zur Geburtsvorbereitung werden werdende Eltern an die bevorstehende Geburt herangeführt. Zudem lernen sie Entspannungstechniken, die während der Geburt hilfreich sind, und vieles mehr. Der Kurs ist kostenlos. Frauen melden sich über diesen Link und Paare unter Telefon (09 41) 3 81 00 64 an.

Dienstag, 5. (Frauen), Donnerstag, 7. (Paare), Dienstag, 12. (Frauen) und Donnerstag, 14. März (Paare), 18 Uhr, Elternschule im Caritas-Krankenhaus St. Josef

Frisch gebackene Eltern wissen bei ihrem ersten Kind oft nicht, wie sie mit ihm umgehen sollen. Das kann man lernen. Foto: Arno Burgi/ZB/dpa
Frisch gebackene Eltern wissen bei ihrem ersten Kind oft nicht, wie sie mit ihm umgehen sollen. Das kann man lernen. Foto: Arno Burgi/ZB/dpa

Kurs zur Pflege von Säuglingen: Frisch gebackene Eltern wissen bei ihrem ersten Kind oft nicht, wie sie mit ihm umgehen sollen. Darum zeigt die erfahrene Kinderkrankenschwester Claudia Schnurrer in dem Kurs „Säuglingspflege“, wie man ein Baby wickelt, badet und ihm Nabel, Haut sowie Fingernägel pflegt. Zudem lernt man, wie man den Nachwuchs am besten bei einer wunden Stelle behandelt. Da auch die Schlafumgebung und -position dazu beitragen, dass sich das Baby wohlfühlt, gibt es auch hierzu Tipps. Der Kurs kostet fünf Euro. Eine Onlineanmeldung ist erforderlich und über diesen Link möglich.

Mittwoch, 6. März, 18.30 bis 20 Uhr, Hörsaal in der Klinik St. Hedwig

Seminar zur Demenz: Maria Kammermeier, Vorsitzende der Oberpfälzer Alzheimergesellschaft und Fachexpertin für Demenz, referiert im Rahmen der „College-Reihe“ des Vereins der Freunde und Förderer der Pflege am Universitätsklinikum Regensburg e. V. über den neuen Expertenstandard „Beziehungsgestaltung in der Pflege von Menschen mit Demenz“. Dieser nimmt die Bedürfnisse von Menschen mit Demenz sowie deren Anspruch auf Erhalt ihrer Identität und Stärkung ihres Person-Seins in den Blick. Zentrales Anliegen dabei ist die Gestaltung der pflegerischen Arbeitsbeziehung und die Erhaltung der Lebensqualität. Im Seminar lernen die Teilnehmer Möglichkeiten kennen, wie der neue Expertenstandard in der Praxis in Anwendung gebracht werden kann. Die Teilnahme ist kostenpflichtig. Eine Anmeldung per E-Mail an Thomas.Bonkowski@ukr.de oder unter Telefon (09 41) 9 44-44 78 oder -43 33 ist erforderlich.

Dienstag, 12. März, 16.30 bis 21 Uhr, Kleiner Hörsaal (Haupteingang, 1. OG) im Universitätsklinikum Regensburg

Beschwerden im Darm? Wird Darmkrebs früh erkannt, ist er oft heilbar. Deshalb sollte man die Angebote zur Früherkennung in Anspruch nehmen. Foto: Monique Wuestenhagen/dpa
Beschwerden im Darm? Wird Darmkrebs früh erkannt, ist er oft heilbar. Deshalb sollte man die Angebote zur Früherkennung in Anspruch nehmen. Foto: Monique Wuestenhagen/dpa

Vortrag zum Darmkrebs: Im Darmkrebsmonat März werden jedes Jahr vermehrt Veranstaltungen von nationalen und internationalen Organisationen angeboten, um auf die Erkrankung Darmkrebs aufmerksam zu machen. Im Rahmen der Reihe „Gesundheitsakademie“ referieren Prof. Dr. med. Alois Fürst, Chefarzt der Allgemeinchirurgie und Leiter des Darmkrebszentrums, PD Dr. Johannes Benninger und Rallye-Legende Walter Röhrl über das Thema „Wissenswertes über Darmkrebs“. Wichtig ist den Referenten vor allem die Vorsorge, wozu Walter Röhrl motivieren will. Er gibt auch Autogramme. Der Vortrag ist kostenlos.

Mittwoch, 13. März, 18 Uhr, Konferenzsaal im Caritas-Krankenhaus St. Josef

Infos zur Achtsamkeit: Zum Weltfrauentag 2019 stellt die Abteilung für Gefäßchirurgie des Universitätsklinikums Regensburg das Thema „Achtsamkeit auf alle“ in den Mittelpunkt. In immer höherem Tempo ändern sich die Arbeitsumgebung und die Anforderungen an die Angestellten, aber auch deren persönliche Situation. Dies betrifft Männer und Frauen gleichermaßen, deswegen werden sie gemeinsam in den Blick genommen. Ziel ist das gegenseitige Aufeinanderachten. Im Anschluss an die Vorträge wird diskutiert. Weitere Infos sowie das Programm gibt es hier. Die Veranstaltung ist kostenlos. Eine Anmeldung per E-Mail an anmeldung@ukr.de oder online über diesen Link ist erforderlich.

Mittwoch, 13. März, 17.30 bis 19.30 Uhr, Großer Hörsaal (Haupteingang, 1. OG) im Universitätsklinikum Regensburg

Eine Dialysepatientin sitzt an einem herkömmlichen Dialysegerät und erhält eine Blutreinigung. Die Erfindung der künstlichen Niere vor 75 Jahren hat Millionen Menschen zu einem längeren Leben verholfen. Foto: Arno Burgi/dpa
Eine Dialysepatientin sitzt an einem herkömmlichen Dialysegerät und erhält eine Blutreinigung. Die Erfindung der künstlichen Niere vor 75 Jahren hat Millionen Menschen zu einem längeren Leben verholfen. Foto: Arno Burgi/dpa

Infos zu Nieren: Bis 2020 wird es in Deutschland 100 000 Dialysepatienten geben, die meisten von ihnen sind über 65 Jahre alt. Deshalb sollten gerade ältere Menschen darauf achten, ihre Nieren möglichst lange funktionstüchtig zu erhalten. Wie das geht, zeigen die leitenden Ärzte der Klinik für Nieren- und Hochdruckerkrankungen am Caritas-Krankenhaus St. Josef in Zusammenarbeit mit dem KfH-Nierenzentrum bei einer Informationsveranstaltung unter dem Motto „Weltnierentag 2019: Nierengesundheit geht alle an“. Die Zuhörer werden mit vorbeugenden Maßnahmen zum Schutz der Nieren vertraut gemacht und können Fragen stellen. Die Veranstaltung ist kostenlos.

Donnerstag, 14. März, 18 Uhr, Hörsaal im Caritas-Krankenhaus St. Josef

Irrtümer und Änderungen sind vorbehalten. Weiterführende Infos gibt es bei den Veranstaltern. Wir haben eine Veranstaltung übersehen? Dann kontaktieren Sie die zuständige Redakteurin.

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