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Umwelt

Bäume lassen Nadeln und Blätter

Die Wälder in Bayern haben stark unter dem heißen Sommer und der damit einhergehenden Trockenheit im letzten Jahr gelitten.

Die Luftaufnahme mit einer Drohne zeigt durch die extrem lange Trockenheit geschädigte Fichten. Foto: Thomas Frey/Archiv/dpa
Die Luftaufnahme mit einer Drohne zeigt durch die extrem lange Trockenheit geschädigte Fichten. Foto: Thomas Frey/Archiv/dpa

München.Hitze und Trockenheit hätten bei mehr als einem Viertel der Bäume (25,6 Prozent) deutliche Schäden verursacht, geht aus der Waldzustandserhebung 2018 hervor, die am Montag veröffentlicht wurde. Die Experten machen dafür die extrem hohen Temperaturen und die bis in den November andauernde Trockenheit verantwortlich, vor allem in Nordbayern. Die Forstverwaltung untersucht den Waldzustand seit 1983 jedes Jahr im Juli und im August. Im vergangenen Sommer wurden dafür rund 11 500 Bäume kontrolliert.

Im Mittel haben die Bäume 21,3 Prozent ihrer Blätter und Nadeln verloren. Außerdem bildeten sie sehr viel stärker Früchte aus. Das sei ein Zeichen für Umweltstress, berichtete das Ministerium. Besserung ist nicht in Sicht. Die Auswirkungen des Trockensommers werden laut Ministerium erst in diesem Jahr durchschlagen. „Wir brauchen stabile und widerstandsfähige Mischwälder, um die Risiken von Witterungseinflüssen, Stürmen oder Insektenbefall möglichst gering zu halten“, sagte Forstministerin Michaela Kaniber (CSU). Sie sorgt sich insbesondere um die Eschen. Ein Großteil leide am Eschentriebsterben, das vor allem durch einen Pilz verursacht werde.

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