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Tiertipps

Was tun bei eingeklemmter Pfote?

Vorsicht, bissige Katze: Das kann schon mal der Fall sein, wenn sich der Stubentiger sein Pfötchen eingezwickt hat.
Von Susanne Wolf und Claudia Wittke-Gaida

Humpelt die Katze länger, nachdem sie sich ihre Pfote eingeklemmt hat, dann sollte man sie vom Tierarzt auf eine Quetschung oder einen Bruch untersuchen lassen. Foto: Frank Rumpenhorst/dpa
Humpelt die Katze länger, nachdem sie sich ihre Pfote eingeklemmt hat, dann sollte man sie vom Tierarzt auf eine Quetschung oder einen Bruch untersuchen lassen. Foto: Frank Rumpenhorst/dpa

Regensburg, Berlin.Tierfreunde mit mehr als einer Katze im Haushalt freuen sich meist, wenn ihre Samtpfötchen zusammen spielen. Doch manchmal kann es auch dumm laufen – zum Beispiel wenn sich die Kätzchen durch einen Türspalt necken. Und zwar auf der Seite, auf der die Tür in den Angeln hängt. Durch ein paar Stupser schwingt die Tür dann meist immer mehr zu – und schon passiert es, dass ein Pfötchen im Spalt einklemmt. Jetzt ist das „Miaue“ wahrscheinlich groß.

Zudem ist es extrem schwierig, die Katze aus dieser für sie sehr schmerzvollen Situation zu befreien. Und sie wird nicht wie üblich reagieren: Wenn sie sich richtig eingeklemmt hat, beißt sie, warnt die Organisation Aktion Tier. Der Tierbesitzer sollte beim Befreiungsversuch Lederhandschuhe tragen, um sich zu schützen. Er müsse sich bewusst sein, dass die Katze in diesem Moment blind ist vor Schmerzen und es nicht böse meint, sich aber nicht anders zu helfen weiß.

Im Notfall Tierarzt aufsuchen

Besser ist es, wenn es erst gar nicht soweit kommt. In Mehr-Katzen-Haushalten sollten Tierbesitzer die Türen mit Keilen fixieren, rät die Aktion Tier. Auf diese Weise vermeidet man Quetschungen oder gar Frakturen, die im ungünstigsten Fall Folge derartiger Unfälle sind.

Wenn sich die Katze die Pfote in einer Tür eingeklemmt hat, kann ihr das schlimme Schmerzen bereiten. Foto: Julian Stratenschulte/dpa
Wenn sich die Katze die Pfote in einer Tür eingeklemmt hat, kann ihr das schlimme Schmerzen bereiten. Foto: Julian Stratenschulte/dpa

Belastet die Katze die eingeklemmte Pfote nach dem Unfall für mehrere Stunden nicht mehr oder humpelt sie stark, dann sollte man sie erst mit einem feuchten Handtuch kühlen und dann sicherheitshalber einen Tierarzt aufsuchen, weil ein Bruch oft von außen nicht sichtbar ist. Der Veterinär kann dann bei einer Untersuchung feststellen, ob die Pfote geprellt, gequetscht oder gar gebrochen ist – und kann sofort mit der richtigen Therapie beginnen, damit es dem Samtpfötchen bald wieder besser geht.

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