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Tiere wieder hautnah erleben

Seit dieser Woche dürfen Tierparks wieder öffnen. Das Gehege am Hotel Steinbruchsee ist vor allem für Kinder ein Erlebnis.
von Julia Stoiber

Besucher lernen viele neue Tiere kennen, beispielsweise die ungarischen Zackelschafe.  Foto: Julia Stoiber
Besucher lernen viele neue Tiere kennen, beispielsweise die ungarischen Zackelschafe. Foto: Julia Stoiber

Furth im Wald.Damwild, Kamarunschafe, Ziegen, Hasen, Guanakos, Gemsen sowie noch viele weitere Tiere sind im Wildgehege des Hotels Steinbruchsee zu bestaunen. Mit einem Quäntchen Glück hüpfen auch Jungtiere umher, die man hautnah bewundern kann. Seit Montag darf die Anlage wieder besucht werden.

Das Wildgehege gehört seit 1970 zum „Gasthaus zum Steinburchsee“ und wird von der Familie Deglmann geführt. Hier wohnen circa 120 verschiedene Tiere im Wald. Der bietet den idealen Lebensraum für die etwa 20 Arten. Die Besucher können die Natur in ihrer Vielfalt erleben. Es gibt ein großes Gehege, in dem die Tiere frei herumlaufen dürfen. Beim Spaziergang auf dem Rundweg, begegnen die Besucher allen Tieren hautnah. Diese sind überhaupt nicht scheu, sie lassen sich streicheln und füttern. Meistens fressen sie den Kindern aus der Hand. Für Groß und Klein gibt es viel zu lernen: Im Gehege wohnen viele weniger bekannte Tiere, wie etwa Nandus – Laufvögel und die größten Vögel Südamerikas – oder Guanakos – das sind Kamele ohne Höcker.

Es gibt viele Spielplätze

Schautafeln informieren über exotische und heimische Tiere. Das Sikawild zum Beispiel, welches ein Kurzstreckenläufer ist, stammt ursprünglich aus Japan und hat ein weniger stark ausgebildetes Geweih im Vergleich zu den Rot- oder Damhirschen. Es vollzieht einen Kleiderwechsel, denn im Sommer ist das Fell kastanienbraun mit weißen Flecken, im Winter ist es fast einheitlich grau-braun.

Das Wildgehege

  • Öffnungszeiten:

    Seit 11. Mai hat das Wildgehege am Hotel Steinbruchsee wieder täglich von 9.30 bis 17 Uhr geöffnet.

  • Besonderheit:

    Der seit 1970 bestehende Park lässt Besucher auf dem Rundweg mitten unter den Tieren wandern. Damwild, Muffelwild, Zwergziegen, Rotwild oder Alpensteinböcke laufen frei herum und lassen sich füttern.

  • Hinweis:

    Hunde sind im Wildgehege nicht erlaubt.

Am Rundgang, der ungefähr eine dreiviertel Stunde dauert, stehen mehrere Rastplätze zur Verfügung. Während die Eltern Pause machen, können sich die Kinder auf den Spielplätzen austoben. Denn Spielgeräte, darunter beispielsweise ein Wikingerschiff, gibt es eine ganze Menge. Für die Mädchen und Jungs besteht auch die Möglichkeit, im Wald oder am Bach zu spielen und ihrer Fantasie freien Lauf zu lassen.

Wenn es nach einer kleinen Rast weiter geht, können auch Steinböcke bewundert werden. Die Besucher kommen unter anderem zu einer großen Weide, auf der hauptsächlich Rothirsche leben. Es sind hier Aussichtstürme aufgestellt, so dass die Kinder und Erwachsenen sich darüber einen Überblick verschaffen und all das sich auf der Weide befindende Wild sehen zu können. Außerdem gibt es Vögel, Meerschweinchen, Hühner, Mufflons und Rehe zu sehen. Am Ende des Rundgangs besteht für die Kinder noch die Möglichkeit, wortwörtlich in die Welt der Ziegen und Zwergziegen hineinzurutschen: In dieses Gehege führt eine Rutsche hinein und wieder hinaus. Nach dem Rundgang kommt nochmals ein großer Spielplatz mit Schaukel, Rutsche, Sandkasten und Klettergerüst.

Museumsbesuch zum Abschluss

Wer danach noch nicht genug von der Welt der Tiere hat, kann noch Esel, Gänse, Schafe oder auch die Fische in den Aquarien bewundern. Außer den vielen Spielplätzen gibt es eine Seilbahn und eine Spielehalle, in der man beispielsweise Autoscooter fahren kann. Einen Ausklang findet der Ausflug etwa im Waldmuseum, wo heimische Pflanzen und Tiere ausgestellt sind. Im Bienenmuseum sehen die Besucher alles, was für eine Bienenzucht benötigt wird und im Uhrenmuseum dreht sich alles um Wanduhr, Sonnenuhren, Turmuhren und Co.

Am Ende des Ausfluges können die Besucher ab dem 18. Mai zudem wieder in das Gasthaus „Zum Steinbruchsee“ einkehren. (fsj)

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